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<rss xmlns:itunes="http://www.itunes.com/dtds/podcast-1.0.dtd" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:podcast="https://podcastindex.org/namespace/1.0" xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" version="2.0"><channel><title>LiteraturPur</title><link>https://www.spreaker.com/podcast/literaturpur--5538602</link><description><![CDATA[Ich bin Esther Schneider und das ist mein Literatur-Talk. Ich treffe mich hier mit Autor*innen und versuche herauszufinden, was sie umtreibt beim Schreiben, wie sie auf ihre Themen kommen, welche Bücher sie lesen und wie ihre Phantasiewelt aussieht. Kurz, ich bin interessiert an «the writers voice».]]></description><atom:link href="https://www.spreaker.com/show/5538602/episodes/feed" rel="self" type="application/rss+xml"/><language>de</language><category>Books</category><copyright>Copyright Esther Schneider</copyright><image><url>https://d3wo5wojvuv7l.cloudfront.net/t_rss_itunes_square_1400/images.spreaker.com/original/437831dd79226c79987d7f77b5edfd01.jpg</url><title>LiteraturPur</title><link>https://www.spreaker.com/podcast/literaturpur--5538602</link></image><lastBuildDate>Sat, 18 Jul 2026 14:40:55 +0000</lastBuildDate><itunes:author>Esther Schneider</itunes:author><itunes:owner><itunes:name>Esther Schneider</itunes:name><itunes:email>estherschneider@literaturpur.ch</itunes:email></itunes:owner><itunes:image href="https://d3wo5wojvuv7l.cloudfront.net/t_rss_itunes_square_1400/images.spreaker.com/original/437831dd79226c79987d7f77b5edfd01.jpg"/><itunes:subtitle>Ich bin Esther Schneider und das ist mein Literatur-Talk. Ich treffe mich hier mit Autor*innen und versuche herauszufinden, was sie umtreibt beim Schreiben, wie sie auf ihre Themen kommen, welche Bücher sie lesen und wie ihre Phantasiewelt aussieht....</itunes:subtitle><itunes:summary><![CDATA[Ich bin Esther Schneider und das ist mein Literatur-Talk. Ich treffe mich hier mit Autor*innen und versuche herauszufinden, was sie umtreibt beim Schreiben, wie sie auf ihre Themen kommen, welche Bücher sie lesen und wie ihre Phantasiewelt aussieht. Kurz, ich bin interessiert an «the writers voice».]]></itunes:summary><itunes:category text="Arts"><itunes:category text="Books"/></itunes:category><itunes:explicit>false</itunes:explicit><itunes:type>episodic</itunes:type><item><title>LiteraturPur mit Lukas Bärfuss</title><link>https://www.spreaker.com/episode/literaturpur-mit-lukas-barfuss--73034356</link><description><![CDATA[LiteraturPur #73: "Ich bin eine Überlebender", schreibt der Schriftsteller und Dramatiker Lukas Bärfuss. Was er damit meint, erfährt man in seinem neusten Buch "Königin der Nacht, ein kurzes Buch über meine Mutter". Es ist ein schonungsloses, ein gesellschaftskritisches, aber auch ein sehr persönliches und zärtliches Buch über die Mutter. Ich habe Luaks Bärfuss im Waldhaus in Sils Maria zu einem Gespräch getroffen. Er erzählte mir, weshalb ein rosa Bankzettel mit einem Kontostand von 60 Franken am Anfang des Buches steht. Wir sprachen über Herkunft, was sie mit uns macht und wie sie ein Leben lang an einem haften bleibt. Ich wollte auch wissen, wie man über eine Mutter schreibt, die nie getröstet, nie eine Wunde verbunden, keine Liebe gezeigt, ja den Sohn im Alter von 15 Jahren auf die Strasse gesetzt hat und abgehauen ist? Lukas Bärfuss meint dazu, dass er die Mutterliebe nie vermisst habe. Er kenne sie nicht. Aber die Armut, die habe er kennengelernt. Und er äussert sich zu seinem provokativen Satz im Buch: "Die Schweiz macht Jagd auf die Armen." <br />Das Gespräch mit Lukas Bärfuss hat grossen Spass gemacht, das Publikum im Hotelsaal war begeistert von seiner Erzähllust und seinen Lesungen. Hört rein!<br /><br />Lukas Bärfuss, Königin der Nacht, ein kurzes Buch über meine Mutter, Rowohlt Verlag<br /><br /><br />]]></description><guid isPermaLink="false">https://api.spreaker.com/episode/73034356</guid><pubDate>Sat, 18 Jul 2026 14:40:34 +0000</pubDate><enclosure url="https://api.spreaker.com/download/episode/73034356/utf_8_q_literaturpur_mit_lukas_ba_cc_88rfuss_mp3.mp3" length="82558268" type="audio/mpeg"/><itunes:author>Esther Schneider</itunes:author><itunes:subtitle>LiteraturPur #73: "Ich bin eine Überlebender", schreibt der Schriftsteller und Dramatiker Lukas Bärfuss. Was er damit meint, erfährt man in seinem neusten Buch "Königin der Nacht, ein kurzes Buch über meine Mutter". 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Er kenne sie nicht. Aber die Armut, die habe er kennengelernt. Und er äussert sich zu seinem provokativen Satz im Buch: "Die Schweiz macht Jagd auf die Armen." <br />Das Gespräch mit Lukas Bärfuss hat grossen Spass gemacht, das Publikum im Hotelsaal war begeistert von seiner Erzähllust und seinen Lesungen. 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Es wird einerseits erzeugt durch den Ort der Handlung, den Urwald; dann über Geschichten, die erzählt werden und durch die Sprache. Dorothee Elmiger schreibt grösstenteils im Konjunktiv. Damit hält sie alles in der Schwebe. Bei Lesen streift man mit der Erzählerin durch den grünen Dschungel und gerät mit ihr in eine Art Orientierungslosigkeit hinein, Gewissheiten lösen sich auf. Auch das Verhältnis zwischen Realität und Fiktion verschwimmt. Das hat mich fasziniert und gepackt. Über das Unheimliche, den Konjunktiv, Grenzerfahrungen, den Urwald und warum «Die Holländerinnen» keine »true crime» Geschichte ist, über all das unterhalte ich mich mit Dorothee Elmiger im Podcast LiteraturPur.<br /><br />Dorothee Elmiger «Die Holländerinnen» Hanser Verlag]]></description><guid isPermaLink="false">https://api.spreaker.com/episode/72099436</guid><pubDate>Sun, 24 May 2026 20:01:41 +0000</pubDate><enclosure url="https://api.spreaker.com/download/episode/72099436/literaturpur_mit_dorothee_elmiger.mp3" length="69590039" type="audio/mpeg"/><itunes:author>Esther Schneider</itunes:author><itunes:subtitle>LiteraturPur #72: Im Roman «Die Holländerinnen» von Dorothee Elmiger geht es um das Unheimliche. Das Unheimlich ist das dominierende Gefühl. 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Über das Unheimliche, den Konjunktiv, Grenzerfahrungen, den Urwald und warum «Die Holländerinnen» keine »true crime» Geschichte ist, über all das unterhalte ich mich mit Dorothee Elmiger im Podcast LiteraturPur.<br /><br />Dorothee Elmiger «Die Holländerinnen» Hanser Verlag]]></itunes:summary><itunes:duration>2897</itunes:duration><itunes:keywords>autorin,bayrischerbuchpreis,books,deutscherbuchpreis,dieholländerinnen,dorotheeelmiger,geschichten,grenzerfahrung,kolonialismus,konjunktiv,lesen,literatur,novel,roman,schweizerbuchpreis,schweizerliteratur,unheimlich,urwald,wernerherzog,writer</itunes:keywords><itunes:explicit>false</itunes:explicit><itunes:image href="https://d3wo5wojvuv7l.cloudfront.net/t_rss_itunes_square_1400/images.spreaker.com/original/437831dd79226c79987d7f77b5edfd01.jpg"/><itunes:episode>72</itunes:episode><itunes:episodeType>full</itunes:episodeType></item><item><title>LiteraturPur mit Isabelle Flükiger</title><link>https://www.spreaker.com/episode/literaturpur-mit-isabelle-flukiger--70898898</link><description><![CDATA[LiteraturPur #71: Angst haben, wenn man das Haus verlässt, einsam sein, kein Bankkonto, keine Krankenkasse haben - das ist der Alltag von Sans Papiers. Das sind Menschen, die sich illegal in der Schweiz aufhalten und schwarz arbeiten. Meist zu Dumpingpreisen. Die Westschweizer Autorin Isabelle Flükiger hat darüber einen eindrücklichen Roman geschrieben mit dem Titel «Gloria.Mohammed. Eine Erzählung von der dunklen Seite des Glücks.» Ein Buch, das betroffen macht. Denn es ist eine Reise durch ein Schattenreich bei uns in der Schweiz, in dem Menschen ausgenutzt werden. Arbeit zu finden ist einfach, aber die Arbeitsbedingungen sind meist miserabel. Und dies, obwohl auch Sans Papiers in einigen Bereichen Rechte hätten. Nur wissen sie nichts davon und die Institutionen und Arbeitgeber halten sich oft nicht an das Gesetz. Ich habe Isabelle Flükiger in Bern in einer Hotelbar getroffen und sie hat mir von ihren aufwändigen Recherchen und ihren Begegnungen mit Sans Papiers erzählt.<br /><br />Der Roman von Isabelle Flükiger «Gloria.Mohammed. Eine Erzählung von der dunklen Seite des Glücks.» ist im Rotpunkt Verlag erschienen in der Übersetzung von Ruth Gantert.]]></description><guid isPermaLink="false">https://api.spreaker.com/episode/70898898</guid><pubDate>Thu, 26 Mar 2026 16:02:59 +0000</pubDate><enclosure url="https://api.spreaker.com/download/episode/70898898/literaturpur_mit_isabell_flu_ckiger.mp3" length="65550673" type="audio/mpeg"/><itunes:author>Esther Schneider</itunes:author><itunes:subtitle>LiteraturPur #71: Angst haben, wenn man das Haus verlässt, einsam sein, kein Bankkonto, keine Krankenkasse haben - das ist der Alltag von Sans Papiers. Das sind Menschen, die sich illegal in der Schweiz aufhalten und schwarz arbeiten. Meist zu...</itunes:subtitle><itunes:summary><![CDATA[LiteraturPur #71: Angst haben, wenn man das Haus verlässt, einsam sein, kein Bankkonto, keine Krankenkasse haben - das ist der Alltag von Sans Papiers. Das sind Menschen, die sich illegal in der Schweiz aufhalten und schwarz arbeiten. Meist zu Dumpingpreisen. Die Westschweizer Autorin Isabelle Flükiger hat darüber einen eindrücklichen Roman geschrieben mit dem Titel «Gloria.Mohammed. Eine Erzählung von der dunklen Seite des Glücks.» Ein Buch, das betroffen macht. Denn es ist eine Reise durch ein Schattenreich bei uns in der Schweiz, in dem Menschen ausgenutzt werden. Arbeit zu finden ist einfach, aber die Arbeitsbedingungen sind meist miserabel. Und dies, obwohl auch Sans Papiers in einigen Bereichen Rechte hätten. Nur wissen sie nichts davon und die Institutionen und Arbeitgeber halten sich oft nicht an das Gesetz. Ich habe Isabelle Flükiger in Bern in einer Hotelbar getroffen und sie hat mir von ihren aufwändigen Recherchen und ihren Begegnungen mit Sans Papiers erzählt.<br /><br />Der Roman von Isabelle Flükiger «Gloria.Mohammed. 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Laura Leupi hat es getan mit ihrem Buch «Das Alphabet der sexualisierten Gewalt»". Sie hat schreibend versucht mit etwas umgehen, das einen aus der Bahn wirft. Das Buch hat mich betroffen gemacht, mich aber auch überrascht, sowohl durch die Form wie Laura vom Erlebten erzählt wie auch durch ihren Humor. «Das Alphabet der sexualisierten Gewalt» ist kein Roman aber auch kein Sachbuch, es ist etwas Einmaliges, ein richtig wilder Ritt. Laura Leupi hat dafür einen der Literaturpreise vom Bundesamt für Kultur bekommen. Das Buch ist schon einige Zeit in der Öffentlichkeit. Laura hat an Lesungen und Podien darüber gesprochen. Was das mit ihr gemacht hat und wie sie heute auf das Erlebte und ihren Schreibprozess zurückschaut und welche Literatur sie dabei gelesen hat, davon erzählt sie mir im Podcast LiteraturPur. <br /><br />Laura Leupi, «Das Alphabet der sexualisierten Gewalt» März Verlag]]></description><guid isPermaLink="false">https://api.spreaker.com/episode/69356107</guid><pubDate>Thu, 08 Jan 2026 17:03:06 +0000</pubDate><enclosure url="https://api.spreaker.com/download/episode/69356107/literaturpur_mit_laura_leupi.mp3" length="72376782" type="audio/mpeg"/><itunes:author>Esther Schneider</itunes:author><itunes:subtitle>LiteraturPur #70: An die Öffentlichkeit treten und sagen: «Ich wurde vergewaltigt», das braucht Mut. Laura Leupi hat es getan mit ihrem Buch «Das Alphabet der sexualisierten Gewalt»". 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Was das mit ihr gemacht hat und wie sie heute auf das Erlebte und ihren Schreibprozess zurückschaut und welche Literatur sie dabei gelesen hat, davon erzählt sie mir im Podcast LiteraturPur. <br /><br />Laura Leupi, «Das Alphabet der sexualisierten Gewalt» März Verlag]]></itunes:summary><itunes:duration>3013</itunes:duration><itunes:keywords>alphabet,autorin,booklovers,bookstagram,booktalk,buch,gewalt,lauraleupi,lesen,literaturpur,podcast,queer,reader,schreiben,schweizerliteratur,swisslitaward,swissliterature,talk,vergewaltigung,writer</itunes:keywords><itunes:explicit>false</itunes:explicit><itunes:image href="https://d3wo5wojvuv7l.cloudfront.net/t_rss_itunes_square_1400/images.spreaker.com/original/437831dd79226c79987d7f77b5edfd01.jpg"/><itunes:episode>70</itunes:episode><itunes:episodeType>full</itunes:episodeType></item><item><title>LiteraturPur mit Oliver Schnyder und Alain Claude Sulzer</title><link>https://www.spreaker.com/episode/literaturpur-mit-oliver-schnyder-und-alain-claude-sulzer--69254666</link><description><![CDATA[LiteraturPur #69: Wie verhält sich Kunst zur Macht? Darüber habe ich mit dem Schriftsteller Alain Claude Sulzer und dem Pianisten Oliver Schnyder im Salon LiteraturPur diskutiert. Anlass war das 50ste Todesjahr des russischen Komponisten Dimitri Schostakovitsch, das mit Konzerten und Festivals begangen wurde. Dimitri Schostakowitsch lebte ein Leben im Schatten der Macht, in Angst und Schrecken, in Anpassung und Widerstand. Er war gefangen zwischen künstlerischer Integrität und den Zwängen des stalinistischen Regimes. Was das mit ihm machte und wie es seine Musik beeinflusst hat, das beschreibt der britische Autor Julian Barnes im Roman „Der Lärm der Zeit“. Ein Roman über einen Musiker unter Stress. So beschreibt Julian Barnes, wie Schostakovitsch 1937 nächtelang mit gepacktem Koffer vor dem Lift auf seine Verhaftung wartete. Künstler unter Stress, ein Thema das auch heute immer noch oder wieder aktuell ist. Wie Alain Claude Sulzer und Oliver Schnyder diesen biografischen Roman über Schostakovitsch gelsen haben und wo sie Stress, Widerstand, Angst aber auch Ironie in seiner Musik hören, das war Thema im Salon LiteraturPur. Eine gekürzte Version des Salongesprächs kannst du in dieser Podcastfolge von LiteraturPur nachhören.<br /><br />Julian Barns, Der Lärm der Zeit, im Verlag Kiepenheuer&amp;Witsch<br />Oliver Schnyder hat diesen Herbst ein grossaritges Schostakowitsch Album veröffentlicht: <br />Shostakovich, Piano Trios &amp; Piano Quintet, Prospero / 2025]]></description><guid isPermaLink="false">https://api.spreaker.com/episode/69254666</guid><pubDate>Tue, 30 Dec 2025 22:14:00 +0000</pubDate><enclosure url="https://api.spreaker.com/download/episode/69254666/literaturpur_mit_oliver_schnyder_und_alain_claude_sulzer.mp3" length="67510483" type="audio/mpeg"/><itunes:author>Esther Schneider</itunes:author><itunes:subtitle>LiteraturPur #69: Wie verhält sich Kunst zur Macht? Darüber habe ich mit dem Schriftsteller Alain Claude Sulzer und dem Pianisten Oliver Schnyder im Salon LiteraturPur diskutiert. Anlass war das 50ste Todesjahr des russischen Komponisten Dimitri...</itunes:subtitle><itunes:summary><![CDATA[LiteraturPur #69: Wie verhält sich Kunst zur Macht? Darüber habe ich mit dem Schriftsteller Alain Claude Sulzer und dem Pianisten Oliver Schnyder im Salon LiteraturPur diskutiert. Anlass war das 50ste Todesjahr des russischen Komponisten Dimitri Schostakovitsch, das mit Konzerten und Festivals begangen wurde. Dimitri Schostakowitsch lebte ein Leben im Schatten der Macht, in Angst und Schrecken, in Anpassung und Widerstand. Er war gefangen zwischen künstlerischer Integrität und den Zwängen des stalinistischen Regimes. Was das mit ihm machte und wie es seine Musik beeinflusst hat, das beschreibt der britische Autor Julian Barnes im Roman „Der Lärm der Zeit“. Ein Roman über einen Musiker unter Stress. So beschreibt Julian Barnes, wie Schostakovitsch 1937 nächtelang mit gepacktem Koffer vor dem Lift auf seine Verhaftung wartete. Künstler unter Stress, ein Thema das auch heute immer noch oder wieder aktuell ist. Wie Alain Claude Sulzer und Oliver Schnyder diesen biografischen Roman über Schostakovitsch gelsen haben und wo sie Stress, Widerstand, Angst aber auch Ironie in seiner Musik hören, das war Thema im Salon LiteraturPur. Eine gekürzte Version des Salongesprächs kannst du in dieser Podcastfolge von LiteraturPur nachhören.<br /><br />Julian Barns, Der Lärm der Zeit, im Verlag Kiepenheuer&amp;Witsch<br />Oliver Schnyder hat diesen Herbst ein grossaritges Schostakowitsch Album veröffentlicht: <br />Shostakovich, Piano Trios &amp; Piano Quintet, Prospero / 2025]]></itunes:summary><itunes:duration>2811</itunes:duration><itunes:keywords>alainclaudesulzer,angst,books,bookstamgram,diktatur,julianbarnes,kunstundmacht,lärmderzeit,literatur,musikundliteratur,novel,oliverschnyder,pianist,roman,salonliteraturpur,shostakovich,stalin,thenoiseoftime,widerstand,writer</itunes:keywords><itunes:explicit>false</itunes:explicit><itunes:image href="https://d3wo5wojvuv7l.cloudfront.net/t_rss_itunes_square_1400/images.spreaker.com/original/437831dd79226c79987d7f77b5edfd01.jpg"/><itunes:episode>69</itunes:episode><itunes:episodeType>full</itunes:episodeType></item><item><title>LiteraturPur mit Jessica Jurassica</title><link>https://www.spreaker.com/episode/literaturpur-mit-jessica-jurassica--69014926</link><description><![CDATA[LiteraturPur #68: Wann beginnt Gewalt in einer Beziehung. Und wie befreit man sich aus einer toxischen, gewalttätigen Partnerschaft? Diese Frage beschäftigt Jessica Jurassica in ihrem neuen Roman «Gaslicht». Sie erzählt darin von einer Frau, die «Gaslighting» erlebt. Das ist eine Form von psychischer Gewalt, von Manipulation durch Lügen und Verunsicherung. Im Gespräch erzählt Jessica Jurassica, bekannt als Kunstfigur, die immer mit Gasmaske auftritt, wie sie sich mit dieser fiktionalen Autobiografie sozusagen freigeschrieben hat. Wie sie durch eine lange Reise, durch Distanz und eben über das Schreiben ihre traumatische Erfahrung mit sexualisierter Gewalt verarbeiten konnte. Und wir reden über ihre Vorfahrinnen, denen sie dabei begegnet ist. Ihren Ururgrossmüttern, die der Armut entfliehen wollten und ausgewandert sind.  <br /><br />Jessica Jurassica «Gaslicht» ist erschienen bei lectorbooks]]></description><guid isPermaLink="false">https://api.spreaker.com/episode/69014926</guid><pubDate>Fri, 12 Dec 2025 22:04:20 +0000</pubDate><enclosure url="https://api.spreaker.com/download/episode/69014926/literaturpur_mit_jessica_jurassica.mp3" length="62155799" type="audio/mpeg"/><itunes:author>Esther Schneider</itunes:author><itunes:subtitle>LiteraturPur #68: Wann beginnt Gewalt in einer Beziehung. Und wie befreit man sich aus einer toxischen, gewalttätigen Partnerschaft? Diese Frage beschäftigt Jessica Jurassica in ihrem neuen Roman «Gaslicht». Sie erzählt darin von einer Frau, die...</itunes:subtitle><itunes:summary><![CDATA[LiteraturPur #68: Wann beginnt Gewalt in einer Beziehung. Und wie befreit man sich aus einer toxischen, gewalttätigen Partnerschaft? Diese Frage beschäftigt Jessica Jurassica in ihrem neuen Roman «Gaslicht». Sie erzählt darin von einer Frau, die «Gaslighting» erlebt. Das ist eine Form von psychischer Gewalt, von Manipulation durch Lügen und Verunsicherung. Im Gespräch erzählt Jessica Jurassica, bekannt als Kunstfigur, die immer mit Gasmaske auftritt, wie sie sich mit dieser fiktionalen Autobiografie sozusagen freigeschrieben hat. Wie sie durch eine lange Reise, durch Distanz und eben über das Schreiben ihre traumatische Erfahrung mit sexualisierter Gewalt verarbeiten konnte. Und wir reden über ihre Vorfahrinnen, denen sie dabei begegnet ist. Ihren Ururgrossmüttern, die der Armut entfliehen wollten und ausgewandert sind.  <br /><br />Jessica Jurassica «Gaslicht» ist erschienen bei lectorbooks]]></itunes:summary><itunes:duration>2588</itunes:duration><itunes:keywords>autofiktion,autorin,booklovers,bookstagram,gaslighting,jessicajurassica,kunstfigur,lesen,literaturpur,manipulation,novel,patriarchat,performance,podcast,roman,schweizerliteratur,sexualisiertegewalt,trauma,writer,wut</itunes:keywords><itunes:explicit>false</itunes:explicit><itunes:image href="https://d3wo5wojvuv7l.cloudfront.net/t_rss_itunes_square_1400/images.spreaker.com/original/437831dd79226c79987d7f77b5edfd01.jpg"/><itunes:episode>68</itunes:episode><itunes:episodeType>full</itunes:episodeType></item><item><title>LiteraturPur mit Usama Al Shahmani</title><link>https://www.spreaker.com/episode/literaturpur-mit-usama-al-shahmani--67687962</link><description><![CDATA[LiteraturPur #67: Gerade im Krieg sei die Literatur wichtig, sagt der irakisch-schweizerische Autor Usama Al Shahmani. Sie kann andere Geschichten erzählen als die von Gewalt und Tod. Sie kann Brücken schlagen. Ich habe Usama Al Shahmani für den Podcast LiteraturPur zum Gespräch getroffen. Wir haben über seinen neuen Roman «In der Tiefe des Tigris schläft ein Lied»gesprochen. Darin nimmt er uns mit in seine Heimat, den Irak. Er beschreibt, wie Bagdad einst eine blühende Stadt war, in der Menschen unterschiedlicher Religionen und Kulturen friedlich zusammenlebten. Es gab auch eine grosse jüdische Gemeinde. Doch in den 1930er Jahren kam der Faschismus nach Bagdad. Nazis verbrüderten sich mit den Nationalisten im Irak. Es kam zu ersten Progromen. Nach der Gründung Israels, im Jahr 1948, wurde die jüdische Bevölkerung dann endgültig aus dem Irak vertrieben. Umsama Al Shahmani taucht über eine Vater-Sohn-Geschichte tief in dieses dunkle Kapitel der Geschichte Bagdads ein.  <br /><br /><br />Usama Al Shahmani «In der Tiefe des Tigris schläft ein Lied» Limmat Verlag]]></description><guid isPermaLink="false">https://api.spreaker.com/episode/67687962</guid><pubDate>Wed, 10 Sep 2025 09:57:10 +0000</pubDate><enclosure url="https://api.spreaker.com/download/episode/67687962/literaturpur_mit_usama_al_shahmani.mp3" length="82088064" type="audio/mpeg"/><itunes:author>Esther Schneider</itunes:author><itunes:subtitle>LiteraturPur #67: Gerade im Krieg sei die Literatur wichtig, sagt der irakisch-schweizerische Autor Usama Al Shahmani. Sie kann andere Geschichten erzählen als die von Gewalt und Tod. Sie kann Brücken schlagen. Ich habe Usama Al Shahmani für den...</itunes:subtitle><itunes:summary><![CDATA[LiteraturPur #67: Gerade im Krieg sei die Literatur wichtig, sagt der irakisch-schweizerische Autor Usama Al Shahmani. Sie kann andere Geschichten erzählen als die von Gewalt und Tod. Sie kann Brücken schlagen. Ich habe Usama Al Shahmani für den Podcast LiteraturPur zum Gespräch getroffen. Wir haben über seinen neuen Roman «In der Tiefe des Tigris schläft ein Lied»gesprochen. Darin nimmt er uns mit in seine Heimat, den Irak. Er beschreibt, wie Bagdad einst eine blühende Stadt war, in der Menschen unterschiedlicher Religionen und Kulturen friedlich zusammenlebten. Es gab auch eine grosse jüdische Gemeinde. Doch in den 1930er Jahren kam der Faschismus nach Bagdad. Nazis verbrüderten sich mit den Nationalisten im Irak. Es kam zu ersten Progromen. Nach der Gründung Israels, im Jahr 1948, wurde die jüdische Bevölkerung dann endgültig aus dem Irak vertrieben. Umsama Al Shahmani taucht über eine Vater-Sohn-Geschichte tief in dieses dunkle Kapitel der Geschichte Bagdads ein.  <br /><br /><br />Usama Al Shahmani «In der Tiefe des Tigris schläft ein Lied» Limmat Verlag]]></itunes:summary><itunes:duration>3418</itunes:duration><itunes:keywords>autor,bagdad,books,bookstagram,booktok,familie,faschismus,flucht,freundschft,irak,lesen,limmatverlag,novel,pogrom,roman,schweizerliteratur,tagebuch,tigris,usamaalshahmani,writer</itunes:keywords><itunes:explicit>false</itunes:explicit><itunes:image href="https://d3wo5wojvuv7l.cloudfront.net/t_rss_itunes_square_1400/images.spreaker.com/original/437831dd79226c79987d7f77b5edfd01.jpg"/><itunes:episode>67</itunes:episode><itunes:episodeType>full</itunes:episodeType></item><item><title>LiteraturPur mit Martina Clavadetscher</title><link>https://www.spreaker.com/episode/literaturpur-mit-martina-clavadetscher--67367965</link><description><![CDATA[LiteraturPur #66: Kinder flitzen über einen gefrorenen Weiher und entdecken einen toten Mann, eingefroren im Eis. So beginnt der neue Roman von Martina Clavadetscher mit dem Titel «Die Schrecken der anderen». Es ist ein Roman, der daherkommt wie ein Krimi. Aber das täuscht. Es ist ein gesellschaftskritischer Roman über den Umgang mit Vergangenheit. Der Roman führt nämlich schon bald in grauslige Untiefen der Schweizer Geschichte in den 1930er Jahren, aber mit einem Suspense wie in einem Hitchcock Film. Und Alfred Hitchcock, so erzählt mir Martina Clavadetscher bei unserem Treffen in einer Luzerner Bar, sei ein grosses Vorbild für sie. Wie er mit subtilen Details Spannung erzeuge, fasziniere sie. Weiter sagt sie im Gespräch, sei es an der Zeit, dass Kulturschaffende das Storytelling wieder an sich reissen. Sie müssten Geschichten erzählen, nicht die Medien, nicht die Politik, nicht die Wirtschaft sondern die Kunst.<br /><br />Martina Clavadetscher, «Die Schrecken der anderen» C.H. Beck Verlag]]></description><guid isPermaLink="false">https://api.spreaker.com/episode/67367965</guid><pubDate>Thu, 14 Aug 2025 14:42:28 +0000</pubDate><enclosure url="https://api.spreaker.com/download/episode/67367965/literaturpur_mit_martina_clavadetscher.mp3" length="71304717" type="audio/mpeg"/><itunes:author>Esther Schneider</itunes:author><itunes:subtitle>LiteraturPur #66: Kinder flitzen über einen gefrorenen Weiher und entdecken einen toten Mann, eingefroren im Eis. So beginnt der neue Roman von Martina Clavadetscher mit dem Titel «Die Schrecken der anderen». Es ist ein Roman, der daherkommt wie ein...</itunes:subtitle><itunes:summary><![CDATA[LiteraturPur #66: Kinder flitzen über einen gefrorenen Weiher und entdecken einen toten Mann, eingefroren im Eis. So beginnt der neue Roman von Martina Clavadetscher mit dem Titel «Die Schrecken der anderen». Es ist ein Roman, der daherkommt wie ein Krimi. Aber das täuscht. Es ist ein gesellschaftskritischer Roman über den Umgang mit Vergangenheit. Der Roman führt nämlich schon bald in grauslige Untiefen der Schweizer Geschichte in den 1930er Jahren, aber mit einem Suspense wie in einem Hitchcock Film. Und Alfred Hitchcock, so erzählt mir Martina Clavadetscher bei unserem Treffen in einer Luzerner Bar, sei ein grosses Vorbild für sie. Wie er mit subtilen Details Spannung erzeuge, fasziniere sie. Weiter sagt sie im Gespräch, sei es an der Zeit, dass Kulturschaffende das Storytelling wieder an sich reissen. Sie müssten Geschichten erzählen, nicht die Medien, nicht die Politik, nicht die Wirtschaft sondern die Kunst.<br /><br />Martina Clavadetscher, «Die Schrecken der anderen» C.H. 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Darin nimmt sie den Rassismus aufs Korn, dem schwarze Menschen und People of Color in der Schweiz tagtäglich ausgesetzt sind.<br />Und sie tut es mit unglaublichem Schalk und ohne Tabus. Und die Form, die sie dafür wählt, ist grossartig. Eine Seifenoper, die es in sich hat. Sie spielt darin mit Klischees, Überzeichnungen, mit frechen Kommentaren und mit Unterbrecherwerbung in Form von schrägen Werbespots. Und alles hat einen wahren Kern. Nora Osagiobare ist als Person of Color selber mit Alltagsrassismus konfrontiert. Das reicht von dummen Bemerkungen bis hin zu massiven rassistischen Übergriffen. Sie weiss also sehr genau, wovon sie schreibt. Im Gespräch erzählt sie mir, warum sie Humor als starke Waffe gegen Rassismus sieht und weshalb sie auf keinen Fall in die Opferrolle gedrängt werden will.<br /><br />«Daily Soap» von Nora Osagiobare ist im Kein &amp; Aber Verlag erschienen.]]></description><guid isPermaLink="false">https://api.spreaker.com/episode/67198574</guid><pubDate>Thu, 31 Jul 2025 09:49:25 +0000</pubDate><enclosure url="https://api.spreaker.com/download/episode/67198574/literaturpur_mit_nora_osagiobare.mp3" length="66280429" type="audio/mpeg"/><itunes:author>Esther Schneider</itunes:author><itunes:subtitle>LiteraturPur #65: Eine Seifenoper über Rassismus, geht das? Ja, und wie. Nora Osagiobare hat ein fulminantes Romandebut mit dem Titel «Daily Soap» geschrieben. Darin nimmt sie den Rassismus aufs Korn, dem schwarze Menschen und People of Color in der...</itunes:subtitle><itunes:summary><![CDATA[LiteraturPur #65: Eine Seifenoper über Rassismus, geht das? Ja, und wie. Nora Osagiobare hat ein fulminantes Romandebut mit dem Titel «Daily Soap» geschrieben. Darin nimmt sie den Rassismus aufs Korn, dem schwarze Menschen und People of Color in der Schweiz tagtäglich ausgesetzt sind.<br />Und sie tut es mit unglaublichem Schalk und ohne Tabus. Und die Form, die sie dafür wählt, ist grossartig. Eine Seifenoper, die es in sich hat. Sie spielt darin mit Klischees, Überzeichnungen, mit frechen Kommentaren und mit Unterbrecherwerbung in Form von schrägen Werbespots. Und alles hat einen wahren Kern. Nora Osagiobare ist als Person of Color selber mit Alltagsrassismus konfrontiert. Das reicht von dummen Bemerkungen bis hin zu massiven rassistischen Übergriffen. Sie weiss also sehr genau, wovon sie schreibt. Im Gespräch erzählt sie mir, warum sie Humor als starke Waffe gegen Rassismus sieht und weshalb sie auf keinen Fall in die Opferrolle gedrängt werden will.<br /><br />«Daily Soap» von Nora Osagiobare ist im Kein &amp; Aber Verlag erschienen.]]></itunes:summary><itunes:duration>2759</itunes:duration><itunes:keywords>autorin,bookstagram,buch,dailysoap,debut,fun,humor,kein&amp;aber,komödie,lesen,literaturpur,nigeria,noraosagiobare,novel,peopleofcolor,podcast,rassismus,roman,schweizerliteratur,writer</itunes:keywords><itunes:explicit>false</itunes:explicit><itunes:image href="https://d3wo5wojvuv7l.cloudfront.net/t_rss_itunes_square_1400/images.spreaker.com/original/437831dd79226c79987d7f77b5edfd01.jpg"/><itunes:episode>65</itunes:episode><itunes:episodeType>full</itunes:episodeType></item><item><title>LiteraturPur mit Julian Schütt</title><link>https://www.spreaker.com/episode/literaturpur-mit-julian-schutt--66994209</link><description><![CDATA[LiteraturPur #64: Der Schweizer Schriftsteller und Weltautor Max Frisch ist eine Instanz. Er fasziniert bis heute sowohl als Schriftsteller wie als politisch engagierter Intellektueller. Doch wer war Max Frsich und was macht ihn und sein Werk so einzigartig? Der Kulturjournalist Julian Schütt hat sich intensiv mit Max Frischs Leben und Werk auseinandergesetzt. Jetzt ist der zweite Teile seiner umfassenden und hervorragend geschriebenen Biographie mit dem Titel «Max Frisch Biographie eines Aufstiegs» erschienen. 14 Jahre hat Julian Schütt dafür recherchiert, hat mit Menschen aus Frischs Umfeld gesprochen und unveröffentlichtes Material gesichtet. Er entdeckte neben dem berühmten Autor auch den Max Frisch, der innerlich oft zerrrissen war zwischen den Ansprüchen, die die Öffentlichkeit an ihn hatte und seiner eigenen Unsicherheit und ein Stück weit auch seiner Bedürftigkeit in privaten Angelegenheiten. Etwa in seinen Liebesbeziehungen mit Frauen. Im Podcast LiteraturPur reden wir über diese unbekannten Seiten des Autors. Aber auch über sein ambivalentes Verhältnis zur Schweiz und über seine Beziehung zu mächtigen Politikern seiner Zeit. Und dann erzählt Julian Schütt, wie nahe er dem Menschen Max Frisch beim Schreiben der Biographie gekommen ist und was er von ihm für sein Leben gelernt hat.<br /><br />Julian Schütt «Max Frisch Biographie eines Aufstiegs», Suhrkamp Verlag]]></description><guid isPermaLink="false">https://api.spreaker.com/episode/66994209</guid><pubDate>Wed, 16 Jul 2025 22:24:55 +0000</pubDate><enclosure url="https://api.spreaker.com/download/episode/66994209/literaturpur_mit_julian_schu_tt.mp3" length="97919522" type="audio/mpeg"/><itunes:author>Esther Schneider</itunes:author><itunes:subtitle>LiteraturPur #64: Der Schweizer Schriftsteller und Weltautor Max Frisch ist eine Instanz. Er fasziniert bis heute sowohl als Schriftsteller wie als politisch engagierter Intellektueller. 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Er entdeckte neben dem berühmten Autor auch den Max Frisch, der innerlich oft zerrrissen war zwischen den Ansprüchen, die die Öffentlichkeit an ihn hatte und seiner eigenen Unsicherheit und ein Stück weit auch seiner Bedürftigkeit in privaten Angelegenheiten. Etwa in seinen Liebesbeziehungen mit Frauen. Im Podcast LiteraturPur reden wir über diese unbekannten Seiten des Autors. Aber auch über sein ambivalentes Verhältnis zur Schweiz und über seine Beziehung zu mächtigen Politikern seiner Zeit. Und dann erzählt Julian Schütt, wie nahe er dem Menschen Max Frisch beim Schreiben der Biographie gekommen ist und was er von ihm für sein Leben gelernt hat.<br /><br />Julian Schütt «Max Frisch Biographie eines Aufstiegs», Suhrkamp Verlag]]></itunes:summary><itunes:duration>4078</itunes:duration><itunes:keywords>autorenleben,biographie,books,bookstagram,buch,buchempfehlung,instabook,julianschuett,kalterkrieg,klassiker,lesen,literatur,literaturpur,maxfrisch,mustread,podcast,reader,schweizerliteratur,talk,writer</itunes:keywords><itunes:explicit>false</itunes:explicit><itunes:image href="https://d3wo5wojvuv7l.cloudfront.net/t_rss_itunes_square_1400/images.spreaker.com/original/437831dd79226c79987d7f77b5edfd01.jpg"/><itunes:episode>64</itunes:episode><itunes:episodeType>full</itunes:episodeType></item><item><title>LiteraturPur mit Reda el Arbi</title><link>https://www.spreaker.com/episode/literaturpur-mit-reda-el-arbi--66868897</link><description><![CDATA[LiteraturPur #63: Es ist das Jahr 2082 und Zürich ist eine Hochburg für Künstliche Intelligenz. Hochentwickelte KI hat die Welt kurz vor dem Klimakollaps gerettet. Diese KI regiert nun grosse Teile der Welt, ist aber den Menschen grundsätzlich wohlgesinnt. Die Lebensbedingungen haben sich zwar massiv verschlechter, aber KI sorgt dafür, dass die Menschheit überlebt. Doch dann verselbständigt sich eine KI und läuft Amok. <br />Das ist die Ausgangslage im Sci-Fi Roman «Asimovs Kindergarten» von Reda el Arbi. Es ist der zweite Teil einer aktiongeladenen Romanserie mit KI, Cyborgs und Menschen.<br />Ich habe den Schweizer Sci-Fi Autor zum Gespräch getroffen und er hat mir im Podcast LiteraturPur erzählt, was ihn an Science Fiction fasziniert und warum er so grossen Spass daran hat, dicke Wälzer über Zukunftsszenarien zu schreiben. Und er hat mir auch verraten, weshalb er keine Angst vor Robotern und Künstlicher Intelligenz hat, ja sich sogar auf eine Zukunft mit  immer fähigerer KI freut.<br /><br />Reda el Arbi «Asimovs Kindergarten» und «empfindungsfähig» sind bei lectorboks erschienen]]></description><guid isPermaLink="false">https://api.spreaker.com/episode/66868897</guid><pubDate>Sat, 05 Jul 2025 16:33:14 +0000</pubDate><enclosure url="https://api.spreaker.com/download/episode/66868897/literaturpur_mit_reda_el_arbi.mp3" length="68008899" type="audio/mpeg"/><itunes:author>Esther Schneider</itunes:author><itunes:subtitle>LiteraturPur #63: Es ist das Jahr 2082 und Zürich ist eine Hochburg für Künstliche Intelligenz. Hochentwickelte KI hat die Welt kurz vor dem Klimakollaps gerettet. Diese KI regiert nun grosse Teile der Welt, ist aber den Menschen grundsätzlich...</itunes:subtitle><itunes:summary><![CDATA[LiteraturPur #63: Es ist das Jahr 2082 und Zürich ist eine Hochburg für Künstliche Intelligenz. Hochentwickelte KI hat die Welt kurz vor dem Klimakollaps gerettet. Diese KI regiert nun grosse Teile der Welt, ist aber den Menschen grundsätzlich wohlgesinnt. Die Lebensbedingungen haben sich zwar massiv verschlechter, aber KI sorgt dafür, dass die Menschheit überlebt. Doch dann verselbständigt sich eine KI und läuft Amok. <br />Das ist die Ausgangslage im Sci-Fi Roman «Asimovs Kindergarten» von Reda el Arbi. Es ist der zweite Teil einer aktiongeladenen Romanserie mit KI, Cyborgs und Menschen.<br />Ich habe den Schweizer Sci-Fi Autor zum Gespräch getroffen und er hat mir im Podcast LiteraturPur erzählt, was ihn an Science Fiction fasziniert und warum er so grossen Spass daran hat, dicke Wälzer über Zukunftsszenarien zu schreiben. Und er hat mir auch verraten, weshalb er keine Angst vor Robotern und Künstlicher Intelligenz hat, ja sich sogar auf eine Zukunft mit  immer fähigerer KI freut.<br /><br />Reda el Arbi «Asimovs Kindergarten» und «empfindungsfähig» sind bei lectorboks erschienen]]></itunes:summary><itunes:duration>2831</itunes:duration><itunes:keywords>ai,asimovskindergarten,autor,books,bookstagram,buch,dystopie,frauenpower,ki,lectorbooks,lesen,literatur,novel,redaelarbi,roboter,roman,schweizerliteratur,sci-fi,writer,zukunft</itunes:keywords><itunes:explicit>false</itunes:explicit><itunes:image href="https://d3wo5wojvuv7l.cloudfront.net/t_rss_itunes_square_1400/images.spreaker.com/original/437831dd79226c79987d7f77b5edfd01.jpg"/><itunes:episode>63</itunes:episode><itunes:episodeType>full</itunes:episodeType></item><item><title>LiteraturPur mit Joachim B. Schmidt</title><link>https://www.spreaker.com/episode/literaturpur-mit-joachim-b-schmidt--66535383</link><description><![CDATA[LiteraturPur #62: «Nackt steht Osmann vor seiner Hütte, die Arme in die Hüften gestemmt, bärtig, kräftig, ja ein schöner Mann.» Das ist der Held im Roman «Òsman» von Joachmi B. Schmidt. Ein Fährmann, der den Stürmen und der Kälte trotz und Menschen sicher über den Fluss transportiert. Ein gottesfürchtiger Trinker, Menschenfreund und Poet. Es ist ein hartes Leben Ende des 19. Jahrhund. Die Menschen im Norden Islands leiden an Hunger, Krankheiten und Unterdrückung. Viele verunglücken in den Fluten oder im Eis. <br />Der Schweizer Autor Joachim B. Schmidt lebt seit über 20 Jahren in Island und greift gern Geschichten aus Sagen und Mythen des Landes auf und verwebt sie in seine Romane. Geister, Robbenfrauen und Elfen gehören ganz selbstverstädnlich dazu. In diesem Buch zeichnet er das Leben des Fährmannes und Robbenjägers Òsman» nach, den es tatsächlich gegeben hat und er spinnt aus dessen Tagebuchaufzeichnungen und Gedichten sowie Erzählungen von Nachfahren eine unglaubliche Geschichte. <br /><br />Die Angaben zum Buch: Joachim B. Schmidt, «Òsman», Diogenes Verlag]]></description><guid isPermaLink="false">https://api.spreaker.com/episode/66535383</guid><pubDate>Thu, 12 Jun 2025 19:21:58 +0000</pubDate><enclosure url="https://api.spreaker.com/download/episode/66535383/literaturpur_mit_joachim_b_schmidt.mp3" length="70443930" type="audio/mpeg"/><itunes:author>Esther Schneider</itunes:author><itunes:subtitle>LiteraturPur #62: «Nackt steht Osmann vor seiner Hütte, die Arme in die Hüften gestemmt, bärtig, kräftig, ja ein schöner Mann.» Das ist der Held im Roman «Òsman» von Joachmi B. Schmidt. 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In diesem Buch zeichnet er das Leben des Fährmannes und Robbenjägers Òsman» nach, den es tatsächlich gegeben hat und er spinnt aus dessen Tagebuchaufzeichnungen und Gedichten sowie Erzählungen von Nachfahren eine unglaubliche Geschichte. <br /><br />Die Angaben zum Buch: Joachim B. 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Gewalt ist ein zentrales Thema im Roman «Sehr geehrte Frau Ministerin». Geschrieben hat ihn Ursula Krechel, eine der wichtigsten Autorinnen der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur. In einer Zeit, da die Welt instabil geworden ist durch Kriege und Konflikte zeigt sie in den Geschichten von vier Frauen, was heutzutage den Rechtsstaat bedroht und Demokratien schwächt. Ursula Krechel war kürzlich für eine Lesung im Literaturhaus Basel. Da habe ich mit ihr ein Gespräch geführt und es für den Podcast LiteraturPur in gekürzter Form aufgezeichnet. <br /><br />Der Roman «Sehr geehrte Frau Ministerin» von Ursula Krechel ist im Klett Cotta Verlag erschienen]]></description><guid isPermaLink="false">https://api.spreaker.com/episode/66004766</guid><pubDate>Thu, 08 May 2025 21:13:43 +0000</pubDate><enclosure url="https://api.spreaker.com/download/episode/66004766/literaturpur_mit_ursula_krechel.mp3" length="64123760" type="audio/mpeg"/><itunes:author>Esther Schneider</itunes:author><itunes:subtitle>LiteraturPur #61: Eine engagierte Justizministerin und ein junger Mann, der sich an sie heranmacht und zum Stalker wird. Agrippina, die Mutter des römischen Kaiser Nero, die zu mächtig wird und deshalb sterben muss. Gewalt an Frauen heute und damals....</itunes:subtitle><itunes:summary><![CDATA[LiteraturPur #61: Eine engagierte Justizministerin und ein junger Mann, der sich an sie heranmacht und zum Stalker wird. Agrippina, die Mutter des römischen Kaiser Nero, die zu mächtig wird und deshalb sterben muss. Gewalt an Frauen heute und damals. Gewalt ist ein zentrales Thema im Roman «Sehr geehrte Frau Ministerin». Geschrieben hat ihn Ursula Krechel, eine der wichtigsten Autorinnen der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur. In einer Zeit, da die Welt instabil geworden ist durch Kriege und Konflikte zeigt sie in den Geschichten von vier Frauen, was heutzutage den Rechtsstaat bedroht und Demokratien schwächt. Ursula Krechel war kürzlich für eine Lesung im Literaturhaus Basel. Da habe ich mit ihr ein Gespräch geführt und es für den Podcast LiteraturPur in gekürzter Form aufgezeichnet. <br /><br />Der Roman «Sehr geehrte Frau Ministerin» von Ursula Krechel ist im Klett Cotta Verlag erschienen]]></itunes:summary><itunes:duration>2670</itunes:duration><itunes:keywords>antike,attentat,autorin,books,bookstagram,buch,deutscheliteratur,gerechtigkeit,incels,klettcotta,latein,lesefieber,lesen,lesung,literatur,literaturhausbasel,nero,recht,ursulakrechel,writer</itunes:keywords><itunes:explicit>false</itunes:explicit><itunes:image href="https://d3wo5wojvuv7l.cloudfront.net/t_rss_itunes_square_1400/images.spreaker.com/original/437831dd79226c79987d7f77b5edfd01.jpg"/><itunes:episode>61</itunes:episode><itunes:episodeType>full</itunes:episodeType></item><item><title>LiteraturPur mit Elisabeth Joris</title><link>https://www.spreaker.com/episode/literaturpur-mit-elisabeth-joris--65406132</link><description><![CDATA[LiteraturPur #60: "Alles was mit Sexualität zu tun hatte, wollte man uns austreiben. Das war Sünde.  Vor allem im Umgang mit weiblicher Lust. Was sich die katholische Kirche, damals in meiner Kindheit im Wallis angerichtet hat, das macht mich heute noch wütend", sagt Elisabeth Joris. Sie ist Gast im Podcast LiteraturPur. Elisabeth Joris ist eine der bekanntesten Historikerinnen der Schweiz. Und auch ein Vorbild für viele Frauen durch ihr Engagement als Feministin, Politaktivistin und Lehrerin. Jetzt ist ein sehr persönliches Buch über sie erschienen mit dem Titel «Ein Leben in Geschichte(n)». Darin erzählt sie aus ihrem Leben. Wie sie im stockkatholischen Oberwallis aufgewachsen ist, später nach Zürich kam und auf Umwegen Geschichte studiert. Wie sie sich politisch in der Frauenbewegung und in der Gruppe kritisches Oberwallis engagierte. Wie sie die historische Forschung mit der Geschichte von unten revolutionierte, mit speziellem Blick auf Frauengeschichte. Zugehört hat ihr die Autorin und Verlegerin Denise Schmid. Aus den Gesprächen ist ein reichhaltiges, stellenweise auch sehr intimes Buch entstanden. Ein Buch, das auch die Atmosphäre und Stimmung in der Schweiz der 70/80er Jahre einfängt. <br /><br />Elisabeth Joris - Ein Leben in Geschichte(n), Verlag Hier+Jetzt, von Denise Schmid]]></description><guid isPermaLink="false">https://api.spreaker.com/episode/65406132</guid><pubDate>Mon, 07 Apr 2025 17:40:20 +0000</pubDate><enclosure url="https://api.spreaker.com/download/episode/65406132/literaturpur_mit_elisabeth_joris.mp3" length="90785585" type="audio/mpeg"/><itunes:author>Esther Schneider</itunes:author><itunes:subtitle>LiteraturPur #60: "Alles was mit Sexualität zu tun hatte, wollte man uns austreiben. Das war Sünde.  Vor allem im Umgang mit weiblicher Lust. Was sich die katholische Kirche, damals in meiner Kindheit im Wallis angerichtet hat, das macht mich heute...</itunes:subtitle><itunes:summary><![CDATA[LiteraturPur #60: "Alles was mit Sexualität zu tun hatte, wollte man uns austreiben. Das war Sünde.  Vor allem im Umgang mit weiblicher Lust. Was sich die katholische Kirche, damals in meiner Kindheit im Wallis angerichtet hat, das macht mich heute noch wütend", sagt Elisabeth Joris. Sie ist Gast im Podcast LiteraturPur. Elisabeth Joris ist eine der bekanntesten Historikerinnen der Schweiz. Und auch ein Vorbild für viele Frauen durch ihr Engagement als Feministin, Politaktivistin und Lehrerin. Jetzt ist ein sehr persönliches Buch über sie erschienen mit dem Titel «Ein Leben in Geschichte(n)». Darin erzählt sie aus ihrem Leben. Wie sie im stockkatholischen Oberwallis aufgewachsen ist, später nach Zürich kam und auf Umwegen Geschichte studiert. Wie sie sich politisch in der Frauenbewegung und in der Gruppe kritisches Oberwallis engagierte. Wie sie die historische Forschung mit der Geschichte von unten revolutionierte, mit speziellem Blick auf Frauengeschichte. Zugehört hat ihr die Autorin und Verlegerin Denise Schmid. Aus den Gesprächen ist ein reichhaltiges, stellenweise auch sehr intimes Buch entstanden. Ein Buch, das auch die Atmosphäre und Stimmung in der Schweiz der 70/80er Jahre einfängt. <br /><br />Elisabeth Joris - Ein Leben in Geschichte(n), Verlag Hier+Jetzt, von Denise Schmid]]></itunes:summary><itunes:duration>3780</itunes:duration><itunes:keywords>autorin,books,bookstagram,buch,einlebeningeschichten,elisabethjoris,emanzipation,fbb,frauengeschichte,frauenrechte,geschichtsforschung,hierundjetzt,historikerin,history,katholizismus,keusch,politik,sachbuch,sexualität,wallis</itunes:keywords><itunes:explicit>false</itunes:explicit><itunes:image href="https://d3wo5wojvuv7l.cloudfront.net/t_rss_itunes_square_1400/images.spreaker.com/original/437831dd79226c79987d7f77b5edfd01.jpg"/><itunes:episode>60</itunes:episode><itunes:episodeType>full</itunes:episodeType></item><item><title>LiteraturPur mit Jonas Lüscher</title><link>https://www.spreaker.com/episode/literaturpur-mit-jonas-luscher--65037497</link><description><![CDATA[LiteraturPur #59. «Ich war ein Cyborg, mehr Cyborg war kaum möglich.» Wie es sich anfühlt, wenn das eigene Leben komplett von einer Maschine abhängig ist, unter anderem davon erzählt der Schriftsteller Jonas Lüscher in seinem neuen Roman «Verzauberte Vorbestimmung». Dabei steht die Frage nach dem Verhältnis von Mensch und Maschine im Zentrum. Im sehr persönlichen Teil des Romans schildert Jonas Lüscher seine Erfahrungen mit einer schweren Corona-Erkrankung. Hauptsächlich aber begibt er sich auf eine Reise durch Raum und Zeit, immer auf den Spuren des Künstlers Peter Weiss, dem er sich verbunden fühlt. Es ist ein raffiniert gebauter und vielschichtiger Roman, der mich berührt, gepackt und herausgefordert hat. Wie und weshalb, darüber rede ich mit Jonas Lüscher. Im Gespräch erfahre ich, weshalb er der Technologie einerseits skeptisch gegenüber steht, andererseits aber auch von ihr begeistert ist. Vor allem bei der Entwicklung der Künstlichen Intelligenz schwankt er zwischen Faszination und Sorge. Er ist überzeugt, dass menschliche Emotionen wie Liebe, Nächstenliebe und Lachen in den kommenden Zeiten, in denen KI immer immer stärker unser Leben bestimmt, entscheidend sein werden.<br /><br />«Verzauberte Vorbestimmung» von Jonas Lüscher ist im Hanser Verlag erschienen.]]></description><guid isPermaLink="false">https://api.spreaker.com/episode/65037497</guid><pubDate>Sat, 22 Mar 2025 21:56:14 +0000</pubDate><enclosure url="https://api.spreaker.com/download/episode/65037497/literaturpur_mit_jonas_lu_scher.mp3" length="96127104" type="audio/mpeg"/><itunes:author>Esther Schneider</itunes:author><itunes:subtitle>LiteraturPur #59. «Ich war ein Cyborg, mehr Cyborg war kaum möglich.» Wie es sich anfühlt, wenn das eigene Leben komplett von einer Maschine abhängig ist, unter anderem davon erzählt der Schriftsteller Jonas Lüscher in seinem neuen Roman «Verzauberte...</itunes:subtitle><itunes:summary><![CDATA[LiteraturPur #59. «Ich war ein Cyborg, mehr Cyborg war kaum möglich.» Wie es sich anfühlt, wenn das eigene Leben komplett von einer Maschine abhängig ist, unter anderem davon erzählt der Schriftsteller Jonas Lüscher in seinem neuen Roman «Verzauberte Vorbestimmung». Dabei steht die Frage nach dem Verhältnis von Mensch und Maschine im Zentrum. Im sehr persönlichen Teil des Romans schildert Jonas Lüscher seine Erfahrungen mit einer schweren Corona-Erkrankung. Hauptsächlich aber begibt er sich auf eine Reise durch Raum und Zeit, immer auf den Spuren des Künstlers Peter Weiss, dem er sich verbunden fühlt. Es ist ein raffiniert gebauter und vielschichtiger Roman, der mich berührt, gepackt und herausgefordert hat. Wie und weshalb, darüber rede ich mit Jonas Lüscher. Im Gespräch erfahre ich, weshalb er der Technologie einerseits skeptisch gegenüber steht, andererseits aber auch von ihr begeistert ist. Vor allem bei der Entwicklung der Künstlichen Intelligenz schwankt er zwischen Faszination und Sorge. Er ist überzeugt, dass menschliche Emotionen wie Liebe, Nächstenliebe und Lachen in den kommenden Zeiten, in denen KI immer immer stärker unser Leben bestimmt, entscheidend sein werden.<br /><br />«Verzauberte Vorbestimmung» von Jonas Lüscher ist im Hanser Verlag erschienen.]]></itunes:summary><itunes:duration>4003</itunes:duration><itunes:keywords>ai,autor,book,bookstagram,corona,hanserverlag,history,industrialisierung,jonasluescher,ki,lesen,maschinen,nedludd,novel,pandemie,peterweiss,roman,schweizerliteratur,verzaubertevorbestimmung,writer</itunes:keywords><itunes:explicit>false</itunes:explicit><itunes:image href="https://d3wo5wojvuv7l.cloudfront.net/t_rss_itunes_square_1400/images.spreaker.com/original/437831dd79226c79987d7f77b5edfd01.jpg"/><itunes:episode>59</itunes:episode><itunes:episodeType>full</itunes:episodeType></item><item><title>LiteraturPur mit Benjamin von Wyl</title><link>https://www.spreaker.com/episode/literaturpur-mit-benjamin-von-wyl--64120998</link><description><![CDATA[LteraturPur #58: Romane brauchen Chaos, sagt Benjamin von Wyl. Und natürlich auch Fantstik. Letztere kommt in allen seinen Romanen in irgendeiner Form vor. Weshalb das so ist, erzählt er mir bei unserem Treffen in Baden. Da reden wir über seinen neusten Roman «Grosswerden und Einknicken». Darin geht es unter anderem um Klimaängste, Weltuntergang und die Natur.Und dies aus der Perspektive eines Kindes. Durch seine Augen blicken wir auf die Welt, die einerseits bedrohlich, andererseits auch faszinierend ist. Wenn das Kind vor Feindseligkeiten der Schulkollegen, den Ansprüchen der Familie oder auch vor Klimaängsten fliehen will, reist es in seiner Phantasie in den Untergrund, ins Erdinnere. Da gibt es noch vieles zu entdecken. Und alle Gefahren sind weit weg.<br /><br />Benjamin von Wyl, «Grosswerden und Einknicken» Verlag Die Brotsuppe ]]></description><guid isPermaLink="false">https://api.spreaker.com/episode/64120998</guid><pubDate>Sat, 01 Feb 2025 12:02:55 +0000</pubDate><enclosure url="https://api.spreaker.com/download/episode/64120998/literaturpur_mit_benjamin_von_wyl.mp3" length="71228857" type="audio/mpeg"/><itunes:author>Esther Schneider</itunes:author><itunes:subtitle>LteraturPur #58: Romane brauchen Chaos, sagt Benjamin von Wyl. Und natürlich auch Fantstik. Letztere kommt in allen seinen Romanen in irgendeiner Form vor. Weshalb das so ist, erzählt er mir bei unserem Treffen in Baden. Da reden wir über seinen...</itunes:subtitle><itunes:summary><![CDATA[LteraturPur #58: Romane brauchen Chaos, sagt Benjamin von Wyl. Und natürlich auch Fantstik. Letztere kommt in allen seinen Romanen in irgendeiner Form vor. Weshalb das so ist, erzählt er mir bei unserem Treffen in Baden. Da reden wir über seinen neusten Roman «Grosswerden und Einknicken». Darin geht es unter anderem um Klimaängste, Weltuntergang und die Natur.Und dies aus der Perspektive eines Kindes. Durch seine Augen blicken wir auf die Welt, die einerseits bedrohlich, andererseits auch faszinierend ist. Wenn das Kind vor Feindseligkeiten der Schulkollegen, den Ansprüchen der Familie oder auch vor Klimaängsten fliehen will, reist es in seiner Phantasie in den Untergrund, ins Erdinnere. Da gibt es noch vieles zu entdecken. Und alle Gefahren sind weit weg.<br /><br />Benjamin von Wyl, «Grosswerden und Einknicken» Verlag Die Brotsuppe ]]></itunes:summary><itunes:duration>2966</itunes:duration><itunes:keywords>apokalypse,autor,benjamivonwyl,bookstagram,booktok,climatfiction,diebrotsuppe,dystopie,fantasy,grosswerdenundeinknicken,kindheit,klimaroman,literaturpur,novel,podcast,roman,schweizerliteratur,swisslitaward,weltuntergang,writer</itunes:keywords><itunes:explicit>false</itunes:explicit><itunes:image href="https://d3wo5wojvuv7l.cloudfront.net/t_rss_itunes_square_1400/images.spreaker.com/original/437831dd79226c79987d7f77b5edfd01.jpg"/><itunes:episode>58</itunes:episode><itunes:episodeType>full</itunes:episodeType></item><item><title>Livepodcast KI und Fiktion</title><link>https://www.spreaker.com/episode/livepodcast-ki-und-fiktion--63894781</link><description><![CDATA[LiteraturPur #57: Eine Diskussion zu KI und Fiktion <br />Künstliche Intelligenz greift immer mehr in das Leben der Menschen ein. Mensch und Maschine, wie geht das zusammen? Ist es eine Gefahr oder eine Chance? Das popkulturelle Genre der Science Fiction verhandelt diese Fragen seit geraumer Zeit. Woher kommt die Faszination dafür, welche Phantasien haben die Künste dazu, wie düster sind die Geschichten in Literatur und Film? Welche Ängste werden dabei angesprochen? Um diese Fragen geht es in der neusten Folge von LiteraturPur. Es ist eine Co-Produktion mit dem Podcast Kulturstammtisch von Eric Facon. Live aus dem Kulturhaus Royal haben Eric und ich mit folgenden Gästen diskutiert:  Sita Mazumder, Wissenschaftlerin und Co-Autorin des Buches "KI sagt, Menschen meinen"; Reda el Arbi, Autor des Sci-Fi Romans "empfindungsfähig"; Enno Reins, Filmkritiker bei SRF und Sci-Fi Spezialist.<br /><br />Ein paar Filme und Buchtipps dazu:<br />1818 beschrieb Mary Shelley in «Frankenstein» einen künstlichen Menschen, der sich gegen seinen Schöpfer wendet. 1865 erträumte Jules Verne einen Flug zum Mond, der fast ein Jahrhundert später von Tim &amp; Struppi gemacht wurde. Die Science Fiction, ein Genre, das Visionen über die Zukunft generiert. In Filmen wie «Star Trek» oder «2001 Space Odissey», in der Literatur. Bis heute: in einem seiner neueren Romane denkt der Brite Ian McEwan über ein Liebesdreieck zwischen einem Paar und einem Roboter nach («Machines Like Me»). <br /><br />Zwei Podcasts in einem: LiteraturPur und Kulturstammtisch. Eine Premiere.<br /><br /><br />]]></description><guid isPermaLink="false">https://api.spreaker.com/episode/63894781</guid><pubDate>Sat, 25 Jan 2025 16:00:03 +0000</pubDate><enclosure url="https://api.spreaker.com/download/episode/63894781/livepodcast_ki_und_fiktion.mp3" length="86978186" type="audio/mpeg"/><itunes:author>Esther Schneider</itunes:author><itunes:subtitle>LiteraturPur #57: Eine Diskussion zu KI und Fiktion 
Künstliche Intelligenz greift immer mehr in das Leben der Menschen ein. Mensch und Maschine, wie geht das zusammen? Ist es eine Gefahr oder eine Chance? Das popkulturelle Genre der Science Fiction...</itunes:subtitle><itunes:summary><![CDATA[LiteraturPur #57: Eine Diskussion zu KI und Fiktion <br />Künstliche Intelligenz greift immer mehr in das Leben der Menschen ein. Mensch und Maschine, wie geht das zusammen? Ist es eine Gefahr oder eine Chance? Das popkulturelle Genre der Science Fiction verhandelt diese Fragen seit geraumer Zeit. Woher kommt die Faszination dafür, welche Phantasien haben die Künste dazu, wie düster sind die Geschichten in Literatur und Film? Welche Ängste werden dabei angesprochen? Um diese Fragen geht es in der neusten Folge von LiteraturPur. Es ist eine Co-Produktion mit dem Podcast Kulturstammtisch von Eric Facon. Live aus dem Kulturhaus Royal haben Eric und ich mit folgenden Gästen diskutiert:  Sita Mazumder, Wissenschaftlerin und Co-Autorin des Buches "KI sagt, Menschen meinen"; Reda el Arbi, Autor des Sci-Fi Romans "empfindungsfähig"; Enno Reins, Filmkritiker bei SRF und Sci-Fi Spezialist.<br /><br />Ein paar Filme und Buchtipps dazu:<br />1818 beschrieb Mary Shelley in «Frankenstein» einen künstlichen Menschen, der sich gegen seinen Schöpfer wendet. 1865 erträumte Jules Verne einen Flug zum Mond, der fast ein Jahrhundert später von Tim &amp; Struppi gemacht wurde. Die Science Fiction, ein Genre, das Visionen über die Zukunft generiert. In Filmen wie «Star Trek» oder «2001 Space Odissey», in der Literatur. Bis heute: in einem seiner neueren Romane denkt der Brite Ian McEwan über ein Liebesdreieck zwischen einem Paar und einem Roboter nach («Machines Like Me»). <br /><br />Zwei Podcasts in einem: LiteraturPur und Kulturstammtisch. Eine Premiere.<br /><br /><br />]]></itunes:summary><itunes:duration>3622</itunes:duration><itunes:keywords>ai,cyborg,diskussion,ennoreins,film,ki,kulturstammtisch,literatur,literaturpur,livepodcast,novel,podium,redaelarbi,roboter,robots,royal,sci-fi,sitamazumder,talk,zukunft</itunes:keywords><itunes:explicit>false</itunes:explicit><itunes:image href="https://d3wo5wojvuv7l.cloudfront.net/t_rss_itunes_square_1400/images.spreaker.com/original/437831dd79226c79987d7f77b5edfd01.jpg"/><itunes:episode>57</itunes:episode><itunes:episodeType>full</itunes:episodeType></item><item><title>LiteraturPur mit Katharina Lanfranconi</title><link>https://www.spreaker.com/episode/literaturpur-mit-katharina-lanfranconi--63595196</link><description><![CDATA[LiteraturPur #56: Schönheit, wie damit umzugehen ist, was schön sein für eine Frau bedeutet, wie sich Schönheit im Alter wandelt; unter anderem darüber schreibt Katharina Lanfranconi in ihren Gedichten. Und sie sagt: "Ich war eine Sklavin meiner Schönheit. Sie war für mich neben allem positiven auch ein Drama." Mit viel Humor und Ironie dichtet Katharina Lanfranconi über das Leben als schöne Frau, über die Sinnlichkeit von Samt und Lippenstift, aber auch über die Natur, den Tod und die Liebe. Ich habe die Lyrikerin in Luzern zum Gespräch getoffen, hoch über der Stadt im Hotel Gütsch. Da haben wir uns am Kaminfeuer über ihren neusten Lyrikband «Wie hungrig» und über ihre neue Aufgabe als Verlegerin unterhalten. <br /><br />Die Angaben zum Buch: Katharina Lanfranconi, Wie hungrig, edition ars pro toto.]]></description><guid isPermaLink="false">https://api.spreaker.com/episode/63595196</guid><pubDate>Tue, 07 Jan 2025 00:58:16 +0000</pubDate><enclosure url="https://api.spreaker.com/download/episode/63595196/literaturpur_mit_katharina_lanfranconi.mp3" length="61608482" type="audio/mpeg"/><itunes:author>Esther Schneider</itunes:author><itunes:subtitle>LiteraturPur #56: Schönheit, wie damit umzugehen ist, was schön sein für eine Frau bedeutet, wie sich Schönheit im Alter wandelt; unter anderem darüber schreibt Katharina Lanfranconi in ihren Gedichten. 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Da haben wir uns am Kaminfeuer über ihren neusten Lyrikband «Wie hungrig» und über ihre neue Aufgabe als Verlegerin unterhalten. <br /><br />Die Angaben zum Buch: Katharina Lanfranconi, Wie hungrig, edition ars pro toto.]]></itunes:summary><itunes:duration>2565</itunes:duration><itunes:keywords>autorin,beauty,bookstagram,dichterin,frauundschönheit,gedicht,gespräch,katharinalanfranconi,lesen,literaturpur,lyrik,podcast,poems,poesie,reduktion,schreiben,schweizerliteratur,sprache,verdichtung</itunes:keywords><itunes:explicit>false</itunes:explicit><itunes:image href="https://d3wo5wojvuv7l.cloudfront.net/t_rss_itunes_square_1400/images.spreaker.com/original/437831dd79226c79987d7f77b5edfd01.jpg"/><itunes:episode>56</itunes:episode><itunes:episodeType>full</itunes:episodeType></item><item><title>LiteraturPur mit Martin Dean</title><link>https://www.spreaker.com/episode/literaturpur-mit-martin-dean--63381173</link><description><![CDATA[LiteraturPur #55: Im neusten Roman mit dem Titel «Tabak und Schokolade» geht Martin Dean auf Spurensuche nach seinen Vorfahren, sowohl in Trinidad als auch im aargauischen "Stumpenland". Bei seinen Recherchen entdeckt er, dass er eine zutiefst koloniale Biografie hat. Im Gespärch erzählt er mir, was das mit seiner Vorliebe für Schokolade und britische Marschmusik zu tun hat. Und wie es für ihn war, als er bei seinen Besuchen in Trinidad auf einen Schlag dreissig neue Verwandte bekam, Tanten, Onkel, Cousins und Cousinen. Er entdeckte dabei auch, dass seine Vorfahren in Trinidad wie im aargauischen Freiamt ausgebeutet wurden, sei es auf den Zuckerrohrfeldern oder in den Tabakfabriken. Ich erfahre auch, dass Martin Dean dieses Buch erst nach dem Tod seiner Mutter schreiben konnte und dass ein Fotoalbum der Auslöser dazu war. Auf dieser Suche nach den familiären Wurzeln wirft er einen sehr reflektierten postkolonialen Blick auf seine Familie und auf unser Land. Und ihm wird klar, dass sowohl Tabak wie Schokolade, zwei Genussmittel, die ihm lieb sind, seine beiden Familienstränge stark geprägt haben.<br />Martin Dean ist Schriftsteller und Essayist. In seinen Romanen und Texten hat er sich immer wieder mit seiner Herkunft auseinandergesetzt. Ihn interessieren dabei unser exotisierende Blick auf Menschen anderer Hautfarbe und der Alltagsrassismus. <br /><br />Martin R. Dean «Tabak und Schokolade» Atlantis Literatur Verlag<br />Der Roman stand auf der Shortlist des Schweizer Buchpreises 2024<br /><br />]]></description><guid isPermaLink="false">https://api.spreaker.com/episode/63381173</guid><pubDate>Wed, 18 Dec 2024 21:58:33 +0000</pubDate><enclosure url="https://api.spreaker.com/download/episode/63381173/literaturpur_mit_martin_dean.mp3" length="77935848" type="audio/mpeg"/><itunes:author>Esther Schneider</itunes:author><itunes:subtitle>LiteraturPur #55: Im neusten Roman mit dem Titel «Tabak und Schokolade» geht Martin Dean auf Spurensuche nach seinen Vorfahren, sowohl in Trinidad als auch im aargauischen "Stumpenland". Bei seinen Recherchen entdeckt er, dass er eine zutiefst...</itunes:subtitle><itunes:summary><![CDATA[LiteraturPur #55: Im neusten Roman mit dem Titel «Tabak und Schokolade» geht Martin Dean auf Spurensuche nach seinen Vorfahren, sowohl in Trinidad als auch im aargauischen "Stumpenland". Bei seinen Recherchen entdeckt er, dass er eine zutiefst koloniale Biografie hat. Im Gespärch erzählt er mir, was das mit seiner Vorliebe für Schokolade und britische Marschmusik zu tun hat. Und wie es für ihn war, als er bei seinen Besuchen in Trinidad auf einen Schlag dreissig neue Verwandte bekam, Tanten, Onkel, Cousins und Cousinen. Er entdeckte dabei auch, dass seine Vorfahren in Trinidad wie im aargauischen Freiamt ausgebeutet wurden, sei es auf den Zuckerrohrfeldern oder in den Tabakfabriken. Ich erfahre auch, dass Martin Dean dieses Buch erst nach dem Tod seiner Mutter schreiben konnte und dass ein Fotoalbum der Auslöser dazu war. Auf dieser Suche nach den familiären Wurzeln wirft er einen sehr reflektierten postkolonialen Blick auf seine Familie und auf unser Land. Und ihm wird klar, dass sowohl Tabak wie Schokolade, zwei Genussmittel, die ihm lieb sind, seine beiden Familienstränge stark geprägt haben.<br />Martin Dean ist Schriftsteller und Essayist. In seinen Romanen und Texten hat er sich immer wieder mit seiner Herkunft auseinandergesetzt. Ihn interessieren dabei unser exotisierende Blick auf Menschen anderer Hautfarbe und der Alltagsrassismus. <br /><br />Martin R. Dean «Tabak und Schokolade» Atlantis Literatur Verlag<br />Der Roman stand auf der Shortlist des Schweizer Buchpreises 2024<br /><br />]]></itunes:summary><itunes:duration>3245</itunes:duration><itunes:keywords>atlantis,autor,books,bookstagram,familie,goodread,kolonialismus,lesen,literatur,martinrdean,novel,poc,podcast,rassismus,roman,schweizerbuchpreis,schweizerliteratur,tabakundschokolade,trinidad,writer</itunes:keywords><itunes:explicit>false</itunes:explicit><itunes:image href="https://d3wo5wojvuv7l.cloudfront.net/t_rss_itunes_square_1400/images.spreaker.com/original/437831dd79226c79987d7f77b5edfd01.jpg"/><itunes:episode>55</itunes:episode><itunes:episodeType>full</itunes:episodeType></item><item><title>LiteraturPur mit Thomas Strässle</title><link>https://www.spreaker.com/episode/literaturpur-mit-thomas-strassle--63063693</link><description><![CDATA[LiteraturPur #54: Zwei Menschen verlieben sich unsterblich ineinander. Sie wollen zusammenbleiben, aber eine Mauer trennt sie. Sie lebt in der DDR, er in der Schweiz. Gemeinsam planen sie die Flucht. Sie ist gefährlich, aber sie gelingt. Was für ein wunderbarer Stoff für eine Geschichte. Sie spielt Mitte der 60er Jahre, also während des Kalten Krieges. Thomas Strässle erzählt von der Macht der Liebe gegen die Übermacht des Systems. Es ist die Geschichte seiner Eltern. Entstanden ist daraus das Buch mit dem Titel «Fluchtnovelle». Doch es ist nicht nur die Erzählung einer waghalsigen Flucht aus der DDR; es ist auch eine zauberhafte Liebesgeschichte. Und sie ist filmreif. Im Gespräch mit Thomas Strässle erfahre ich, was er bei der Recherche in den Archiven alles gefunden hat und warum er schon mit 17 Jahren wusste, dass er diese Geschichte irgendwann aufschreiben würde. <br />Das Gespräch wurde bei einer Lesung in der Buchhandlung Librium Baden aufgezeichnet.<br /><br />Thomas Strässle «Fluchtnovelle» Suhrkamp Verlag]]></description><guid isPermaLink="false">https://api.spreaker.com/episode/63063693</guid><pubDate>Fri, 29 Nov 2024 19:48:26 +0000</pubDate><enclosure url="https://api.spreaker.com/download/episode/63063693/literaturpur_mit_thomas_stra_ssle.mp3" length="95779779" type="audio/mpeg"/><itunes:author>Esther Schneider</itunes:author><itunes:subtitle>LiteraturPur #54: Zwei Menschen verlieben sich unsterblich ineinander. Sie wollen zusammenbleiben, aber eine Mauer trennt sie. Sie lebt in der DDR, er in der Schweiz. Gemeinsam planen sie die Flucht. Sie ist gefährlich, aber sie gelingt. 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Im Gespräch mit Thomas Strässle erfahre ich, was er bei der Recherche in den Archiven alles gefunden hat und warum er schon mit 17 Jahren wusste, dass er diese Geschichte irgendwann aufschreiben würde. <br />Das Gespräch wurde bei einer Lesung in der Buchhandlung Librium Baden aufgezeichnet.<br /><br />Thomas Strässle «Fluchtnovelle» Suhrkamp Verlag]]></itunes:summary><itunes:duration>3989</itunes:duration><itunes:keywords>autor,booklovers,books,ddr,familie,fiction,flucht,fluchtnovelle,geschichte,grenze,instabooks,lesen,literatur,lovestory,mauer,novelle,suhrkamp,swissliterature,thomasstraessle,writer</itunes:keywords><itunes:explicit>false</itunes:explicit><itunes:image href="https://d3wo5wojvuv7l.cloudfront.net/t_rss_itunes_square_1400/images.spreaker.com/original/437831dd79226c79987d7f77b5edfd01.jpg"/><itunes:episode>54</itunes:episode><itunes:episodeType>full</itunes:episodeType></item><item><title>LiteraturPur mit Gion Mathias Cavelty</title><link>https://www.spreaker.com/episode/literaturpur-mit-gion-mathias-cavelty--62904779</link><description><![CDATA[LiteraturPur #53: Gion Mathias Cavelty liegt am liebsten in seinem Bett. Es ist der einzige Ort, an dem er sich in der Welt aufgehoben fühlt. Es ist sozusagen sein Paradies. Und da, im Bett liegend, hört er an seinem 50sten Geburtstag eine Stimme. Und diese Stimme befiehlt: «Schreib!» Und so schreibt Gion Mathias Cavelty das Buch der Bücher neu, die Bibel. Es ist eine Offenbarungsschrift, in 24 Stunden wie im Wahn niedergeschrieben. Das Werk ist umwerfend komisch und es ist gespickt mit theologischen und mythologischen Anspielungen. Im Gespräch, anlässlich des Podcastfestivals in Zürich, erzählt mir Gion Mathias Cavelty wie er in seinem Bett in Schwammendingen zum Sprachrohr Gottes wurde. Ich erfahre wie Gott tönt und was er von ihm will. Und wir begeben uns auf eine Reise durch seine Bibel. Dabei spazieren wird durch das gar nicht so friedliche Paradies, besuchen Babylon und begegnen dabei biblischen und allerlei sonstigen Figuren. Natürlich auch Gott. <br /><br />Angaben zum Buch: Gion Mathias Cavelty «Die Bibel» lectorbooks]]></description><guid isPermaLink="false">https://api.spreaker.com/episode/62904779</guid><pubDate>Wed, 20 Nov 2024 22:12:22 +0000</pubDate><enclosure url="https://api.spreaker.com/download/episode/62904779/literaturpur_mit_gion_matthias_cavelty.mp3" length="80658643" type="audio/mpeg"/><itunes:author>Esther Schneider</itunes:author><itunes:subtitle>LiteraturPur #53: Gion Mathias Cavelty liegt am liebsten in seinem Bett. Es ist der einzige Ort, an dem er sich in der Welt aufgehoben fühlt. Es ist sozusagen sein Paradies. Und da, im Bett liegend, hört er an seinem 50sten Geburtstag eine Stimme. Und...</itunes:subtitle><itunes:summary><![CDATA[LiteraturPur #53: Gion Mathias Cavelty liegt am liebsten in seinem Bett. Es ist der einzige Ort, an dem er sich in der Welt aufgehoben fühlt. Es ist sozusagen sein Paradies. Und da, im Bett liegend, hört er an seinem 50sten Geburtstag eine Stimme. Und diese Stimme befiehlt: «Schreib!» Und so schreibt Gion Mathias Cavelty das Buch der Bücher neu, die Bibel. Es ist eine Offenbarungsschrift, in 24 Stunden wie im Wahn niedergeschrieben. Das Werk ist umwerfend komisch und es ist gespickt mit theologischen und mythologischen Anspielungen. Im Gespräch, anlässlich des Podcastfestivals in Zürich, erzählt mir Gion Mathias Cavelty wie er in seinem Bett in Schwammendingen zum Sprachrohr Gottes wurde. Ich erfahre wie Gott tönt und was er von ihm will. Und wir begeben uns auf eine Reise durch seine Bibel. Dabei spazieren wird durch das gar nicht so friedliche Paradies, besuchen Babylon und begegnen dabei biblischen und allerlei sonstigen Figuren. Natürlich auch Gott. <br /><br />Angaben zum Buch: Gion Mathias Cavelty «Die Bibel» lectorbooks]]></itunes:summary><itunes:duration>3359</itunes:duration><itunes:keywords>autor,bookstagram,buch,buchempfehlung,buchtipp,diebibel,freimaurer,gionmatthiascavelty,gnostik,gott,lectorbooks,lesen,literatur,literaturpur,novel,podcast,roman,satire,schweizerliteratur,writer</itunes:keywords><itunes:explicit>false</itunes:explicit><itunes:image href="https://d3wo5wojvuv7l.cloudfront.net/t_rss_itunes_square_1400/images.spreaker.com/original/437831dd79226c79987d7f77b5edfd01.jpg"/><itunes:episode>53</itunes:episode><itunes:episodeType>full</itunes:episodeType></item><item><title>LiteraturPur mit Mariann Bühler</title><link>https://www.spreaker.com/episode/literaturpur-mit-mariann-buhler--62684810</link><description><![CDATA[LiteraturPur #52: Drei Leben, drei Geschichten – die Autorin Mariann Bühler erzählt in ihrem Romandebut mit dem Titel «Verschiebung im Gestein» von drei Menschen, die alle aus dem gleichen Dorf stammen. Alle drei tragen eine Bürde mit sich und stehen an einem Punkt, an dem sich eine Veränderung aufdrängt. Stillstand geht nicht mehr. Im Gespräch erzählt Mariann Bühler warum diese drei Figuren ihr schlaflose Nächte bereitet haben. Weshalb die Geologie eine wichtige Rolle spielt und was sie vom Begriff Heimatroman hält.<br /><br /><br />Mariann Bühler «Verschiebung im Gestein» Atlantis Literatur]]></description><guid isPermaLink="false">https://api.spreaker.com/episode/62684810</guid><pubDate>Sun, 10 Nov 2024 22:12:11 +0000</pubDate><enclosure url="https://api.spreaker.com/download/episode/62684810/literaturpur_mit_marianne_bu_hler.mp3" length="53402480" type="audio/mpeg"/><itunes:author>Esther Schneider</itunes:author><itunes:subtitle>LiteraturPur #52: Drei Leben, drei Geschichten – die Autorin Mariann Bühler erzählt in ihrem Romandebut mit dem Titel «Verschiebung im Gestein» von drei Menschen, die alle aus dem gleichen Dorf stammen. Alle drei tragen eine Bürde mit sich und stehen...</itunes:subtitle><itunes:summary><![CDATA[LiteraturPur #52: Drei Leben, drei Geschichten – die Autorin Mariann Bühler erzählt in ihrem Romandebut mit dem Titel «Verschiebung im Gestein» von drei Menschen, die alle aus dem gleichen Dorf stammen. Alle drei tragen eine Bürde mit sich und stehen an einem Punkt, an dem sich eine Veränderung aufdrängt. Stillstand geht nicht mehr. Im Gespräch erzählt Mariann Bühler warum diese drei Figuren ihr schlaflose Nächte bereitet haben. Weshalb die Geologie eine wichtige Rolle spielt und was sie vom Begriff Heimatroman hält.<br /><br /><br />Mariann Bühler «Verschiebung im Gestein» Atlantis Literatur]]></itunes:summary><itunes:duration>2223</itunes:duration><itunes:keywords>atlantisliteratur,autorin,bookies,booklovers,books,bookstagram,booktok,buch,dorf,goodread,heimatroman,lesen,literaturpur,mariannebühler,podcast,roman,schweizerbuchpreis,schweizerliteratur,verschiebungimgestein</itunes:keywords><itunes:explicit>false</itunes:explicit><itunes:image href="https://d3wo5wojvuv7l.cloudfront.net/t_rss_itunes_square_1400/images.spreaker.com/original/437831dd79226c79987d7f77b5edfd01.jpg"/><itunes:episode>52</itunes:episode><itunes:episodeType>full</itunes:episodeType></item><item><title>LiteraturPur mit Vincenzo Todisco</title><link>https://www.spreaker.com/episode/literaturpur-mit-vincenzo-todisco--62589597</link><description><![CDATA[LiteraturPur #51: Ein abgelegenes Dorf in Italien. Ein uraltes Ritual, das es nur da gibt und das mit dem Sterben zu tun hat. Und eine Dorfgemeinschaft, die an diesem Ritual festhält. Das ist der Stoff von Vincenzo Todiscos Roman «Der Geschichtenabnehmer». In diesem Dorf geht kein Mensch von dieser Welt, bevor er nicht eine Nacht lang erzählen und letz­te Dinge loswerden kann. Ein Knabe, der im Dorf zum Geschichtenabnehmer bestimmt ist, sitzt am Sterbebett, hört zu und nimmt alle Geschichten auf. Vincenzo Todiscos neuer Roman fängt die magische Atmosphäre einer Kindheit in einem italienischen Bergdorf ein, wo die Tradition des Erzählens in besonderer Weise lebendig ist. Jede Geschichte bringt ein neues Stück Vergangenheit des Sterbenden und seiner Beziehung zur  Dorfgemeinschaft zutage. Im Gespräch erzählt mir Vincenzo Todisco von dem Dorf aus seiner Kindheit, das ihn zu dieser Geschichte inspiriert hat. Auch vom Gefühl, wie die Zeit sich anders verhielt in den langen Sommern im Heimatdorf seiner Eltern in Italien. Da schritt die Zeit nicht voran, sondern dehnte sich aus. Und dann gibt es natürlich auch einen Strang, der in die Schweiz führt, wohin seine Eltern in den 60er Jahren als Gastarbeiter ausgewandert sind.<br /><br />Vincenzo Todisco, «Der Geschichtenabnehmer», Atlantis Literatur]]></description><guid isPermaLink="false">https://api.spreaker.com/episode/62589597</guid><pubDate>Sat, 02 Nov 2024 12:39:16 +0000</pubDate><enclosure url="https://api.spreaker.com/download/episode/62589597/literaturpur_mit_vincenzo_todisco.mp3" length="69430170" type="audio/mpeg"/><itunes:author>Esther Schneider</itunes:author><itunes:subtitle>LiteraturPur #51: Ein abgelegenes Dorf in Italien. Ein uraltes Ritual, das es nur da gibt und das mit dem Sterben zu tun hat. Und eine Dorfgemeinschaft, die an diesem Ritual festhält. Das ist der Stoff von Vincenzo Todiscos Roman «Der...</itunes:subtitle><itunes:summary><![CDATA[LiteraturPur #51: Ein abgelegenes Dorf in Italien. Ein uraltes Ritual, das es nur da gibt und das mit dem Sterben zu tun hat. Und eine Dorfgemeinschaft, die an diesem Ritual festhält. Das ist der Stoff von Vincenzo Todiscos Roman «Der Geschichtenabnehmer». In diesem Dorf geht kein Mensch von dieser Welt, bevor er nicht eine Nacht lang erzählen und letz­te Dinge loswerden kann. Ein Knabe, der im Dorf zum Geschichtenabnehmer bestimmt ist, sitzt am Sterbebett, hört zu und nimmt alle Geschichten auf. Vincenzo Todiscos neuer Roman fängt die magische Atmosphäre einer Kindheit in einem italienischen Bergdorf ein, wo die Tradition des Erzählens in besonderer Weise lebendig ist. Jede Geschichte bringt ein neues Stück Vergangenheit des Sterbenden und seiner Beziehung zur  Dorfgemeinschaft zutage. Im Gespräch erzählt mir Vincenzo Todisco von dem Dorf aus seiner Kindheit, das ihn zu dieser Geschichte inspiriert hat. Auch vom Gefühl, wie die Zeit sich anders verhielt in den langen Sommern im Heimatdorf seiner Eltern in Italien. Da schritt die Zeit nicht voran, sondern dehnte sich aus. 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So war es im Salon LiteraturPur mit dem Lyriker Klaus Merz und dem Jazzpianisten Christoph Baumann. Wie tönt ein Text über eine Minigolfanlage oder über Trumps blonde Haartolle? Und wie ein Gedicht über ein Sommergewitter? Wir reden über die beiden letzten Bücher von Klaus Merz «firma» und «Noch Licht im Haus». Christoph Baumann gibt den Texten einen musikalischen Hallraum. Christoph Baumann ist einer der versiertesten Jazz- und Improvisationsmusiker der Schweiz. Und Klaus Merz hat diesen Frühling vom Bundesamt für Kultur den Grand Prix Literatur für sein Lebenswerk bekommen. Das ist die höchste literarische Auszeichnung der Schweiz. Im Salon LiteraturPur trafen die beiden aufeinander. Und das ist der Podcast dazu. Hört rein.  <br /><br />Die Bücher: <br />Klaus Merz «firma»,  Haymon Verlag<br />Klaus Merz «Noch Licht im Haus», Haymon Verlag ]]></description><guid isPermaLink="false">https://api.spreaker.com/episode/62168837</guid><pubDate>Mon, 30 Sep 2024 18:48:14 +0000</pubDate><enclosure url="https://api.spreaker.com/download/episode/62168837/literaturpur_aus_dem_salon_mit_klaus_merz_und_christoph_baumann.mp3" length="72460165" type="audio/mpeg"/><itunes:author>Esther Schneider</itunes:author><itunes:subtitle>LiteraturPur #50: Wenn ein Jazzmusiker und ein Schriftsteller zusammentreffen, geschehen magische Momente. So war es im Salon LiteraturPur mit dem Lyriker Klaus Merz und dem Jazzpianisten Christoph Baumann. Wie tönt ein Text über eine Minigolfanlage...</itunes:subtitle><itunes:summary><![CDATA[LiteraturPur #50: Wenn ein Jazzmusiker und ein Schriftsteller zusammentreffen, geschehen magische Momente. So war es im Salon LiteraturPur mit dem Lyriker Klaus Merz und dem Jazzpianisten Christoph Baumann. Wie tönt ein Text über eine Minigolfanlage oder über Trumps blonde Haartolle? Und wie ein Gedicht über ein Sommergewitter? Wir reden über die beiden letzten Bücher von Klaus Merz «firma» und «Noch Licht im Haus». Christoph Baumann gibt den Texten einen musikalischen Hallraum. Christoph Baumann ist einer der versiertesten Jazz- und Improvisationsmusiker der Schweiz. Und Klaus Merz hat diesen Frühling vom Bundesamt für Kultur den Grand Prix Literatur für sein Lebenswerk bekommen. Das ist die höchste literarische Auszeichnung der Schweiz. Im Salon LiteraturPur trafen die beiden aufeinander. Und das ist der Podcast dazu. 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Ein Raser hatte an unübersichtlicher Stelle überholt und ist frontal in den korrekt fahrenden Wagen ihres Vaters geprallt. Der Unfall brachte grosses Leid über die junge Familie. Ihr ganzes Leben lang konnte Zora del Buono mit ihrer Mutter nicht über den Unfalltod des Vaters reden. Heute nun, 60 Jahre später, beginnt sie zu recherchieren. Wo genau geschah der Unfall und vor allem, wer war der Täter - oder wie sie ihn nennt - der Töter? Davon erzählt sie in ihrem neuen Bucht mit dem Titel «Seinetwegen». Im Gespräch mit Zora del Buono erfahre ich, was sie bei ihrer Spurensuche gefunden hat, was es mit ihr gemacht hat und vor allem, weshalb sie immer mehr Empathie für den «Töter» entwickelt hat.    <br /><br />Angaben zum Buch Zora del Buono «Seinetwegen» C.H. Beck Verlag]]></description><guid isPermaLink="false">https://api.spreaker.com/episode/61313386</guid><pubDate>Mon, 09 Sep 2024 18:57:35 +0000</pubDate><enclosure url="https://api.spreaker.com/download/episode/61313386/literaturpur_mit_zora_del_buono.mp3" length="68788811" type="audio/mpeg"/><itunes:author>Esther Schneider</itunes:author><itunes:subtitle>LiteraturPur #49: Es geschah als Zora del Buono 8 Monate alt war. Da wurde ihr Vater bei einem Autounfall getötet. Ein Raser hatte an unübersichtlicher Stelle überholt und ist frontal in den korrekt fahrenden Wagen ihres Vaters geprallt. Der Unfall...</itunes:subtitle><itunes:summary><![CDATA[LiteraturPur #49: Es geschah als Zora del Buono 8 Monate alt war. Da wurde ihr Vater bei einem Autounfall getötet. Ein Raser hatte an unübersichtlicher Stelle überholt und ist frontal in den korrekt fahrenden Wagen ihres Vaters geprallt. Der Unfall brachte grosses Leid über die junge Familie. Ihr ganzes Leben lang konnte Zora del Buono mit ihrer Mutter nicht über den Unfalltod des Vaters reden. Heute nun, 60 Jahre später, beginnt sie zu recherchieren. Wo genau geschah der Unfall und vor allem, wer war der Täter - oder wie sie ihn nennt - der Töter? Davon erzählt sie in ihrem neuen Bucht mit dem Titel «Seinetwegen». Im Gespräch mit Zora del Buono erfahre ich, was sie bei ihrer Spurensuche gefunden hat, was es mit ihr gemacht hat und vor allem, weshalb sie immer mehr Empathie für den «Töter» entwickelt hat.    <br /><br />Angaben zum Buch Zora del Buono «Seinetwegen» C.H. 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Das ist der Podcast dazu.<br />Bei uns, in der westlichen Welt, ist die Liebesehe die Norm. Die grosse Liebe finden und heiraten, das ist der Traum der meisten Menschen. Das Verlangen nach romantischer Liebe inspiriert auch die Literatur seit Jahrhunderten, ebenso den Film. Doch die Liebesehe hat ihre Tücken. Oftmals scheitert sie, wenn der Alltag einkehrt und die Glückshormone sich verzogen haben. Dann kommen die ehemals Verliebten in die Praxis von Andrea Kager. <br />In anderen Kulturen setzt man daher auf die arrangierte Heirat. Die Eltern suchen passende Partner für ihre Kinder. Mit der Hochzeit werden zwei Familien miteinander verbunden. Das wird stärker gewichtet als Liebe. So auch in Sunil Manns Roman «In bester Absicht», da verkuppeln die Eltern eine Schweizer Ärztin mit indischen Wurzeln und einen IT Experten aus Indien miteinander. Was dabei rauskommt, ob arrangierte Ehen besser funktionieren als Liebesehen und was es mit der romantischen Liebe auf sich hat und ob nicht auch Beziehungen über Plattformen wie Tinder oder Paarship eine Art arrangiert sind, einfach durch eine Maschine, darüber reden wir.<br /><br />Die Angaben zum Buch: Sunil Mann «In bester Absicht» Geparden Verlag]]></description><guid isPermaLink="false">https://api.spreaker.com/episode/61169566</guid><pubDate>Tue, 27 Aug 2024 14:01:13 +0000</pubDate><enclosure url="https://api.spreaker.com/download/episode/61169566/literaturpur_mit_sunil_mann_und_andrea_kager.mp3" length="68015796" type="audio/mpeg"/><itunes:author>Esther Schneider</itunes:author><itunes:subtitle>LiteraturPur #48: Liebesehe oder Vernunftheirat - ein spannendes Thema, über das ich mit dem Schriftsteller Sunil Mann und der Psychoanalytikerin und Paartherapeutin Andrea Kager im letzten Salon LiteraturPurdiskutiert habe. 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So auch in Sunil Manns Roman «In bester Absicht», da verkuppeln die Eltern eine Schweizer Ärztin mit indischen Wurzeln und einen IT Experten aus Indien miteinander. Was dabei rauskommt, ob arrangierte Ehen besser funktionieren als Liebesehen und was es mit der romantischen Liebe auf sich hat und ob nicht auch Beziehungen über Plattformen wie Tinder oder Paarship eine Art arrangiert sind, einfach durch eine Maschine, darüber reden wir.<br /><br />Die Angaben zum Buch: Sunil Mann «In bester Absicht» Geparden Verlag]]></itunes:summary><itunes:duration>2832</itunes:duration><itunes:keywords>arrangedmarriage,autor,booklovers,books,gepardenverlag,heirat,inbesterabsicht,india,komödie,lesen,literaturpur,love,novel,paartherapie,podcast,roman,salongespräch,sunilmann,swissliterature,writer</itunes:keywords><itunes:explicit>false</itunes:explicit><itunes:image href="https://d3wo5wojvuv7l.cloudfront.net/t_rss_itunes_square_1400/images.spreaker.com/original/437831dd79226c79987d7f77b5edfd01.jpg"/><itunes:episode>48</itunes:episode><itunes:episodeType>full</itunes:episodeType></item><item><title>LiteraturPur mit Nell Zink und Ernst Paul Dörfler</title><link>https://www.spreaker.com/episode/literaturpur-mit-nell-zink-und-ernst-paul-dorfler--60721624</link><description><![CDATA[LiteraturPur #47: Für die US-amerikanische Schriftstellerin Nell Zink sind die Vögel inspirierend, weil sie fliegen können. Denn – sagt sie - wenn es brenzlig werde, können sie einfach abhauen und werden dadurch nicht so schnell zu Gefangenen. Der Sachbuchautor Ernst Paul Dörfler dagegen ist fasziniert vom Liebesspiel und Liebestanz der Kraniche. Da schleicht er sich schon mal im Morgengrauen in ihre Nähe, um ihnen dabei zuzuschauen.Vögel faszinieren uns Menschen, durch ihren Gesang, durch das Fliegen durch ihr Balzverhalten. Deshalb sind sie auch Inspiration für die Kunst, die Literatur und den Film. Nell Zink und Ernst Paul Dörfler sind zu Gast im Podcast LiteraturPur mit ihren Büchern «Der Mauerläufer» und «Das Liebesleben der Vögel». Sie erzählen mir wie sie sich über die Vögel kennengelernt haben, was sie zu Birdwatchern macht und welche Rolle die Vögel in ihren Büchern spielen.<br /><br />Nell Zink «Der Mauerläufer» Rowohlt Verlag<br />Ernst Paul Dörfler «Das Liebesleben der Vögel» Hanser Verlag]]></description><guid isPermaLink="false">https://api.spreaker.com/episode/60721624</guid><pubDate>Wed, 17 Jul 2024 21:16:46 +0000</pubDate><enclosure url="https://api.spreaker.com/download/episode/60721624/literaturpur_mit_nell_zink_und_ernst_paul_do_rfler.mp3" length="76039358" type="audio/mpeg"/><itunes:author>Esther Schneider</itunes:author><itunes:subtitle>LiteraturPur #47: Für die US-amerikanische Schriftstellerin Nell Zink sind die Vögel inspirierend, weil sie fliegen können. Denn – sagt sie - wenn es brenzlig werde, können sie einfach abhauen und werden dadurch nicht so schnell zu Gefangenen. 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Sie erzählen mir wie sie sich über die Vögel kennengelernt haben, was sie zu Birdwatchern macht und welche Rolle die Vögel in ihren Büchern spielen.<br /><br />Nell Zink «Der Mauerläufer» Rowohlt Verlag<br />Ernst Paul Dörfler «Das Liebesleben der Vögel» Hanser Verlag]]></itunes:summary><itunes:duration>3166</itunes:duration><itunes:keywords>birdwatching,books,brutpflege,buchempfehlung,dasliebeslebendervögel,dermauerläufer,ernstpauldörfler,fliegen,instabooks,lesen,literatur,nellzink,novel,ornithologen,roman,sachbuch,umweltschutz,vögel,vogelgesang,writer</itunes:keywords><itunes:explicit>false</itunes:explicit><itunes:image href="https://d3wo5wojvuv7l.cloudfront.net/t_rss_itunes_square_1400/images.spreaker.com/original/437831dd79226c79987d7f77b5edfd01.jpg"/><itunes:episode>47</itunes:episode><itunes:episodeType>full</itunes:episodeType></item><item><title>LiteraturPur mit Michelle Steinbeck</title><link>https://www.spreaker.com/episode/literaturpur-mit-michelle-steinbeck--60579067</link><description><![CDATA[LiteraturPur #46: «Deine Mutter wurde ermordet!» Diese Nachricht per Telefon steht am Anfang des Romans «Favorita» von Michelle Steinbeck. Und sie bringt die junge Romanheldin dazu, nach Italien zu reisen, um den Mörder ihrer Mutter zu suchen. Daraus wird ein wilder Tripp, eine Art<br />feministischer Action-Thriller. Die junge Frau begegnet auf ihrer Reise Huren, Faschisten, Kommunistinnen. Taucht ab in die Unterwelt, macht Abstecher in Traum- und Geisterwelten. Und sie stösst dabei auf einen weiteren Mord an einer jungen Frau im Italien der 40er Jahre. Ein Femizid, der nie wirklich aufgeklärt worden ist und die Menschen in einem abgelegenen Dorf in der Toscana noch heute nicht loslässt. <br />Ich habe Michelle Steinbeck 2016, als ihr erster Roman mit dem eigenwilligen Titel «Mein Vater war an Land ein Mann und im Wasser ein Walfisch» erschienen ist, kennengelernt. Für ihr Debut war sie für den Schweizer und den Deutschen Buchpreis nominiert. Ich war damals begeistert von der Radikalität ihres Textes, der Selbstironie und der überschäumenden Phantasie in der Geschichte. Vieles davon habe ich auch im neuen Roman «Favorita» wiedergefunden. Michelle Steineck ist 34 Jahre alt, lebt und schreibt zurzeit in Basel. Und wir treffen uns in Zürich zum Gespräch. Und wir reden über ihre Beziehung zu Geistern, ihre Affinität zu Italien und eine abgelegene Villa, die sie das Fürchten lehrte. <br /><br />Angabe zum Buch: Michelle Steinbeck, «Favorita» erschienen im Ullstein Verlag]]></description><guid isPermaLink="false">https://api.spreaker.com/episode/60579067</guid><pubDate>Tue, 02 Jul 2024 15:46:14 +0000</pubDate><enclosure url="https://api.spreaker.com/download/episode/60579067/literaturpur_mit_michelle_stinbeck.mp3" length="79365268" type="audio/mpeg"/><itunes:author>Esther Schneider</itunes:author><itunes:subtitle>LiteraturPur #46: «Deine Mutter wurde ermordet!» Diese Nachricht per Telefon steht am Anfang des Romans «Favorita» von Michelle Steinbeck. Und sie bringt die junge Romanheldin dazu, nach Italien zu reisen, um den Mörder ihrer Mutter zu suchen. 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Für ihr Debut war sie für den Schweizer und den Deutschen Buchpreis nominiert. Ich war damals begeistert von der Radikalität ihres Textes, der Selbstironie und der überschäumenden Phantasie in der Geschichte. Vieles davon habe ich auch im neuen Roman «Favorita» wiedergefunden. Michelle Steineck ist 34 Jahre alt, lebt und schreibt zurzeit in Basel. Und wir treffen uns in Zürich zum Gespräch. Und wir reden über ihre Beziehung zu Geistern, ihre Affinität zu Italien und eine abgelegene Villa, die sie das Fürchten lehrte. <br /><br />Angabe zum Buch: Michelle Steinbeck, «Favorita» erschienen im Ullstein Verlag]]></itunes:summary><itunes:duration>3305</itunes:duration><itunes:keywords>autorin,books,bookstagram,buchempfehlung,crime,favorita,femizid,italia,lesen,literaturpur,michellesteinbeck,mord,novel,podcast,reader,roman,schweizerliteratur,swissliterature,toskana,writer</itunes:keywords><itunes:explicit>false</itunes:explicit><itunes:image href="https://d3wo5wojvuv7l.cloudfront.net/t_rss_itunes_square_1400/images.spreaker.com/original/437831dd79226c79987d7f77b5edfd01.jpg"/><itunes:episode>46</itunes:episode><itunes:episodeType>full</itunes:episodeType></item><item><title>LiteraturPur mit Judith Keller</title><link>https://www.spreaker.com/episode/literaturpur-mit-judith-keller--60449311</link><description><![CDATA[LiterturPur #45: Wir haben schon so lange unserer Mieten bezahlt, jetzt ist einfach mal genug, finden zwei junge Frauen. Sie kündigen Job und Wohnung und ziehen einfach los. Dabei orientieren sie sich an den Baukränen, die in Zürich überall herumstehen. Den ausgestreckten Armen der Kräne folgend, landen sie im Glattzentrum und klauen ein Auto. Der Roman «Wilde Manöver» von Judith Keller ist eine turbulente Geschichte mit witzigen Einfällen. Der Roman wurde dieses Jahr mit einem der Literaturpreise vom Bundedsamt für Kultur ausgezeichnet. Angesiedelt ist die Geschichte in Zürich in einer nahen Zukunft und sie ist – wie der Titel schon andeutet – wild und subversiv. Sie erinnert stimmungsmässig an den Film «Thelma and Louise» von Ridley Scott aus dem Jahr 1991. Wie im Film sind auch im Roman zwei Frauen unterwegs, stellen allerhand Unfug an und werden von der Polizei verfolgt. Sie stehlen Statuen und Stühle aus Gärten und werfen sie in die Limmat. Warum sie das tun?  Die Autorin sagt mir im Gespräch, es sei eine Art romantische Kapitalismuskritik. Was es damit auf sich hat und warum es für die Autorin dann spannend wird, wenn Menschen die Fassung verlieren, könnt ihr nachhören im Podcast LiteraturPur. <br /><br />Angabe zum Buch: Judith Keller «Wilde Manöver» Luchterhand Verlag]]></description><guid isPermaLink="false">https://api.spreaker.com/episode/60449311</guid><pubDate>Thu, 20 Jun 2024 13:48:34 +0000</pubDate><enclosure url="https://api.spreaker.com/download/episode/60449311/literaturpur_mit_judith_keller.mp3" length="64445379" type="audio/mpeg"/><itunes:author>Esther Schneider</itunes:author><itunes:subtitle>LiterturPur #45: Wir haben schon so lange unserer Mieten bezahlt, jetzt ist einfach mal genug, finden zwei junge Frauen. Sie kündigen Job und Wohnung und ziehen einfach los. Dabei orientieren sie sich an den Baukränen, die in Zürich überall...</itunes:subtitle><itunes:summary><![CDATA[LiterturPur #45: Wir haben schon so lange unserer Mieten bezahlt, jetzt ist einfach mal genug, finden zwei junge Frauen. Sie kündigen Job und Wohnung und ziehen einfach los. Dabei orientieren sie sich an den Baukränen, die in Zürich überall herumstehen. Den ausgestreckten Armen der Kräne folgend, landen sie im Glattzentrum und klauen ein Auto. Der Roman «Wilde Manöver» von Judith Keller ist eine turbulente Geschichte mit witzigen Einfällen. Der Roman wurde dieses Jahr mit einem der Literaturpreise vom Bundedsamt für Kultur ausgezeichnet. Angesiedelt ist die Geschichte in Zürich in einer nahen Zukunft und sie ist – wie der Titel schon andeutet – wild und subversiv. Sie erinnert stimmungsmässig an den Film «Thelma and Louise» von Ridley Scott aus dem Jahr 1991. Wie im Film sind auch im Roman zwei Frauen unterwegs, stellen allerhand Unfug an und werden von der Polizei verfolgt. Sie stehlen Statuen und Stühle aus Gärten und werfen sie in die Limmat. Warum sie das tun?  Die Autorin sagt mir im Gespräch, es sei eine Art romantische Kapitalismuskritik. Was es damit auf sich hat und warum es für die Autorin dann spannend wird, wenn Menschen die Fassung verlieren, könnt ihr nachhören im Podcast LiteraturPur. <br /><br />Angabe zum Buch: Judith Keller «Wilde Manöver» Luchterhand Verlag]]></itunes:summary><itunes:duration>2683</itunes:duration><itunes:keywords>a*ds,autorin,bak,booktalk,buchempfehlung,instabook,judithkeller,lesen,literaturpur,mustreads,novel,podcast,roman,schweizerliteratur,swisslitawards,swissliterature,talk,wild,wildemanöver,writer</itunes:keywords><itunes:explicit>false</itunes:explicit><itunes:image href="https://d3wo5wojvuv7l.cloudfront.net/t_rss_itunes_square_1400/images.spreaker.com/original/437831dd79226c79987d7f77b5edfd01.jpg"/><itunes:episode>45</itunes:episode><itunes:episodeType>full</itunes:episodeType></item><item><title>LiteraturPur mit Amir Gudarzi</title><link>https://www.spreaker.com/episode/literaturpur-mit-amir-gudarzi--60329547</link><description><![CDATA[LiteraturPur #44: Der iranisch-österreichische Schriftsteller und Theaterautor Amir Gudarzi hat vor 15 Jahren den Iran verlassen. Er protestierte damals, wie viele andere Menschen, gegen den Wahlbetrug bei den Präsidentschaftswahlen. Viele die damals auf die Strasse gingen wurden verhaftet, gefoltert, hingerichtet. Amir Gudarzi gelangt die Flucht. Von Flucht und Asyl handelt denn auch sein erster Roman mit dem Titel «Das Ende ist nah». Darin erzählt er die Geschichte eines jungen Mannes, der aus dem Iran nach Österreich flieht, um nicht verhaftet zur werden. Es ist ein Buch, das betroffen macht. Wir erfahren, was die fiktive Romanfigur A. aus seinem Heimatland Iran vertreibt, wie A. als Flüchtling in Europa strandet und was er als Asylbewerber in Österreich erlebt. Angefangen von Alltagsrassimus bis hin zu Demütigungen im Asylverfahren auf den Ämtern. Ich habe Amir Gudarzi am Lesefest Aprillen in Bern zum Gespräch getroffen. Er hat mir erzählt, was er am Asylsystem in Europa nicht gut findet, wie er die momentane Lage im Iran eischätzt und wie er über Mani Matter Schweizerdeutsch gelernt hat.<br /><br />Amir Gudarzi «Das Ende ist nah» dtv Verlag]]></description><guid isPermaLink="false">https://api.spreaker.com/episode/60329547</guid><pubDate>Sun, 09 Jun 2024 15:54:54 +0000</pubDate><enclosure url="https://api.spreaker.com/download/episode/60329547/literaturpur_mit_amir_gudarzi.mp3" length="76616769" type="audio/mpeg"/><itunes:author>Esther Schneider</itunes:author><itunes:subtitle>LiteraturPur #44: Der iranisch-österreichische Schriftsteller und Theaterautor Amir Gudarzi hat vor 15 Jahren den Iran verlassen. Er protestierte damals, wie viele andere Menschen, gegen den Wahlbetrug bei den Präsidentschaftswahlen. Viele die damals...</itunes:subtitle><itunes:summary><![CDATA[LiteraturPur #44: Der iranisch-österreichische Schriftsteller und Theaterautor Amir Gudarzi hat vor 15 Jahren den Iran verlassen. Er protestierte damals, wie viele andere Menschen, gegen den Wahlbetrug bei den Präsidentschaftswahlen. Viele die damals auf die Strasse gingen wurden verhaftet, gefoltert, hingerichtet. Amir Gudarzi gelangt die Flucht. Von Flucht und Asyl handelt denn auch sein erster Roman mit dem Titel «Das Ende ist nah». Darin erzählt er die Geschichte eines jungen Mannes, der aus dem Iran nach Österreich flieht, um nicht verhaftet zur werden. Es ist ein Buch, das betroffen macht. Wir erfahren, was die fiktive Romanfigur A. aus seinem Heimatland Iran vertreibt, wie A. als Flüchtling in Europa strandet und was er als Asylbewerber in Österreich erlebt. Angefangen von Alltagsrassimus bis hin zu Demütigungen im Asylverfahren auf den Ämtern. Ich habe Amir Gudarzi am Lesefest Aprillen in Bern zum Gespräch getroffen. Er hat mir erzählt, was er am Asylsystem in Europa nicht gut findet, wie er die momentane Lage im Iran eischätzt und wie er über Mani Matter Schweizerdeutsch gelernt hat.<br /><br />Amir Gudarzi «Das Ende ist nah» dtv Verlag]]></itunes:summary><itunes:duration>3190</itunes:duration><itunes:keywords>amirgudarzi,asyl,autor,bookstagram,buch,buchempfehlung,dtv,flucht,iran,lesen,literatur,literaturpodcast,mustread,novel,österreichischeliteratur,proteste,roman,talk,wiener,writer</itunes:keywords><itunes:explicit>false</itunes:explicit><itunes:image href="https://d3wo5wojvuv7l.cloudfront.net/t_rss_itunes_square_1400/images.spreaker.com/original/437831dd79226c79987d7f77b5edfd01.jpg"/><itunes:episode>44</itunes:episode><itunes:episodeType>full</itunes:episodeType></item><item><title>LiteraturPur mit Lukas Holliger</title><link>https://www.spreaker.com/episode/literaturpur-mit-lukas-holliger--60146099</link><description><![CDATA[LiteraturPur #43: Was für ein Sommer. Es ist das Jahr 1983. Es war heiss wie noch selten und das über Wochen. In Basel stiegen die Temperaturen teilweise bis auf 40 Grad. In diesem Sommer spielt der neue Roman des Schriftstellers und Hörspielautors Lukas Holliger mit dem Titel «1983 Verfluchte Hitze». Es ist eine politische Kriminalsatire, die es in sich hat und den «Kalten Krieg» zum Thema macht. Lukas Holliger greift drei historische Ereignisse aus diesem Jahr auf und treibt ein böses Spiel damit. Da ist der Skandal um die Schliessung des russischen Pressebüros «Nowosti», dann der Fall einer Basler Spionin und der Mord an einem Wahrsager. Der Roman lebt von historisch verbürgten Zitaten und den rasanten und höchst pointierten Dialogen, die Lukas Holliger seinen Romanfiguren in den Mund legt. Da gibt es Kommunistenjäger, gewaltbereite Jugendliche, die mit Molotowcocktails hantieren und einen schlauen, aber etwas verhuschten Polizeikommissar, der das Potential für eine neue Balser Kult-Kommissarfigur hätte. Kurz ein höchst unterhaltsamer und politisch brisanter Kriminalroman, der bestens in die heutige Zeit passt, wo ein neuer «Kalter Krieg» droht.<br /><br />Lukas Holliger, «1983 Verfluchte Hitze», Rotpunktverlag]]></description><guid isPermaLink="false">https://api.spreaker.com/episode/60146099</guid><pubDate>Thu, 23 May 2024 08:43:53 +0000</pubDate><enclosure url="https://api.spreaker.com/download/episode/60146099/literaturpur_mit_lukas_holliger.mp3" length="74677647" type="audio/mpeg"/><itunes:author>Esther Schneider</itunes:author><itunes:subtitle>LiteraturPur #43: Was für ein Sommer. Es ist das Jahr 1983. Es war heiss wie noch selten und das über Wochen. In Basel stiegen die Temperaturen teilweise bis auf 40 Grad. In diesem Sommer spielt der neue Roman des Schriftstellers und Hörspielautors...</itunes:subtitle><itunes:summary><![CDATA[LiteraturPur #43: Was für ein Sommer. Es ist das Jahr 1983. Es war heiss wie noch selten und das über Wochen. In Basel stiegen die Temperaturen teilweise bis auf 40 Grad. In diesem Sommer spielt der neue Roman des Schriftstellers und Hörspielautors Lukas Holliger mit dem Titel «1983 Verfluchte Hitze». Es ist eine politische Kriminalsatire, die es in sich hat und den «Kalten Krieg» zum Thema macht. Lukas Holliger greift drei historische Ereignisse aus diesem Jahr auf und treibt ein böses Spiel damit. Da ist der Skandal um die Schliessung des russischen Pressebüros «Nowosti», dann der Fall einer Basler Spionin und der Mord an einem Wahrsager. Der Roman lebt von historisch verbürgten Zitaten und den rasanten und höchst pointierten Dialogen, die Lukas Holliger seinen Romanfiguren in den Mund legt. Da gibt es Kommunistenjäger, gewaltbereite Jugendliche, die mit Molotowcocktails hantieren und einen schlauen, aber etwas verhuschten Polizeikommissar, der das Potential für eine neue Balser Kult-Kommissarfigur hätte. Kurz ein höchst unterhaltsamer und politisch brisanter Kriminalroman, der bestens in die heutige Zeit passt, wo ein neuer «Kalter Krieg» droht.<br /><br />Lukas Holliger, «1983 Verfluchte Hitze», Rotpunktverlag]]></itunes:summary><itunes:duration>3109</itunes:duration><itunes:keywords>1983,80erjahre,autor,basel,bookstagram,buchtipp,history,hitzesommer,kalterkrieg,kriminalroman,lesen,literatur,lukasholliger,neuerscheinung,novel,politik,rotpunktverlag,schweizerliteratur,schweizerpolitik,writer</itunes:keywords><itunes:explicit>false</itunes:explicit><itunes:image href="https://d3wo5wojvuv7l.cloudfront.net/t_rss_itunes_square_1400/images.spreaker.com/original/437831dd79226c79987d7f77b5edfd01.jpg"/><itunes:episode>43</itunes:episode><itunes:episodeType>full</itunes:episodeType></item><item><title>LiteraturPur mit Sieglinde Geisel und Julian Schütt</title><link>https://www.spreaker.com/episode/literaturpur-mit-sieglinde-geisel-und-julian-schutt--59675903</link><description><![CDATA[LiteraturPur #41: Ein brutaler Bandenkrieg in Japan, der fast wie in einem Splatter-Film daherkommt, dann unheimliche Geister der Vergangenheit in Russland und eine Meditation über Kunst und das Leben in den USA und Nigeria. Drei ganz unterschiedliche Bücher und drei Meinungen dazu. In einer Spezialausgabe von LiteraturPur sind die Literaturkritikerin Sieglinde Geisel und der Kulturjournalist Julian Schütt zu Gast. Wir diskutieren folgende Bücher: «Titan oder die Gespenster der Vergangenheit» von Sergej Lebedew, «Superhits der Showa-Ära» von Ryu Murakami und «Tremor» von Teju Cole. Sieglinde und Julian sind ein eingespieltes Team, das gerne lustvoll über Bücher debattiert und manchmal auch streitet. In dieser Ausgabe sind sie sich ausnahmsweise oft einig.]]></description><guid isPermaLink="false">https://api.spreaker.com/episode/59675903</guid><pubDate>Sat, 27 Apr 2024 15:15:26 +0000</pubDate><enclosure url="https://api.spreaker.com/download/episode/59675903/literaturpur_mit_sieglinde_geisel_und_julian_schu_tt.mp3" length="87151848" type="audio/mpeg"/><itunes:author>Esther Schneider</itunes:author><itunes:subtitle>LiteraturPur #41: Ein brutaler Bandenkrieg in Japan, der fast wie in einem Splatter-Film daherkommt, dann unheimliche Geister der Vergangenheit in Russland und eine Meditation über Kunst und das Leben in den USA und Nigeria. Drei ganz unterschiedliche...</itunes:subtitle><itunes:summary><![CDATA[LiteraturPur #41: Ein brutaler Bandenkrieg in Japan, der fast wie in einem Splatter-Film daherkommt, dann unheimliche Geister der Vergangenheit in Russland und eine Meditation über Kunst und das Leben in den USA und Nigeria. Drei ganz unterschiedliche Bücher und drei Meinungen dazu. In einer Spezialausgabe von LiteraturPur sind die Literaturkritikerin Sieglinde Geisel und der Kulturjournalist Julian Schütt zu Gast. Wir diskutieren folgende Bücher: «Titan oder die Gespenster der Vergangenheit» von Sergej Lebedew, «Superhits der Showa-Ära» von Ryu Murakami und «Tremor» von Teju Cole. Sieglinde und Julian sind ein eingespieltes Team, das gerne lustvoll über Bücher debattiert und manchmal auch streitet. 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Dean in seiner Kindheit im Aargau der 60er Jahre oft hören. Bei Sara Nuru hiess es jeweils: "Du kommst aus Äthiopien, da kannst du sicher schnell rennen". Dabei sei sie total unsportlich, sagt sie. Menschen mit «exotischem» Aussehen, werden in der Schweiz manchmal mit seltsamen Bemerkungen konfrontiert. Auch heute noch. Auch mit der Frage, woher kommst du. Was löst diese Frage bei Menschen mit anderer Hautfarbe aus? Eine Frage, die meist nicht böse gemeint ist. Aber aus welchem Denken kommt sie? Steckt dahinter unser kolonialistisches Erbe? Und was tun dagegen in einer Schweiz, die immer multikultureller wird? Oder anders gefragt, wie divers ist die Schweiz heute? Darüber diskutieren Sara Nuru und Martin R. Dean im Livepodcast aus dem Salon LiteraturPur. Beide sind People of Color. Sara ist Unternehmerin und das erste farbige Germanys Next Top Modell und Martin R. Dean ist Schriftsteller und Essayist. Beide erzählen von ihren Erfahrungen. Auch was es mit ihnen macht, wenn sie im Land ihrer Vorfahren nach den eigenen Wurzeln suchen.<br /><br />Martin R. Dean «Meine Väter» Atlantis Verlag<br />Sara Nuru «Roots» Goldmann Verlag]]></description><guid isPermaLink="false">https://api.spreaker.com/episode/59477371</guid><pubDate>Mon, 15 Apr 2024 21:34:44 +0000</pubDate><enclosure url="https://api.spreaker.com/download/episode/59477371/literaturpur_mit_sara_nuru_und_martin_dean.mp3" length="81958287" type="audio/mpeg"/><itunes:author>Esther Schneider</itunes:author><itunes:subtitle>LiteraturPur #41: «Du verträgst scharfe Pfeffersauce sicher besser als wir» diesen Spruch musste der Schriftsteller Martin R. Dean in seiner Kindheit im Aargau der 60er Jahre oft hören. Bei Sara Nuru hiess es jeweils: "Du kommst aus Äthiopien, da...</itunes:subtitle><itunes:summary><![CDATA[LiteraturPur #41: «Du verträgst scharfe Pfeffersauce sicher besser als wir» diesen Spruch musste der Schriftsteller Martin R. Dean in seiner Kindheit im Aargau der 60er Jahre oft hören. Bei Sara Nuru hiess es jeweils: "Du kommst aus Äthiopien, da kannst du sicher schnell rennen". Dabei sei sie total unsportlich, sagt sie. Menschen mit «exotischem» Aussehen, werden in der Schweiz manchmal mit seltsamen Bemerkungen konfrontiert. Auch heute noch. Auch mit der Frage, woher kommst du. Was löst diese Frage bei Menschen mit anderer Hautfarbe aus? Eine Frage, die meist nicht böse gemeint ist. Aber aus welchem Denken kommt sie? Steckt dahinter unser kolonialistisches Erbe? Und was tun dagegen in einer Schweiz, die immer multikultureller wird? Oder anders gefragt, wie divers ist die Schweiz heute? Darüber diskutieren Sara Nuru und Martin R. Dean im Livepodcast aus dem Salon LiteraturPur. Beide sind People of Color. Sara ist Unternehmerin und das erste farbige Germanys Next Top Modell und Martin R. Dean ist Schriftsteller und Essayist. Beide erzählen von ihren Erfahrungen. Auch was es mit ihnen macht, wenn sie im Land ihrer Vorfahren nach den eigenen Wurzeln suchen.<br /><br />Martin R. Dean «Meine Väter» Atlantis Verlag<br />Sara Nuru «Roots» Goldmann Verlag]]></itunes:summary><itunes:duration>3413</itunes:duration><itunes:keywords>autor,books,bookstagram,bücher,gntm,instabooks,lesen,literatur,literaturpur,martinrdean,mustreads,nurucoffee,nuruwomen,poc,podcast,rassismus,read,roots,saranuru,writer</itunes:keywords><itunes:explicit>false</itunes:explicit><itunes:image href="https://d3wo5wojvuv7l.cloudfront.net/t_rss_itunes_square_1400/images.spreaker.com/original/437831dd79226c79987d7f77b5edfd01.jpg"/><itunes:episode>41</itunes:episode><itunes:episodeType>full</itunes:episodeType></item><item><title>LiteraturPur mit Daniel de Roulet</title><link>https://www.spreaker.com/episode/literaturpur-mit-daniel-de-roulet--59069335</link><description><![CDATA[LiteraturPur #40:  Nach den Anarchistinnen aus dem Jura jetzt ein Söldner aus Genf. Der Schriftsteller Daniel de Roulet aus Genf greift auch in seinem neusten Roman «Die rote Mütze» ein historisches Thema auf. Und wieder ist es Geschichte von unten. Daniel de Roulet erzählt von rebellischen Schweizer Söldnern zur Zeit der französischen Revolution. Diese wagen den Aufstand, weil sie ihren Sold nicht bekommen. Daniel de Roulet interessiert sich bei historischen Stoffen für Fragen wie: Was sagen uns solche Ereignisse aus der Vergangenheit heute noch? Wie soll man davon erzählen. Und wie kommt es, dass in der Geschichtsschreibung vor allem die Herrschenden zu Wort kommen? Darüber reden wir im Podcast LiteraturPur. Und der Autor verrät mir, dass in allem was er schreibe Politik drin ist. Sogar die Liebe sei in seinen Romanen politisch, sagt Daniel de Roulet, der dieses Jahr gerade 80 Jahre alt geworden ist. Er verstehe sich als politischer Autor. <br /><br />«Die rote Mütze» ist deutscher Übersetzung (Maria HOffmann-Dartevele) im Llimmat Verlag erschienen. ]]></description><guid isPermaLink="false">https://api.spreaker.com/episode/59069335</guid><pubDate>Sun, 17 Mar 2024 15:12:30 +0000</pubDate><enclosure url="https://api.spreaker.com/download/episode/59069335/literaturpur_mit_daniel_de_roulet.mp3" length="84077967" type="audio/mpeg"/><itunes:author>Esther Schneider</itunes:author><itunes:subtitle>LiteraturPur #40:  Nach den Anarchistinnen aus dem Jura jetzt ein Söldner aus Genf. Der Schriftsteller Daniel de Roulet aus Genf greift auch in seinem neusten Roman «Die rote Mütze» ein historisches Thema auf. Und wieder ist es Geschichte von unten....</itunes:subtitle><itunes:summary><![CDATA[LiteraturPur #40:  Nach den Anarchistinnen aus dem Jura jetzt ein Söldner aus Genf. Der Schriftsteller Daniel de Roulet aus Genf greift auch in seinem neusten Roman «Die rote Mütze» ein historisches Thema auf. Und wieder ist es Geschichte von unten. Daniel de Roulet erzählt von rebellischen Schweizer Söldnern zur Zeit der französischen Revolution. Diese wagen den Aufstand, weil sie ihren Sold nicht bekommen. Daniel de Roulet interessiert sich bei historischen Stoffen für Fragen wie: Was sagen uns solche Ereignisse aus der Vergangenheit heute noch? Wie soll man davon erzählen. Und wie kommt es, dass in der Geschichtsschreibung vor allem die Herrschenden zu Wort kommen? Darüber reden wir im Podcast LiteraturPur. Und der Autor verrät mir, dass in allem was er schreibe Politik drin ist. Sogar die Liebe sei in seinen Romanen politisch, sagt Daniel de Roulet, der dieses Jahr gerade 80 Jahre alt geworden ist. Er verstehe sich als politischer Autor. <br /><br />«Die rote Mütze» ist deutscher Übersetzung (Maria HOffmann-Dartevele) im Llimmat Verlag erschienen. ]]></itunes:summary><itunes:duration>3501</itunes:duration><itunes:keywords>anarchist,autor,books,danielderoulet,dierotemuetze,genf,instabook,lesen,limmatverlag,lire,literatur,literaturpur,mustreads,neuerscheinung,novel,podcast,revolution,roman,talk,writer</itunes:keywords><itunes:explicit>false</itunes:explicit><itunes:image href="https://d3wo5wojvuv7l.cloudfront.net/t_rss_itunes_square_1400/images.spreaker.com/original/437831dd79226c79987d7f77b5edfd01.jpg"/><itunes:episode>40</itunes:episode><itunes:episodeType>full</itunes:episodeType></item><item><title>LiteraturPur mit Dana Grigorcea</title><link>https://www.spreaker.com/episode/literaturpur-mit-dana-grigorcea--58877712</link><description><![CDATA[LiteratrurPur #39: Die heutige Welt sei viel zu prüde, findet die Autorin Dana Grigorcea. Es brauche mehr Tanz, mehr Sinnlichkeit. Das hat es definitiv in ihrem neuen Roman «Das Gewicht eines Vogels beim Fliegen». Denn er handelt von Liebe, Verführung, Nostalgie und vor allem von Kunst. Wozu Kunst? Inwiefern speist sich Kunst aus dem Leben? Was gibt Kunst dem Leben zurück? Das sind Fragen, die Dana Grigorcea in dieser unterhaltsamen Geschichte über einen Bildhauer und eine Schriftstellerin stellt, die in verschiedenen Zeiten leben, sich aber doch begegnen. Bei unserem Treffen erzählt mir Dana, dass sie als passionierte Leserin und Opernliebhaberin ohne die Künste nicht leben könnte. Kunst schärfe die Sinne, mache Menschen genussfähiger und Kunst halte der Gesellschaft den Spiegel vor. Auf die Frage, warum sie selber sich als Schriftstellerin für die Kunst entschieden habe, meint sie, sie könne nicht anders. Sie werde von Figuren vefolgt und könne nachts nicht schlafen, wenn sie all die Geschichten in ihrem Kopf nicht aufschreibe. <br /><br />Dana Grigorcea «Das Gewicht eines Vogels beim Fliegen» Penguin Verlag]]></description><guid isPermaLink="false">https://api.spreaker.com/episode/58877712</guid><pubDate>Thu, 29 Feb 2024 16:59:51 +0000</pubDate><enclosure url="https://api.spreaker.com/download/episode/58877712/literaturpur_mit_dana_grigorcea.mp3" length="83787068" type="audio/mpeg"/><itunes:author>Esther Schneider</itunes:author><itunes:subtitle>LiteratrurPur #39: Die heutige Welt sei viel zu prüde, findet die Autorin Dana Grigorcea. Es brauche mehr Tanz, mehr Sinnlichkeit. Das hat es definitiv in ihrem neuen Roman «Das Gewicht eines Vogels beim Fliegen». Denn er handelt von Liebe,...</itunes:subtitle><itunes:summary><![CDATA[LiteratrurPur #39: Die heutige Welt sei viel zu prüde, findet die Autorin Dana Grigorcea. Es brauche mehr Tanz, mehr Sinnlichkeit. Das hat es definitiv in ihrem neuen Roman «Das Gewicht eines Vogels beim Fliegen». Denn er handelt von Liebe, Verführung, Nostalgie und vor allem von Kunst. Wozu Kunst? Inwiefern speist sich Kunst aus dem Leben? Was gibt Kunst dem Leben zurück? Das sind Fragen, die Dana Grigorcea in dieser unterhaltsamen Geschichte über einen Bildhauer und eine Schriftstellerin stellt, die in verschiedenen Zeiten leben, sich aber doch begegnen. Bei unserem Treffen erzählt mir Dana, dass sie als passionierte Leserin und Opernliebhaberin ohne die Künste nicht leben könnte. Kunst schärfe die Sinne, mache Menschen genussfähiger und Kunst halte der Gesellschaft den Spiegel vor. Auf die Frage, warum sie selber sich als Schriftstellerin für die Kunst entschieden habe, meint sie, sie könne nicht anders. Sie werde von Figuren vefolgt und könne nachts nicht schlafen, wenn sie all die Geschichten in ihrem Kopf nicht aufschreibe. <br /><br />Dana Grigorcea «Das Gewicht eines Vogels beim Fliegen» Penguin Verlag]]></itunes:summary><itunes:duration>3489</itunes:duration><itunes:keywords>autorin,books,buch,buchblogger,buchempfehlung,danagrigorcea,kunst,lesen,literature,literaturpodcast,neuerscheinung,novel,penguin,penguinbuecher,roman,schweizerliteratur,swisslitawards,writer,writerslife,writersofinstagram</itunes:keywords><itunes:explicit>false</itunes:explicit><itunes:image href="https://d3wo5wojvuv7l.cloudfront.net/t_rss_itunes_square_1400/images.spreaker.com/original/437831dd79226c79987d7f77b5edfd01.jpg"/><itunes:episode>39</itunes:episode><itunes:episodeType>full</itunes:episodeType></item><item><title>LiteraturPur mit Simone Meier</title><link>https://www.spreaker.com/episode/literaturpur-mit-simone-meier--58723898</link><description><![CDATA[LiteraturPur #38: Simone Meier bezeichnet sich als Belle Époque Junkie. In ihrem neusten Roman mit dem Titel «Die Entflammten» taucht sie ein in diese Zeit im letzten Viertel des 19. Jahhunderts. Es ist eine Zeit der Umbrüche und des Fortschritts. Simone erzählt die Geschichte von Jo, der Schwägerin des Malers Vincent van Gogh. Die Frau, die den Maler berühmt gemacht und seine Kunst unter die Menschen gebracht hat. Es geht um Paris, die Künstlerszene, um Liebe und um Obsession. Das Buch handelt aber auch von den Beschränkungen, denen Frauen in jener Zeit unterworfen waren. Sinnbild dafür ist das Korsett. Mehr als hundert Jahre später geht eine Kunststudentin der Geschichte von Jo Van Gogh nach, die jung Wittwe wird und sich mit ihrem Kind selber durchschlagen muss. Ihr Mann, Theo Van Gogh, stirbt schon bald nach der Hochzeit an Syphilis. <br /><br />Simone Meier «Die Entflammten» Kein und aber Verlag]]></description><guid isPermaLink="false">https://api.spreaker.com/episode/58723898</guid><pubDate>Sun, 18 Feb 2024 17:13:51 +0000</pubDate><enclosure url="https://api.spreaker.com/download/episode/58723898/literaurpur_mit_simone_meier.mp3" length="86218963" type="audio/mpeg"/><itunes:author>Esther Schneider</itunes:author><itunes:subtitle>LiteraturPur #38: Simone Meier bezeichnet sich als Belle Époque Junkie. In ihrem neusten Roman mit dem Titel «Die Entflammten» taucht sie ein in diese Zeit im letzten Viertel des 19. Jahhunderts. Es ist eine Zeit der Umbrüche und des Fortschritts....</itunes:subtitle><itunes:summary><![CDATA[LiteraturPur #38: Simone Meier bezeichnet sich als Belle Époque Junkie. In ihrem neusten Roman mit dem Titel «Die Entflammten» taucht sie ein in diese Zeit im letzten Viertel des 19. Jahhunderts. Es ist eine Zeit der Umbrüche und des Fortschritts. Simone erzählt die Geschichte von Jo, der Schwägerin des Malers Vincent van Gogh. Die Frau, die den Maler berühmt gemacht und seine Kunst unter die Menschen gebracht hat. Es geht um Paris, die Künstlerszene, um Liebe und um Obsession. Das Buch handelt aber auch von den Beschränkungen, denen Frauen in jener Zeit unterworfen waren. Sinnbild dafür ist das Korsett. Mehr als hundert Jahre später geht eine Kunststudentin der Geschichte von Jo Van Gogh nach, die jung Wittwe wird und sich mit ihrem Kind selber durchschlagen muss. Ihr Mann, Theo Van Gogh, stirbt schon bald nach der Hochzeit an Syphilis. <br /><br />Simone Meier «Die Entflammten» Kein und aber Verlag]]></itunes:summary><itunes:duration>3590</itunes:duration><itunes:keywords>autorin,belleépoque,bohème,books,buchempfehlung,dieentflamten,keinundaber,kunst,lesen,literatur,neuerscheinung,paris,podcast,reader,roman,schweizerliteratur,simonemeier,vincentvangogh,writer</itunes:keywords><itunes:explicit>false</itunes:explicit><itunes:image href="https://d3wo5wojvuv7l.cloudfront.net/t_rss_itunes_square_1400/images.spreaker.com/original/437831dd79226c79987d7f77b5edfd01.jpg"/><itunes:episode>38</itunes:episode><itunes:episodeType>full</itunes:episodeType></item><item><title>LiteraturPur mit Christian Haller und Klaus Ensslin</title><link>https://www.spreaker.com/episode/literaturpur-mit-christian-haller-und-klaus-ensslin--58506268</link><description><![CDATA[LiteraturPur #37: Ein Schriftsteller und ein Quantenphysiker treffen in meinem Salon LiteraturPur aufeinander. Wir reden über Physik und Literatur, ausgehend von der Novelle «Sich lichtende Nebel» von Christian Haller. Für diese Novelle hat er im November 2023 den Schweizer Buchpreis bekommen. Darin beobachtet ein junger Physiker zu Beginn, wie ein Unbekannter nachts im Lichtkreis einer Strassenlaterne auftaucht und wieder in der Dunkelheit verschwindet. Das löst Fragen aus wie: Existieren Dinge nur dann, wenn man sie sieht? Wie verlässlich ist unsere Wahrnehmung? Diese Fragen führen den Physiker Werner Heisenberg Anfang der 1920er Jahre zur Entwicklung der Quantenmechanik. Der Autor Christian Haller greift das auf und stellt philosophische Fragen rund um die Grenzen unserer Erkenntnis. Wie liest der Physiker Klaus Ensslin, Professor an der ETH, die Novelle? Was brachte den Autor Christian Haller auf diese Geschichte. Und wie gehen Physik und Literatur zusammen? Das sind Fragen, die ich mit meinen Gästen im Salon «LiteraturPur» diskutiert habe. <br /><br />Angaben zum Buch Christian Haller «Sich lichtende Nebel» Luchterhand Verlag]]></description><guid isPermaLink="false">https://api.spreaker.com/episode/58506268</guid><pubDate>Tue, 30 Jan 2024 21:05:16 +0000</pubDate><enclosure url="https://api.spreaker.com/download/episode/58506268/literaturpur_mit_christian_haller_und_klaus_ensslin.mp3" length="88354317" type="audio/mpeg"/><itunes:author>Esther Schneider</itunes:author><itunes:subtitle>LiteraturPur #37: Ein Schriftsteller und ein Quantenphysiker treffen in meinem Salon LiteraturPur aufeinander. Wir reden über Physik und Literatur, ausgehend von der Novelle «Sich lichtende Nebel» von Christian Haller. Für diese Novelle hat er im...</itunes:subtitle><itunes:summary><![CDATA[LiteraturPur #37: Ein Schriftsteller und ein Quantenphysiker treffen in meinem Salon LiteraturPur aufeinander. Wir reden über Physik und Literatur, ausgehend von der Novelle «Sich lichtende Nebel» von Christian Haller. Für diese Novelle hat er im November 2023 den Schweizer Buchpreis bekommen. Darin beobachtet ein junger Physiker zu Beginn, wie ein Unbekannter nachts im Lichtkreis einer Strassenlaterne auftaucht und wieder in der Dunkelheit verschwindet. Das löst Fragen aus wie: Existieren Dinge nur dann, wenn man sie sieht? Wie verlässlich ist unsere Wahrnehmung? Diese Fragen führen den Physiker Werner Heisenberg Anfang der 1920er Jahre zur Entwicklung der Quantenmechanik. Der Autor Christian Haller greift das auf und stellt philosophische Fragen rund um die Grenzen unserer Erkenntnis. Wie liest der Physiker Klaus Ensslin, Professor an der ETH, die Novelle? Was brachte den Autor Christian Haller auf diese Geschichte. Und wie gehen Physik und Literatur zusammen? Das sind Fragen, die ich mit meinen Gästen im Salon «LiteraturPur» diskutiert habe. <br /><br />Angaben zum Buch Christian Haller «Sich lichtende Nebel» Luchterhand Verlag]]></itunes:summary><itunes:duration>3679</itunes:duration><itunes:keywords>autor,books,buchempfehlung,bücher,christianhaller,eth,heisenberg,klausensslin,lesen,literaturpodcast,literaturpur,literaturundphysik,luchterhandverlag,novelle,physiker,quantenphysik,reader,schweizerliteratur,schwizerbuchpreis,sichlichtendenebel</itunes:keywords><itunes:explicit>false</itunes:explicit><itunes:image href="https://d3wo5wojvuv7l.cloudfront.net/t_rss_itunes_square_1400/images.spreaker.com/original/437831dd79226c79987d7f77b5edfd01.jpg"/><itunes:episode>37</itunes:episode><itunes:episodeType>full</itunes:episodeType></item><item><title>LiteraturPur mit Nathalie Schmid</title><link>https://www.spreaker.com/episode/literaturpur-mit-nathalie-schmid--58365966</link><description><![CDATA[LiteraturPur #36: <b>«</b>Lass es gut sein<b>»</b>, heisst der Roman von Nathalie Schmid. Nach drei Gedichtbänden hat sie jetzt ihren ersten Roman veröffentlich. Es ist ein Roman über familiäre Verstrickungen und Verletzungen, über Fluchtgedanken und Rollenbilder. Familien sind ein unerschöpfliches und dankbares Thema in der Literatur. Denn jede Familie hat ihre Abgründe, ihre schwierigen Seiten. Und je unglücklicher eine Familie, um so interessanter.  <br /><br />Die Hauptfigur im Roman ist eine Frau in mittleren Jahren, die alles viel zu ernst nimmt, sich und ihr Umfeld dauernd in Frage stellt. Der Titel <b>«</b>Lass es gut sein<b>»</b>, tönt da für mich wie ein Plädoyer für mehr Gelassenheit im Leben. Das ist Absicht, sagt mir die Autorin im Gespräch. Sie findet, dass zu hohe Ansprüche, auch das dauernde Hinterfragen, zu einer Übersäuerung führen, die der Person selbst und dem Umfeld nicht guttun.  Genau das passiert ihrer Hauptfigur, die das Familienumfeld zunehmend als toxisch empfindet.<br /><br />Was Nathalie Schmid an diesem Thema fasziniert, wie sie Beobachtungen aus ihrem Alltag einfliessen lässt und warum sie ihren Beruf als Bergbäuerin für das der Schriftstellerin und Lyrikerin aufgegeben hat, das erzählt sie mir im Podcast LiteraturPur.  <br /><b></b><br /><b>«</b>Lass es gut sein<b>»</b> von Nathalie Schmid ist im Geparden Verlag erschienen]]></description><guid isPermaLink="false">https://api.spreaker.com/episode/58365966</guid><pubDate>Fri, 19 Jan 2024 13:36:21 +0000</pubDate><enclosure url="https://api.spreaker.com/download/episode/58365966/literaturpur_mit_nathalie_schmid.mp3" length="55912743" type="audio/mpeg"/><itunes:author>Esther Schneider</itunes:author><itunes:subtitle>LiteraturPur #36: «Lass es gut sein», heisst der Roman von Nathalie Schmid. Nach drei Gedichtbänden hat sie jetzt ihren ersten Roman veröffentlich. 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Sie findet, dass zu hohe Ansprüche, auch das dauernde Hinterfragen, zu einer Übersäuerung führen, die der Person selbst und dem Umfeld nicht guttun.  Genau das passiert ihrer Hauptfigur, die das Familienumfeld zunehmend als toxisch empfindet.<br /><br />Was Nathalie Schmid an diesem Thema fasziniert, wie sie Beobachtungen aus ihrem Alltag einfliessen lässt und warum sie ihren Beruf als Bergbäuerin für das der Schriftstellerin und Lyrikerin aufgegeben hat, das erzählt sie mir im Podcast LiteraturPur.  <br /><b></b><br /><b>«</b>Lass es gut sein<b>»</b> von Nathalie Schmid ist im Geparden Verlag erschienen]]></itunes:summary><itunes:duration>2327</itunes:duration><itunes:keywords>autorin,books,bookstagramswitzerland,buch,buchblogger,buchempfehlung,bücherwurm,familienroman,gepardenverlag,herkunft,lassesgutsein,lesen,literaturpur,nathalieschmid,neuerscheinung,podcast,read,roman,schweizerliteratur,writer</itunes:keywords><itunes:explicit>false</itunes:explicit><itunes:image href="https://d3wo5wojvuv7l.cloudfront.net/t_rss_itunes_square_1400/images.spreaker.com/original/437831dd79226c79987d7f77b5edfd01.jpg"/><itunes:episode>36</itunes:episode><itunes:episodeType>full</itunes:episodeType></item><item><title>LiteraturPur mit Christoph Keller</title><link>https://www.spreaker.com/episode/literaturpur-mit-christoph-keller--58224474</link><description><![CDATA[LiteraturPur 35: Atlantropa: Hinter diesem Namen steckt ein grössenwahnsinniges Projekt: Das Mittelmeer bei Gibraltar und beim Schwarzen Meer durch gigantische Staudämme abriegeln und halb Afrika unter Wasser setzen, um Strom für Europa zu gewinnen. <br />Was nach einer verrückten Romanidee tönt ist aber wahr. Dieses Projekt gab es in den 1930er Jahren tatsächlich. Ein Schweizer Ingenieur war daran beteiligt. Er rechnete und skizzerte auf über tausend Seiten, wie man Wasser zähmen, Staudämme bauen und Afrika und Eurpa verbinden könnte. War er ein Verrückter, ein Utopist oder war sein Glaube an die Technik schlicht grenzelos?<br /><br />Der Schweizer Autor, Podcaster und Reporter Christoph Keller hat sich auf die Spuren des Schweizer Ingenieurs gemacht. Er ist ins Archiv gestiegen und hat Orte am Mittelmeer besucht. Was ihn an dieser Geschichte fasziniert und wie es kommt, dass er daraus einen Roman gemacht hat, darüber reden wir im Podcast LiteraturPur. <br /><br />Der Roman «Afrika fluten» von Christoph Keller ist im Rotpunkt Veralg erschienen.<br /><br /><br /><br /><br /><br /><br />]]></description><guid isPermaLink="false">https://api.spreaker.com/episode/58224474</guid><pubDate>Sun, 07 Jan 2024 18:21:35 +0000</pubDate><enclosure url="https://api.spreaker.com/download/episode/58224474/literaturpur_mit_christoph_keller.mp3" length="74448188" type="audio/mpeg"/><itunes:author>Esther Schneider</itunes:author><itunes:subtitle>LiteraturPur 35: Atlantropa: Hinter diesem Namen steckt ein grössenwahnsinniges Projekt: Das Mittelmeer bei Gibraltar und beim Schwarzen Meer durch gigantische Staudämme abriegeln und halb Afrika unter Wasser setzen, um Strom für Europa zu gewinnen....</itunes:subtitle><itunes:summary><![CDATA[LiteraturPur 35: Atlantropa: Hinter diesem Namen steckt ein grössenwahnsinniges Projekt: Das Mittelmeer bei Gibraltar und beim Schwarzen Meer durch gigantische Staudämme abriegeln und halb Afrika unter Wasser setzen, um Strom für Europa zu gewinnen. <br />Was nach einer verrückten Romanidee tönt ist aber wahr. Dieses Projekt gab es in den 1930er Jahren tatsächlich. Ein Schweizer Ingenieur war daran beteiligt. Er rechnete und skizzerte auf über tausend Seiten, wie man Wasser zähmen, Staudämme bauen und Afrika und Eurpa verbinden könnte. War er ein Verrückter, ein Utopist oder war sein Glaube an die Technik schlicht grenzelos?<br /><br />Der Schweizer Autor, Podcaster und Reporter Christoph Keller hat sich auf die Spuren des Schweizer Ingenieurs gemacht. Er ist ins Archiv gestiegen und hat Orte am Mittelmeer besucht. Was ihn an dieser Geschichte fasziniert und wie es kommt, dass er daraus einen Roman gemacht hat, darüber reden wir im Podcast LiteraturPur. <br /><br />Der Roman «Afrika fluten» von Christoph Keller ist im Rotpunkt Veralg erschienen.<br /><br /><br /><br /><br /><br /><br />]]></itunes:summary><itunes:duration>3100</itunes:duration><itunes:keywords>afrikafluten,atlantropa,autor,book,buch,christophkeller,grössenwahn,ingenieur,lesen,literaturpodcast,mittelmeer,novel,roman,rotpunktverlag,schweizerliterartur,strom,talk,technik,utopie,zeitreise</itunes:keywords><itunes:explicit>false</itunes:explicit><itunes:image href="https://d3wo5wojvuv7l.cloudfront.net/t_rss_itunes_square_1400/images.spreaker.com/original/437831dd79226c79987d7f77b5edfd01.jpg"/><itunes:episode>35</itunes:episode><itunes:episodeType>full</itunes:episodeType></item><item><title>LiteraturPur über Jeremias Gotthelf mit Pedro Lenz und Philipp Theisohn</title><link>https://www.spreaker.com/episode/literaturpur-uber-jeremias-gotthelf-mit-pedro-lenz-und-philipp-theisohn--58138510</link><description><![CDATA[LiteraturPur #34: Für den Schriftsteller Pedro Lenz ist Jeremias Gotthelf ein «Stürmisiech», einer der überall aneckte. Für Philipp Theisohn, Professor für Neuere Deutsche Literaturwissenschafen an der Universität Zürich, ist er ein Urgestein der Schweizer Literatur, ein Phänomen und einer der ersten Kapitalismuskritiker. Beide erzählen mir, was sie an Gotthelf mögen und was für sie an Gotthelf heute noch modern und aktuell ist. Ich habe Philipp und Pedro in meinen Salon LiteraturPur in Baden eingeladen. Dieser Podcast ist ein Zusammenschnitt aus unserem Salongespräch über Gotthelf vom 9. Dezember 2023. <br /><br />Jeremias Gotthelf, der Schriftstseller und Pfarrer aus dem 19. Jahrhundert, hat viele Klassiker der Schweizer Literatur geschrieben. Die meisten kennen die Erzählung «Die schwarze Spinne» oder die Romane «Ueli der Knecht» und «Ueli der Pächter», die beide auch verfilmt worden sind. Vor kurzem sind im Diogenes Verlag die ersten drei einer fünfzehn-bändigen Neuausgabe erschienen. Herausgeber ist Philipp Theisohn.<br /><br />Für Philipp hat die Sprache von Gotthelf Ähnlichkeiten mit der Sprache in Pedros Texten. Und Pedro findet, man könne auch heute noch viel von Gotthelf lernen. Was, das erzählt er im Podcast LiteraturPur. Hört rein.<br /><br />Jeremias Gotthelf, Ueli der Knecht, Diogenes Verlag<br />Jeremias Gotthelf, Ueli der Pächter, Diogenes Verlag<br />Jeremias Gotthelf, Erzählungen, Diogenes Verlag<br /><br />]]></description><guid isPermaLink="false">https://api.spreaker.com/episode/58138510</guid><pubDate>Thu, 28 Dec 2023 14:57:48 +0000</pubDate><enclosure url="https://api.spreaker.com/download/episode/58138510/literaturpur_zu_gotthelf_mit_pedro_lenz_und_philipp_theisohn.mp3" length="87743051" type="audio/mpeg"/><itunes:author>Esther Schneider</itunes:author><itunes:subtitle>LiteraturPur #34: Für den Schriftsteller Pedro Lenz ist Jeremias Gotthelf ein «Stürmisiech», einer der überall aneckte. 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Die meisten kennen die Erzählung «Die schwarze Spinne» oder die Romane «Ueli der Knecht» und «Ueli der Pächter», die beide auch verfilmt worden sind. Vor kurzem sind im Diogenes Verlag die ersten drei einer fünfzehn-bändigen Neuausgabe erschienen. Herausgeber ist Philipp Theisohn.<br /><br />Für Philipp hat die Sprache von Gotthelf Ähnlichkeiten mit der Sprache in Pedros Texten. Und Pedro findet, man könne auch heute noch viel von Gotthelf lernen. Was, das erzählt er im Podcast LiteraturPur. Hört rein.<br /><br />Jeremias Gotthelf, Ueli der Knecht, Diogenes Verlag<br />Jeremias Gotthelf, Ueli der Pächter, Diogenes Verlag<br />Jeremias Gotthelf, Erzählungen, Diogenes Verlag<br /><br />]]></itunes:summary><itunes:duration>3654</itunes:duration><itunes:keywords>bauernspiegel,booklovers,books,buchrezension,dieschwarzespinne,diogenesverlag,gotthelf,klassiker,lesen,literatur,literaturpodcast,literaturpur,mundart,pedrolenz,philipptheisohn,podcast,salon,talk,ueliderknecht,uzhds</itunes:keywords><itunes:explicit>false</itunes:explicit><itunes:image href="https://d3wo5wojvuv7l.cloudfront.net/t_rss_itunes_square_1400/images.spreaker.com/original/437831dd79226c79987d7f77b5edfd01.jpg"/><itunes:episode>34</itunes:episode><itunes:episodeType>full</itunes:episodeType></item><item><title>LiteraturPur mit Sarah Jollien Fardel Französisch</title><link>https://www.spreaker.com/episode/literaturpur-mit-sarah-jollien-fardel-franzosisch--58076343</link><description><![CDATA[LiteraturPur #33: «Lieblingstochter»heisst der Roman von Sarah Jollien Fardel. Der Titel klingt schön. Aber das täuscht. Es ist eine Geschichte von extremer häuslicher Gewalt und von sexuellem Missbrauch. Ein harter Stoff, gnadenlos erzählt. Sarah Jollien Fardel ist eine Schweizer Autorin aus Wallis und «Lieblingstochter» ist ihr erster Roman. Und sie hat es damit gleich auf die Liste für den «Prix Goncourt», den wichtigsten Buchpreis in der französischsprachigen Welt geschafft und sie wurde mit dem «Choix Goncourt de la Suisse» ausgezeichnet. Das Buch erzählt die Geschichte von Jeanne. Sie wächst mit ihrer älteren Schwester, der Mutter und dem Vater in einem kleinen Walliser Bergdorf auf. Der Vater ist unberechenbar und gewalttätig und je nach Lust und Laune schlägt er zu. Einfach so. Gnadenlos und brutal. Das Dorf schaut zu und schweigt. Es ist ein Roman, der auf eindrückliche Weise zeigt, was häusliche Gewalt ist und was sie mit Menschen macht. <br />Und es ist ein Roman, in dem auch viel Wut spürbar ist. Was es mit dieser Wut auf sich hat, davon erzäht Sarah Jollien Fardel im Podcast LiteraturPur.<br /><br />Der Roman «Lieblingstochter» von Sarah Jollien Fardel ist im Aufbau Verlag erschienen, in der Übersetzung von Theresa Benkert]]></description><guid isPermaLink="false">https://api.spreaker.com/episode/58076343</guid><pubDate>Wed, 20 Dec 2023 21:24:40 +0000</pubDate><enclosure url="https://api.spreaker.com/download/episode/58076343/literaturpur_mit_sarah_jollien_fardell_franzo_sisch.mp3" length="82737572" type="audio/mpeg"/><itunes:author>Esther Schneider</itunes:author><itunes:subtitle>LiteraturPur #33: «Lieblingstochter»heisst der Roman von Sarah Jollien Fardel. Der Titel klingt schön. Aber das täuscht. Es ist eine Geschichte von extremer häuslicher Gewalt und von sexuellem Missbrauch. Ein harter Stoff, gnadenlos erzählt. Sarah...</itunes:subtitle><itunes:summary><![CDATA[LiteraturPur #33: «Lieblingstochter»heisst der Roman von Sarah Jollien Fardel. Der Titel klingt schön. Aber das täuscht. Es ist eine Geschichte von extremer häuslicher Gewalt und von sexuellem Missbrauch. Ein harter Stoff, gnadenlos erzählt. Sarah Jollien Fardel ist eine Schweizer Autorin aus Wallis und «Lieblingstochter» ist ihr erster Roman. Und sie hat es damit gleich auf die Liste für den «Prix Goncourt», den wichtigsten Buchpreis in der französischsprachigen Welt geschafft und sie wurde mit dem «Choix Goncourt de la Suisse» ausgezeichnet. Das Buch erzählt die Geschichte von Jeanne. Sie wächst mit ihrer älteren Schwester, der Mutter und dem Vater in einem kleinen Walliser Bergdorf auf. Der Vater ist unberechenbar und gewalttätig und je nach Lust und Laune schlägt er zu. Einfach so. Gnadenlos und brutal. Das Dorf schaut zu und schweigt. Es ist ein Roman, der auf eindrückliche Weise zeigt, was häusliche Gewalt ist und was sie mit Menschen macht. <br />Und es ist ein Roman, in dem auch viel Wut spürbar ist. Was es mit dieser Wut auf sich hat, davon erzäht Sarah Jollien Fardel im Podcast LiteraturPur.<br /><br />Der Roman «Lieblingstochter» von Sarah Jollien Fardel ist im Aufbau Verlag erschienen, in der Übersetzung von Theresa Benkert]]></itunes:summary><itunes:duration>3445</itunes:duration><itunes:keywords>aufbauverlag,autorin,booklovers,books,buchempfehlung,bücher,häuslichegewalt,lesen,lieblingstochter,literaturpur,littératuresuisse,livres,mustreads,podcast,roman,sapréférée,sarahjollienfardell,schweizerliteratur,violencedomestique,wallis</itunes:keywords><itunes:explicit>false</itunes:explicit><itunes:image href="https://d3wo5wojvuv7l.cloudfront.net/t_rss_itunes_square_1400/images.spreaker.com/original/437831dd79226c79987d7f77b5edfd01.jpg"/><itunes:episode>33</itunes:episode><itunes:episodeType>full</itunes:episodeType></item><item><title>LiteraturPur mit Sarah Jollien Fardel auf Deutsch</title><link>https://www.spreaker.com/episode/literaturpur-mit-sarah-jollien-fardel-auf-deutsch--58075462</link><description><![CDATA[LiteraturPur #33: «Lieblingstochter»heisst der Roman von Sarah Jollien Fardel. Der Titel klingt schön. Aber das täuscht. Es ist eine Geschichte von extremer häuslicher Gewalt und von sexuellem Missbrauch. Ein harter Stoff, gnadenlos erzählt. Sarah Jollien Fardel ist eine Schweizer Autorin aus Wallis und «Lieblingstochter» ist ihr erster Roman. Und sie hat es damit gleich auf die Liste für den «Prix Goncourt», den wichtigsten Buchpreis in der französischsprachigen Welt geschafft und sie wurde mit dem «Choix Goncourt de la Suisse» ausgezeichnet. Das Buch erzählt die Geschichte von Jeanne. Sie wächst mit ihrer älteren Schwester, der Mutter und dem Vater in einem kleinen Walliser Bergdorf auf. Der Vater ist unberechenbar und gewalttätig und je nach Lust und Laune schlägt er zu. Einfach so. Gnadenlos und brutal. Das Dorf schaut zu und schweigt. Es ist ein Roman, der auf eindrückliche Weise zeigt, was häusliche Gewalt ist und was sie mit Menschen macht. <br />Und es ist ein Roman, in dem auch viel Wut spürbar ist. Was es mit dieser Wut auf sich hat, davon erzäht Sarah Jollien Fardel im Podcast LiteraturPur.<br /><br />Der Roman «Lieblingstochter» von Sarah Jollien Fardel ist im Aufbau Verlag erschienen, in der Übersetzung von Theresa Benkert]]></description><guid isPermaLink="false">https://api.spreaker.com/episode/58075462</guid><pubDate>Wed, 20 Dec 2023 20:14:02 +0000</pubDate><enclosure url="https://api.spreaker.com/download/episode/58075462/literaturpur_mit_sarah_jollien_fardell_deutsch.mp3" length="73717177" type="audio/mpeg"/><itunes:author>Esther Schneider</itunes:author><itunes:subtitle>LiteraturPur #33: «Lieblingstochter»heisst der Roman von Sarah Jollien Fardel. Der Titel klingt schön. Aber das täuscht. Es ist eine Geschichte von extremer häuslicher Gewalt und von sexuellem Missbrauch. Ein harter Stoff, gnadenlos erzählt. Sarah...</itunes:subtitle><itunes:summary><![CDATA[LiteraturPur #33: «Lieblingstochter»heisst der Roman von Sarah Jollien Fardel. Der Titel klingt schön. Aber das täuscht. Es ist eine Geschichte von extremer häuslicher Gewalt und von sexuellem Missbrauch. Ein harter Stoff, gnadenlos erzählt. Sarah Jollien Fardel ist eine Schweizer Autorin aus Wallis und «Lieblingstochter» ist ihr erster Roman. Und sie hat es damit gleich auf die Liste für den «Prix Goncourt», den wichtigsten Buchpreis in der französischsprachigen Welt geschafft und sie wurde mit dem «Choix Goncourt de la Suisse» ausgezeichnet. Das Buch erzählt die Geschichte von Jeanne. Sie wächst mit ihrer älteren Schwester, der Mutter und dem Vater in einem kleinen Walliser Bergdorf auf. Der Vater ist unberechenbar und gewalttätig und je nach Lust und Laune schlägt er zu. Einfach so. Gnadenlos und brutal. Das Dorf schaut zu und schweigt. Es ist ein Roman, der auf eindrückliche Weise zeigt, was häusliche Gewalt ist und was sie mit Menschen macht. <br />Und es ist ein Roman, in dem auch viel Wut spürbar ist. Was es mit dieser Wut auf sich hat, davon erzäht Sarah Jollien Fardel im Podcast LiteraturPur.<br /><br />Der Roman «Lieblingstochter» von Sarah Jollien Fardel ist im Aufbau Verlag erschienen, in der Übersetzung von Theresa Benkert]]></itunes:summary><itunes:duration>3069</itunes:duration><itunes:keywords>aufbauverlag,auteur,autorin,book,booklovers,buchempfehlung,bücher,lesen,lieblingstochter,literatur,literaturpur,littératuresuisse,livre,mustreads,podcast,sapréférée,sarahjollienfardell,schweizerliteratur,violencedomestique,wallis</itunes:keywords><itunes:explicit>false</itunes:explicit><itunes:image href="https://d3wo5wojvuv7l.cloudfront.net/t_rss_itunes_square_1400/images.spreaker.com/original/437831dd79226c79987d7f77b5edfd01.jpg"/><itunes:episode>33</itunes:episode><itunes:episodeType>full</itunes:episodeType></item><item><title>LiteraturPur mit Theres Roth-Hunkeler</title><link>https://www.spreaker.com/episode/literaturpur-mit-theres-roth-hunkeler--57737877</link><description><![CDATA[LiteraturPur #32: Der Roman «Damenprogramm» von Theres Roth-Hunkeler ist ein humorvolles Plädoyer für das Frechsein im Alter. Und ein Appell, vor allem an Frauen, sich nicht zu verstecken. Denn von ihnen wird erwartet, dass sie ab einem gewissen Alter einfach lieb sind. Lieb sind Omas. Es ist ja manchmal auch schön, eine liebe Oma zu sein. Aber nicht immer. Die Frauen im Roman «Damenprogramm»haben es satt lieb zu sein. Sie sind lieber freundlich und frech. Und sie sind überzeugt, dass man vor allem das Frechsein lernen muss. Überhaupt: Wie geht das Altwerden? Was macht es mit Freundschaften, mit der Liebe, dem Sex? Der Roman «Damenprogramm» gibt keine Antworten aber Anregungen und er macht Mut, sich mit anderen darüber auszutauschen. <br /><br />«Damenprogramm» von Theres Roth-Hunkeler ist in der Edition Bücherlese erschienen]]></description><guid isPermaLink="false">https://api.spreaker.com/episode/57737877</guid><pubDate>Mon, 20 Nov 2023 21:59:50 +0000</pubDate><enclosure url="https://api.spreaker.com/download/episode/57737877/literaturpur_mit_theres_roht_hunkeler.mp3" length="61691237" type="audio/mpeg"/><itunes:author>Esther Schneider</itunes:author><itunes:subtitle>LiteraturPur #32: Der Roman «Damenprogramm» von Theres Roth-Hunkeler ist ein humorvolles Plädoyer für das Frechsein im Alter. Und ein Appell, vor allem an Frauen, sich nicht zu verstecken. Denn von ihnen wird erwartet, dass sie ab einem gewissen Alter...</itunes:subtitle><itunes:summary><![CDATA[LiteraturPur #32: Der Roman «Damenprogramm» von Theres Roth-Hunkeler ist ein humorvolles Plädoyer für das Frechsein im Alter. Und ein Appell, vor allem an Frauen, sich nicht zu verstecken. Denn von ihnen wird erwartet, dass sie ab einem gewissen Alter einfach lieb sind. Lieb sind Omas. Es ist ja manchmal auch schön, eine liebe Oma zu sein. Aber nicht immer. Die Frauen im Roman «Damenprogramm»haben es satt lieb zu sein. Sie sind lieber freundlich und frech. Und sie sind überzeugt, dass man vor allem das Frechsein lernen muss. Überhaupt: Wie geht das Altwerden? Was macht es mit Freundschaften, mit der Liebe, dem Sex? Der Roman «Damenprogramm» gibt keine Antworten aber Anregungen und er macht Mut, sich mit anderen darüber auszutauschen. <br /><br />«Damenprogramm» von Theres Roth-Hunkeler ist in der Edition Bücherlese erschienen]]></itunes:summary><itunes:duration>2568</itunes:duration><itunes:keywords>altwerden,autorin,booklovers,books,buch,buchempfehlung,bücherwurm,damen,damenprogramm,editionbücherlese,frechsein,ladies,literatur,literaturpur,neuerscheinung,podcast,schweizerliteratur,talk,theresrothhunkeler,writer</itunes:keywords><itunes:explicit>false</itunes:explicit><itunes:image href="https://d3wo5wojvuv7l.cloudfront.net/t_rss_itunes_square_1400/images.spreaker.com/original/437831dd79226c79987d7f77b5edfd01.jpg"/><itunes:episode>32</itunes:episode><itunes:episodeType>full</itunes:episodeType></item><item><title>LiteraturPur mit Lika Nüssli</title><link>https://www.spreaker.com/episode/literaturpur-mit-lika-nussli--57575935</link><description><![CDATA[LiteraturPur #31: «Mein Vater war ein Verdingkind» sagt die Autorin und Zeichnerin Lika Nüssli. In ihrer Grapic Novel «Starkes Ding» erzählt sie die Geschichte ihres Vaters, der im Alter von gut elf Jahren auf einen Bauernhof im Toggenburg geschickt wurde, um zu arbeiten. Das Verdingen von Kindern aus armen Familien wurde in der Schweiz noch bis in die 1970er Jahre praktiziert. Es ist ein dunkles Kapitel in der Schweizer Geschichte, das lange Zeit verdrängt worden ist. Hunderttausende Kinder aus armen Verhältnissen wurden im 19. und 20. Jahrhundert ausgebeutet und misshandelt. Erst 2013 hat sich der Schweizer Staat dafür entschuldigt. Lika Nüssli greift das Thema auf und schildert am Beispiel ihres Vaters wie der Alltag der Kinderknechte und Kindermägde ausgesehen hat. In Zeichnungen und Text schildert sie das Leid, die Angst, den Hunger und die Einsamkeit ihres Vaters als Kinderknecht. Für die Graphic Novel über die Geschichte ihres Vaters wurde Lika Nüssli mit dem Schweizer Literaturpreis des Bundeamts für Kultur ausgezeichnet. Lika Nüssli ist Gast im Podcast LiteraturPur, dem Podcast, der Autor*innen eine Stimme gibt.    <br /><br />«Starkes Ding» ist im Verlag Edition Moderne erschienen.]]></description><guid isPermaLink="false">https://api.spreaker.com/episode/57575935</guid><pubDate>Thu, 09 Nov 2023 11:06:32 +0000</pubDate><enclosure url="https://api.spreaker.com/download/episode/57575935/literaturpur_mit_lika_nu_ssli.mp3" length="63434754" type="audio/mpeg"/><itunes:author>Esther Schneider</itunes:author><itunes:subtitle>LiteraturPur #31: «Mein Vater war ein Verdingkind» sagt die Autorin und Zeichnerin Lika Nüssli. In ihrer Grapic Novel «Starkes Ding» erzählt sie die Geschichte ihres Vaters, der im Alter von gut elf Jahren auf einen Bauernhof im Toggenburg geschickt...</itunes:subtitle><itunes:summary><![CDATA[LiteraturPur #31: «Mein Vater war ein Verdingkind» sagt die Autorin und Zeichnerin Lika Nüssli. In ihrer Grapic Novel «Starkes Ding» erzählt sie die Geschichte ihres Vaters, der im Alter von gut elf Jahren auf einen Bauernhof im Toggenburg geschickt wurde, um zu arbeiten. Das Verdingen von Kindern aus armen Familien wurde in der Schweiz noch bis in die 1970er Jahre praktiziert. Es ist ein dunkles Kapitel in der Schweizer Geschichte, das lange Zeit verdrängt worden ist. Hunderttausende Kinder aus armen Verhältnissen wurden im 19. und 20. Jahrhundert ausgebeutet und misshandelt. Erst 2013 hat sich der Schweizer Staat dafür entschuldigt. Lika Nüssli greift das Thema auf und schildert am Beispiel ihres Vaters wie der Alltag der Kinderknechte und Kindermägde ausgesehen hat. In Zeichnungen und Text schildert sie das Leid, die Angst, den Hunger und die Einsamkeit ihres Vaters als Kinderknecht. Für die Graphic Novel über die Geschichte ihres Vaters wurde Lika Nüssli mit dem Schweizer Literaturpreis des Bundeamts für Kultur ausgezeichnet. Lika Nüssli ist Gast im Podcast LiteraturPur, dem Podcast, der Autor*innen eine Stimme gibt.    <br /><br />«Starkes Ding» ist im Verlag Edition Moderne erschienen.]]></itunes:summary><itunes:duration>2641</itunes:duration><itunes:keywords>autorin,bak,booklove,books,buchempfehlung,bücher,contemporarydrawing,editionmoderne,graphicnovel,künstlerin,likanüssli,literatur,literaturpodcast,schweizerliteratur,schweizerliteraturpreis,starkesding,swisshistory,swisslitawards,verdingkinder,writer</itunes:keywords><itunes:explicit>false</itunes:explicit><itunes:image href="https://d3wo5wojvuv7l.cloudfront.net/t_rss_itunes_square_1400/images.spreaker.com/original/437831dd79226c79987d7f77b5edfd01.jpg"/><itunes:episode>31</itunes:episode><itunes:episodeType>full</itunes:episodeType></item><item><title>LiteraturPur mit Klaus Merz</title><link>https://www.spreaker.com/episode/literaturpur-mit-klaus-merz--57185365</link><description><![CDATA[LiteraturPur #30: Eigentlich wollte der Lyriker und Schriftsteller Klaus Merz mit 70 Jahren aufhören zu schreiben. Aber dann hat es ihn doch wieder gejuckt. Was ihn nach einer längeren Pause weider den Bleistift zur Hand nehmen liess, das erzählt er mir im Gespräch über sein neustes Buch mit dem Titel «Noch Licht im Haus». Darin hält Klaus Merz in Gedichten und kurzen Texten Rückschau auf sein Leben. Er verbindet darin Erinnerungen mit Beobachtungen und Geschehnissen aus dem Heute. In vielen seiner Gedichte spielt neben einem leisen Schalk die Aktualität rein. Sie blitzt auf zusammen mit alltäglichen Betrachtungen. Etwa der Krieg in Ukraine. Es sind aber stets nur feine Andeutungen. Dazu sagt Klaus Merz, er wolle die Dinge schon beim Namen nennen, sie aber nicht hinausposaunen. Wie immer sind seine Texte dicht und konzentriert. Kein Wort ist zu viel. Er habe eben schon immer das Bedürfnis gehabt, nur das Notwendigste zu sagen. Bei der Sprache muss für ihn wenig genug sein. Also nie zu viel. Reduktion als Prinzip. <br /><br />«Noch Licht im Haus» von Klaus Merz ist im Haymon Verlag erschienen.]]></description><guid isPermaLink="false">https://api.spreaker.com/episode/57185365</guid><pubDate>Tue, 10 Oct 2023 23:03:30 +0000</pubDate><enclosure url="https://api.spreaker.com/download/episode/57185365/literaturpur_mit_klaus_merz.mp3" length="79413543" type="audio/mpeg"/><itunes:author>Esther Schneider</itunes:author><itunes:subtitle>LiteraturPur #30: Eigentlich wollte der Lyriker und Schriftsteller Klaus Merz mit 70 Jahren aufhören zu schreiben. Aber dann hat es ihn doch wieder gejuckt. Was ihn nach einer längeren Pause weider den Bleistift zur Hand nehmen liess, das erzählt er...</itunes:subtitle><itunes:summary><![CDATA[LiteraturPur #30: Eigentlich wollte der Lyriker und Schriftsteller Klaus Merz mit 70 Jahren aufhören zu schreiben. Aber dann hat es ihn doch wieder gejuckt. Was ihn nach einer längeren Pause weider den Bleistift zur Hand nehmen liess, das erzählt er mir im Gespräch über sein neustes Buch mit dem Titel «Noch Licht im Haus». Darin hält Klaus Merz in Gedichten und kurzen Texten Rückschau auf sein Leben. Er verbindet darin Erinnerungen mit Beobachtungen und Geschehnissen aus dem Heute. In vielen seiner Gedichte spielt neben einem leisen Schalk die Aktualität rein. Sie blitzt auf zusammen mit alltäglichen Betrachtungen. Etwa der Krieg in Ukraine. Es sind aber stets nur feine Andeutungen. Dazu sagt Klaus Merz, er wolle die Dinge schon beim Namen nennen, sie aber nicht hinausposaunen. Wie immer sind seine Texte dicht und konzentriert. Kein Wort ist zu viel. Er habe eben schon immer das Bedürfnis gehabt, nur das Notwendigste zu sagen. Bei der Sprache muss für ihn wenig genug sein. Also nie zu viel. 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Auch im neusten Buch mit dem Titel «Avalon» Das habe mit ihrer Herkuft zu tun, sagt sie mir im Gespräch. Ihre Eltern hätten sie dazu erzogen, eigenständig zu denken, sich nicht zu sehr anzupassen. Das schärfte bei ihr den Blick für das Absurde und Unperfekte im Alltag. Aber es war in Virginia, wo sie aufgewachsen ist, auch ein Handicap. Denn sie erfuhr, dass Menschen, die auf die Idee kamen, eigene Gedanken zu haben, zu Aussenseitern wurden. Sie kennt also das Gefühl, nicht dazuzugehören. So wie die Figuren in ihrem neusten Roman «Avalon». Dazu geehören: Ein schwuler, unbegabter Flamencotänzer, ein superkluger Nerd und eine papierlose Waise, die in der kriminellen Pflegefamilie wie eine Sklavin gehalten wird. Die Geschichte spielt diesmal in Kalifornien. Eine Gegend, die Nell als eine Kombination aus Bikergangs und Landwirtschaft beschreibt. Darüber reden wir und weiter verrät sie mir im Podcast, dass ihre Romane eigentlich Briefe an bestimmte Menschen sind und verschlüsselte Botschaften enthalten.<br /><br />«Avalon» von Nell Zink ist im Rowehlt Verlag erschienen]]></description><guid isPermaLink="false">https://api.spreaker.com/episode/56881865</guid><pubDate>Thu, 21 Sep 2023 12:28:38 +0000</pubDate><enclosure url="https://api.spreaker.com/download/episode/56881865/literaturpur_mit_nell_zink.mp3" length="74519032" type="audio/mpeg"/><itunes:author>Esther Schneider</itunes:author><itunes:subtitle>LiteraturPur #29: Die US-Amerikanische Autorin Nell Zink hat eine Vorliebe für Aussenseiter. Deshalb wimmelt es in ihren Romanen von Nerds, Freaks und Ausgestossenen. Auch im neusten Buch mit dem Titel «Avalon» Das habe mit ihrer Herkuft zu tun, sagt...</itunes:subtitle><itunes:summary><![CDATA[LiteraturPur #29: Die US-Amerikanische Autorin Nell Zink hat eine Vorliebe für Aussenseiter. Deshalb wimmelt es in ihren Romanen von Nerds, Freaks und Ausgestossenen. Auch im neusten Buch mit dem Titel «Avalon» Das habe mit ihrer Herkuft zu tun, sagt sie mir im Gespräch. Ihre Eltern hätten sie dazu erzogen, eigenständig zu denken, sich nicht zu sehr anzupassen. Das schärfte bei ihr den Blick für das Absurde und Unperfekte im Alltag. Aber es war in Virginia, wo sie aufgewachsen ist, auch ein Handicap. Denn sie erfuhr, dass Menschen, die auf die Idee kamen, eigene Gedanken zu haben, zu Aussenseitern wurden. Sie kennt also das Gefühl, nicht dazuzugehören. So wie die Figuren in ihrem neusten Roman «Avalon». Dazu geehören: Ein schwuler, unbegabter Flamencotänzer, ein superkluger Nerd und eine papierlose Waise, die in der kriminellen Pflegefamilie wie eine Sklavin gehalten wird. Die Geschichte spielt diesmal in Kalifornien. Eine Gegend, die Nell als eine Kombination aus Bikergangs und Landwirtschaft beschreibt. 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Der vielseitige Künstler und ehemalige Kardiologe hat nun seinen ersten Roman geschrieben mit dem Titel «Die unvollständigen Aufzeichnungen der Tourschlampe Doris». Was Georg Ringsgwandl als Roman bezeichnet, ist eigentlich eine verkappte Autobiografie. Die fiktive Doris erzählt von den Hochs und Tiefs, dem Glanz und Graus des Lebens mit der Band auf Tour und nimmt dabei kein Blatt vor den Mund. Ich rede mit Georg Ringsgwandl über diese schlaue Doris, über lange Autofahrten durch die deutsche Provinz, die er nur dank der Tourbibliothek seines Gitarristen überlebt. Er verrät, warum er als Jugendlicher die original Oberkrainer so gemocht hat und welche Bücher er gerade liest. Und er erklärt mir, warum Musiker und Mediziner so einiges gemeinsam haben und er lässt sich entlocken, dass er Schwarzgeld eigentlich ganz nützlich findet. Wie immer weiss man bei ihm auch im Gespräch nie so genau, was Spontan-Kabarett und was ernst gemeint ist. Es war eine höchst vergnügliche Begegnung in den ehrwürdigen Hallen der Bayrischen Akademie der Künste, in die Georg Ringsgwandl kürzlich aufgenommen worden ist. <br /><br />Georg Ringsgwandl «Die unvollständigen Aufzeichnungen der Tourschlampe Doris» ist erschienen im dtv Verlag.]]></description><guid isPermaLink="false">https://api.spreaker.com/episode/56699030</guid><pubDate>Tue, 05 Sep 2023 13:37:33 +0000</pubDate><enclosure url="https://api.spreaker.com/download/episode/56699030/literaturpur_mit_georg_ringsgwandl.mp3" length="90521017" type="audio/mpeg"/><itunes:author>Esther Schneider</itunes:author><itunes:subtitle>LiteraturPur #28: Ich habe den bayrischen Musiker, Kabarettisten und Bühnen-Zampano Georg Ringsgwandl in München zum Gespräch getroffen. 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Da kann ich als «Jack the Ripper» unterwegs sein. Es ist nicht der Mörder «Jack the Ripper», aber ein anderer böser Mann, der in Michael Köhlmeiers neustem Roman «Frankie» sein Unwesen treibt. Dieser Mann ist der Grossvater von «Frankie», einem 14jährigen, aufgeweckten aber braven Jungen. Die Geschichte beginnt, als dieser Grossvater nach 18 Jahren Haft aus dem Gefängnis entlassen wird und sich in das Leben seines Enkels drängt. Zuerst fürchtet sich Frankie vor diesem Grossvater, er ist ihm unheimlich. Aber er ist auch fasziniert und lässt sich verführen von seinem machohaften Getue. Auch seine «Scheiss drauf» Haltung imponiert ihm. Michael Köhlmeier erzählt nun, wie sich dieser 14jährige Frankie durch die Beziehung mit diesem Grossvater verändert. Es ist eine Geschichte über das Erwachsenwerden, das Männerbild und die Faszination des Bösen. Und es ist ein unheimlicher und zugleich witziger Roman. Ein Buch, das mich von der ersten Seite an gepackt hat. Im Podcast erzählt mir Michael Köhlmeier, was ihn an Frankie interessiert, wie es sich anfühlt, wenn sich eine Person verselbständig und warum Schreiben für ihn etwas Erotisches hat. <br /><br />«Frankie» von Michael Köhlmeier ist im Hanser Verlag erschienen.]]></description><guid isPermaLink="false">https://api.spreaker.com/episode/56396065</guid><pubDate>Mon, 07 Aug 2023 19:07:54 +0000</pubDate><enclosure url="https://api.spreaker.com/download/episode/56396065/literaturpur_mit_michael_khlmeier.mp3" length="91259551" type="audio/mpeg"/><itunes:author>Esther Schneider</itunes:author><itunes:subtitle>LiteraturPur #27: Schreiben ist wie ein permanenter Karneval, da darf ich die dunkle Seite nach aussen kehren, sagt der österreichische Schriftsteller Michael Köhlmeier. Da kann ich als «Jack the Ripper» unterwegs sein. 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Michael Köhlmeier erzählt nun, wie sich dieser 14jährige Frankie durch die Beziehung mit diesem Grossvater verändert. Es ist eine Geschichte über das Erwachsenwerden, das Männerbild und die Faszination des Bösen. Und es ist ein unheimlicher und zugleich witziger Roman. Ein Buch, das mich von der ersten Seite an gepackt hat. Im Podcast erzählt mir Michael Köhlmeier, was ihn an Frankie interessiert, wie es sich anfühlt, wenn sich eine Person verselbständig und warum Schreiben für ihn etwas Erotisches hat. <br /><br />«Frankie» von Michael Köhlmeier ist im Hanser Verlag erschienen.]]></itunes:summary><itunes:duration>3800</itunes:duration><itunes:keywords>autor,book,böse,buchempfeehlung,duell,fiction,frankie,gespraech,lesen,literatur,literaturpur,michaelkoehlmeier,mustreads,neuerscheinung,novel,podcast,read,rezension,roman,talk</itunes:keywords><itunes:explicit>false</itunes:explicit><itunes:image href="https://d3wo5wojvuv7l.cloudfront.net/t_rss_itunes_square_1400/images.spreaker.com/original/437831dd79226c79987d7f77b5edfd01.jpg"/><itunes:episode>27</itunes:episode><itunes:episodeType>full</itunes:episodeType></item><item><title>LiteraturPur mit Leta Semadeni</title><link>https://www.spreaker.com/episode/literaturpur-mit-leta-semadeni--56054775</link><description><![CDATA[LiteraturPur #26: <br />Sie möchte keine Heimatdichterin sein und Gedichte müssen nicht der Alltagslogik entsprechen, sagt Leta Semaden. Ich habe die Schriftstellerin und Lyrikerin Leta Semadeni in Lavin, im Unterengadin, zum Gespräch getroffen. Sie gilt als eine der renommiertesten Vertreterinnen der rätoromanischen Lyrik und Erzählkunst der Gegenwart. Sie schreibt zweisprachig, im rätoromanischen Vallader und auf Deutsch. Die Zweisprachigkeit ist insofern eine Besonderheit ihrem Werk, weil sie beide Sprachen gleichberechtigt behandelt. Sie fängt in einer Sprache an und schreibt in der anderen weiter. Leta Semadeni hat mehrere Gedichtbände und zwei Romane publiziert. Kürzlich sind der Roman «Amur grosser Fluss» und der 2-sprachige Gedichtband «Ich bin auch ein Tier» erschienen. Für ihr Gesamtwerk «von schroffer Schönheit» wurde Leta Semadeni im Februar 2023 vom Bundesamt für Kultur mit dem Grandprix Literatur geehrt. <br /><br />«Amur grosser Fluss» und der 2-sprachige Gedichtband «Ich bin auch ein Tier» sind im Atlantis Verlag erschienen.]]></description><guid isPermaLink="false">https://api.spreaker.com/episode/56054775</guid><pubDate>Mon, 10 Jul 2023 20:27:07 +0000</pubDate><enclosure url="https://api.spreaker.com/download/episode/56054775/literaturpur_mit_leta_semadeni.mp3" length="62489957" type="audio/mpeg"/><itunes:author>Esther Schneider</itunes:author><itunes:subtitle>LiteraturPur #26: 
Sie möchte keine Heimatdichterin sein und Gedichte müssen nicht der Alltagslogik entsprechen, sagt Leta Semaden. Ich habe die Schriftstellerin und Lyrikerin Leta Semadeni in Lavin, im Unterengadin, zum Gespräch getroffen. Sie gilt...</itunes:subtitle><itunes:summary><![CDATA[LiteraturPur #26: <br />Sie möchte keine Heimatdichterin sein und Gedichte müssen nicht der Alltagslogik entsprechen, sagt Leta Semaden. Ich habe die Schriftstellerin und Lyrikerin Leta Semadeni in Lavin, im Unterengadin, zum Gespräch getroffen. Sie gilt als eine der renommiertesten Vertreterinnen der rätoromanischen Lyrik und Erzählkunst der Gegenwart. Sie schreibt zweisprachig, im rätoromanischen Vallader und auf Deutsch. Die Zweisprachigkeit ist insofern eine Besonderheit ihrem Werk, weil sie beide Sprachen gleichberechtigt behandelt. Sie fängt in einer Sprache an und schreibt in der anderen weiter. Leta Semadeni hat mehrere Gedichtbände und zwei Romane publiziert. Kürzlich sind der Roman «Amur grosser Fluss» und der 2-sprachige Gedichtband «Ich bin auch ein Tier» erschienen. Für ihr Gesamtwerk «von schroffer Schönheit» wurde Leta Semadeni im Februar 2023 vom Bundesamt für Kultur mit dem Grandprix Literatur geehrt. <br /><br />«Amur grosser Fluss» und der 2-sprachige Gedichtband «Ich bin auch ein Tier» sind im Atlantis Verlag erschienen.]]></itunes:summary><itunes:duration>2602</itunes:duration><itunes:keywords>autorenleben,autorin,books,buchempfehlung,bücher,engadin,gespräch,grandprixliteratur,lesen,letasemadeni,libri,literatur,literaturpur,lyrik,mustreads,podcast,schweizerliteratur,swisslitawards,talk,vallader</itunes:keywords><itunes:explicit>false</itunes:explicit><itunes:image href="https://d3wo5wojvuv7l.cloudfront.net/t_rss_itunes_square_1400/images.spreaker.com/original/437831dd79226c79987d7f77b5edfd01.jpg"/><itunes:episode>26</itunes:episode><itunes:episodeType>full</itunes:episodeType></item><item><title>LiterturPur con Fabio Andina</title><link>https://www.spreaker.com/episode/literturpur-con-fabio-andina--55715616</link><description><![CDATA[LiteraturPur #25: Ho scoperto l'autore ticinese Fabio Andina qualche anno fa, quando è stato pubblicato il suo libro "La pozza del Felice". Un libro contemplativo su un uomo anziano in un villaggio di montagna del Ticino. Sono rimasto entusiasta del linguaggio gentile e della calma che il libro emana. Ora il suo romanzo "Uscirne fuori" è stato appena tradotto in tedesco. È l'esatto contrario. Guidato, frenetico, pieno di rabbia. Ma almeno altrettanto affascinante. In "Uscirne fuori", in tedesco "Davonkommen", entriamo nella testa di un uomo. Si è appena separato dalla moglie e dal figlio piccolo. È confuso, ferito e pieno di rabbia. Inoltre, ha debiti e non ha un lavoro. Si butta sui tranquillanti, in combinazione con l'alcol. E si ritira come un animale ferito in una vecchia capanna di vacanza in un villaggio sperduto tra le montagne del Ticino. Lì si rimette lentamente in piedi. Nel periodo che intercorre tra la separazione e il divorzio, attraversa l'inferno. E noi con lui. Un viaggio intenso e senza fiato attraverso l'oscurità. Fabio Andina mi racconta nel podcast cosa lo attira in questo villaggio di montagna e perché non vuole più vivere in città. La conversazione è in italiano e tedesco. Io faccio le domande in tedesco, Fabio risponde in italiano.<br />Il romanzo è pubblicato da Rotpunkt Verlag nella traduzione di Andreas Löhrer.<br />]]></description><guid isPermaLink="false">https://api.spreaker.com/episode/55715616</guid><pubDate>Sat, 01 Jul 2023 15:08:37 +0000</pubDate><enclosure url="https://api.spreaker.com/download/episode/55715616/literturpur_con_fabio_andina.mp3" length="52979296" type="audio/mpeg"/><itunes:author>Esther Schneider</itunes:author><itunes:subtitle>LiteraturPur #25: Ho scoperto l'autore ticinese Fabio Andina qualche anno fa, quando è stato pubblicato il suo libro "La pozza del Felice". Un libro contemplativo su un uomo anziano in un villaggio di montagna del Ticino. 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Nel periodo che intercorre tra la separazione e il divorzio, attraversa l'inferno. E noi con lui. Un viaggio intenso e senza fiato attraverso l'oscurità. Fabio Andina mi racconta nel podcast cosa lo attira in questo villaggio di montagna e perché non vuole più vivere in città. La conversazione è in italiano e tedesco. Io faccio le domande in tedesco, Fabio risponde in italiano.<br />Il romanzo è pubblicato da Rotpunkt Verlag nella traduzione di Andreas Löhrer.<br />]]></itunes:summary><itunes:duration>2205</itunes:duration><itunes:keywords>autore,books,calma,consigliolibro,divorzio,fabioandina,goodread,lapozzadelfelice,leggere,letteraturasvizzera,libri,literaturpur,montagne,podcast,romanzo,rotpunktverlag,schweizeerliteratur,scrittore,ticino,uscirnefuori</itunes:keywords><itunes:explicit>false</itunes:explicit><itunes:image href="https://d3wo5wojvuv7l.cloudfront.net/t_rss_itunes_square_1400/images.spreaker.com/original/437831dd79226c79987d7f77b5edfd01.jpg"/><itunes:episodeType>full</itunes:episodeType></item><item><title>LiteraturPur mit Fabio Andina</title><link>https://www.spreaker.com/episode/literaturpur-mit-fabio-andina--55158244</link><description><![CDATA[LiteraturPur #25: Ich habe den Tessiner Autor Fabio Andina vor ein paar Jahren entdeckt, als sein Buch «Tage mit Felice» erschienen ist. Ein kontemplatives Buch über einen alten Mann in einem Tessiner Bergdorf. Ich war begeistert von der behutsamen Sprache und der Ruhe, die das Buch ausstrahlt. Jetzt ist gerade sein Roman «Davonkommmen» ins Deutsch übersetzt worden. Und es ist das pure Gegenteil. Getrieben, hektisch,voller Wut. Aber mindestens so faszinierend. In «Davonkommen» auf Italiensch «Uschirne fuori» begeben wir uns in den Kopf eines Mannes. Er ist frisch getrennt von seiner Frau und dem gemeinsamen kleinen Sohn. Er ist verwirrrt, verletzt und voller Wut. Zudem hat er Schulden und keinen Job. Er schmeisst Beruhigungsmittel rein, in Kombination mit Alkohol. Und zieht sich wie ein verwundetes Tier in eine alte Ferienhütte in einem abgelegenen Dorf in den Tessiner Bergen zurück. Da kommt er langsam wieder auf die Beine. In der Zeit zwischen Trennung und Scheidung geht er buchstäblich durch die Hölle und wir mit ihm. Ein atemloser und intensiver Trip durch die Finsternis. Fabio Andina erzählt mir im Podcast, was ihn selber in dieses Bergdorf zieht und warum er der Stadt den Rücken gekehrt hat. Das Gespräch ist auf Italienisch und Deutsch. Anina Barandun, Lektorin und Programmverantwortliche beim Rotpunktverlag übersetzt es ins Deutsche.<br /><br />Der Roman ist im Rotpunkt Verlag erschienen in der Übersetzung von Andreas Löhrer]]></description><guid isPermaLink="false">https://api.spreaker.com/episode/55158244</guid><pubDate>Mon, 26 Jun 2023 20:30:37 +0000</pubDate><enclosure url="https://api.spreaker.com/download/episode/55158244/literaturpur_mit_fabio_andina.mp3" length="56941549" type="audio/mpeg"/><itunes:author>Esther Schneider</itunes:author><itunes:subtitle>LiteraturPur #25: Ich habe den Tessiner Autor Fabio Andina vor ein paar Jahren entdeckt, als sein Buch «Tage mit Felice» erschienen ist. Ein kontemplatives Buch über einen alten Mann in einem Tessiner Bergdorf. Ich war begeistert von der behutsamen...</itunes:subtitle><itunes:summary><![CDATA[LiteraturPur #25: Ich habe den Tessiner Autor Fabio Andina vor ein paar Jahren entdeckt, als sein Buch «Tage mit Felice» erschienen ist. Ein kontemplatives Buch über einen alten Mann in einem Tessiner Bergdorf. Ich war begeistert von der behutsamen Sprache und der Ruhe, die das Buch ausstrahlt. Jetzt ist gerade sein Roman «Davonkommmen» ins Deutsch übersetzt worden. Und es ist das pure Gegenteil. Getrieben, hektisch,voller Wut. Aber mindestens so faszinierend. In «Davonkommen» auf Italiensch «Uschirne fuori» begeben wir uns in den Kopf eines Mannes. Er ist frisch getrennt von seiner Frau und dem gemeinsamen kleinen Sohn. Er ist verwirrrt, verletzt und voller Wut. Zudem hat er Schulden und keinen Job. Er schmeisst Beruhigungsmittel rein, in Kombination mit Alkohol. Und zieht sich wie ein verwundetes Tier in eine alte Ferienhütte in einem abgelegenen Dorf in den Tessiner Bergen zurück. Da kommt er langsam wieder auf die Beine. In der Zeit zwischen Trennung und Scheidung geht er buchstäblich durch die Hölle und wir mit ihm. Ein atemloser und intensiver Trip durch die Finsternis. Fabio Andina erzählt mir im Podcast, was ihn selber in dieses Bergdorf zieht und warum er der Stadt den Rücken gekehrt hat. Das Gespräch ist auf Italienisch und Deutsch. Anina Barandun, Lektorin und Programmverantwortliche beim Rotpunktverlag übersetzt es ins Deutsche.<br /><br />Der Roman ist im Rotpunkt Verlag erschienen in der Übersetzung von Andreas Löhrer]]></itunes:summary><itunes:duration>2370</itunes:duration><itunes:keywords>autor,books,buch,buchempfehlung,fabioandina,gespräch,lesen,libri,literatur,literaturpur,mustreads,neuerscheinung,podcast,roman,schweizerliteratur,scrittore,stille,talk,ticino,trennungsroman</itunes:keywords><itunes:explicit>false</itunes:explicit><itunes:image href="https://d3wo5wojvuv7l.cloudfront.net/t_rss_itunes_square_1400/images.spreaker.com/original/437831dd79226c79987d7f77b5edfd01.jpg"/><itunes:episode>25</itunes:episode><itunes:episodeType>full</itunes:episodeType></item><item><title>LiteraturPur mit Robert Menasse</title><link>https://www.spreaker.com/episode/literaturpur-mit-robert-menasse--54139626</link><description><![CDATA[LiteraturPur #24: Der Schriftsteller Robert Menasse sagt von sich, er sei ein Spezialist für das Tragikomische. Das glaubt man ihm sofort, wenn man sein neustes Buch «Die Erweiterung» liest. Es ist sein zweiter EU Roman nach «Hauptstadt». Da führt er uns nach Albanien, in ein Land, das seit Jahren darauf wartet, in die EU aufgenommen zu werden. Ein so irrwitziger wie geistreicher Roman über Menschen, die an die EU glauben und dennoch an ihr verzweifeln. Robert Menasse verknüpft individuelle Schicksale mit den Widersprüchlichkeiten der EU-Politik. Rund um den Helm eines Helden aus dem Mittelalter entwickelt er einen rasanten Plot, der alles bietet: Liebe, Hass, Politik und Verbrechen. Er wünsche sich, sagt Robert Menasse im Gespräch, dass sich die Lesenden bei der Lektüre die grundlegenden Fragen unserer Zeit stellen. Wichtige Fragen für ihn sind: Was haben wir für Probleme, warum können wir sie nicht lösen. Was haben wir für Hoffnungen und welche Ängste plagen uns. Wie wollen wir wirklich leben und was hindert uns daran? Und dann hat er noch einen Rat für die Schweiz: Sie sollte die EU einladen, in die Schweiz einzutreten. Und das ist für ihn nicht nur ein Scherz.]]></description><guid isPermaLink="false">https://api.spreaker.com/episode/54139626</guid><pubDate>Thu, 08 Jun 2023 14:45:10 +0000</pubDate><enclosure url="https://api.spreaker.com/download/episode/54139626/literaturpur_mit_robert_menasse.mp3" length="80357713" type="audio/mpeg"/><itunes:author>Esther Schneider</itunes:author><itunes:subtitle>LiteraturPur #24: Der Schriftsteller Robert Menasse sagt von sich, er sei ein Spezialist für das Tragikomische. Das glaubt man ihm sofort, wenn man sein neustes Buch «Die Erweiterung» liest. Es ist sein zweiter EU Roman nach «Hauptstadt». Da führt er...</itunes:subtitle><itunes:summary><![CDATA[LiteraturPur #24: Der Schriftsteller Robert Menasse sagt von sich, er sei ein Spezialist für das Tragikomische. Das glaubt man ihm sofort, wenn man sein neustes Buch «Die Erweiterung» liest. Es ist sein zweiter EU Roman nach «Hauptstadt». Da führt er uns nach Albanien, in ein Land, das seit Jahren darauf wartet, in die EU aufgenommen zu werden. Ein so irrwitziger wie geistreicher Roman über Menschen, die an die EU glauben und dennoch an ihr verzweifeln. Robert Menasse verknüpft individuelle Schicksale mit den Widersprüchlichkeiten der EU-Politik. Rund um den Helm eines Helden aus dem Mittelalter entwickelt er einen rasanten Plot, der alles bietet: Liebe, Hass, Politik und Verbrechen. Er wünsche sich, sagt Robert Menasse im Gespräch, dass sich die Lesenden bei der Lektüre die grundlegenden Fragen unserer Zeit stellen. Wichtige Fragen für ihn sind: Was haben wir für Probleme, warum können wir sie nicht lösen. Was haben wir für Hoffnungen und welche Ängste plagen uns. Wie wollen wir wirklich leben und was hindert uns daran? Und dann hat er noch einen Rat für die Schweiz: Sie sollte die EU einladen, in die Schweiz einzutreten. 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Darin schildert er das Leben von Adelina, die durch Herkunft, Schicksal und andere Umstände in die Armut rutscht und nicht weiss, wie sie sich und ihr Kind durchbringen soll. Lukas Bärfuss schildert, wie man in der Schweiz der 70er Jahre mit armen Menschen umgeht, sie ausgrenzt und ihnen keine Chance gibt, aus der Armutsfalle herauszukommen. Wie es ist, kein Geld zu haben, jahrelang Schulden abstottern zu müssen, das kennt Lukas Bärfuss aus eigener Erfahrung. Er hat eine Weile sogar auf der Strasse gelebt. In dieser Zeit waren Bücher für ihn sehr wichtig. Da, sagt er, habe er die Literatur entdeckt. Weiter erzählt Lukas Bärfuss, warum er als Kind ein 25-bändiges Lexikon gelesen hat und welche Bücher ihn geprägt und beim Schreiben inpiriert haben. Und wir erfahren, weshalb Bob Dylan für ihn ein Vorbild ist. Und dann verrät er, dass «Die Krume Brot» eigentlich ein Gespensterbuch ist. Überhaupt ist das Gespenstische und Surreale etwas, das ihn anzieht.<br /><br />«Die Krume Brot» von Lukas Bärfuss ist erschienen im Rowohlt Verlag]]></description><guid isPermaLink="false">https://api.spreaker.com/episode/53968523</guid><pubDate>Tue, 23 May 2023 10:04:20 +0000</pubDate><enclosure url="https://api.spreaker.com/download/episode/53968523/literaturpur_mit_lukas_ba_rfuss.mp3" length="91124759" type="audio/mpeg"/><itunes:author>Esther Schneider</itunes:author><itunes:subtitle>LiteraturPur #23: Der Schriftsteller Lukas Bärfuss ist mit der streitbaren Literatukritikerin Sieglinde Geisel bei mir zu Gast. Wir diskutieren über «Die Krume Brot», den neusten Roman von Lukas Bärfuss. Darin schildert er das Leben von Adelina, die...</itunes:subtitle><itunes:summary><![CDATA[LiteraturPur #23: Der Schriftsteller Lukas Bärfuss ist mit der streitbaren Literatukritikerin Sieglinde Geisel bei mir zu Gast. Wir diskutieren über «Die Krume Brot», den neusten Roman von Lukas Bärfuss. Darin schildert er das Leben von Adelina, die durch Herkunft, Schicksal und andere Umstände in die Armut rutscht und nicht weiss, wie sie sich und ihr Kind durchbringen soll. Lukas Bärfuss schildert, wie man in der Schweiz der 70er Jahre mit armen Menschen umgeht, sie ausgrenzt und ihnen keine Chance gibt, aus der Armutsfalle herauszukommen. Wie es ist, kein Geld zu haben, jahrelang Schulden abstottern zu müssen, das kennt Lukas Bärfuss aus eigener Erfahrung. Er hat eine Weile sogar auf der Strasse gelebt. In dieser Zeit waren Bücher für ihn sehr wichtig. Da, sagt er, habe er die Literatur entdeckt. Weiter erzählt Lukas Bärfuss, warum er als Kind ein 25-bändiges Lexikon gelesen hat und welche Bücher ihn geprägt und beim Schreiben inpiriert haben. Und wir erfahren, weshalb Bob Dylan für ihn ein Vorbild ist. Und dann verrät er, dass «Die Krume Brot» eigentlich ein Gespensterbuch ist. Überhaupt ist das Gespenstische und Surreale etwas, das ihn anzieht.<br /><br />«Die Krume Brot» von Lukas Bärfuss ist erschienen im Rowohlt Verlag]]></itunes:summary><itunes:duration>3795</itunes:duration><itunes:keywords>armut,autor,book,booklovers,buch,buchempfehlung,diekrumebrot,lesebiografie,lesen,literatur,literaturkritik,literaturpur,lukasbärfuss,neuerscheinung,novel,podcast,read,roman,schweizerliteratur,writer</itunes:keywords><itunes:explicit>false</itunes:explicit><itunes:image href="https://d3wo5wojvuv7l.cloudfront.net/t_rss_itunes_square_1400/images.spreaker.com/original/437831dd79226c79987d7f77b5edfd01.jpg"/><itunes:episode>23</itunes:episode><itunes:episodeType>full</itunes:episodeType></item><item><title>LiteraturPur mit Demian Lienhard</title><link>https://www.spreaker.com/episode/literaturpur-mit-demian-lienhard--53838138</link><description><![CDATA[LitereraturPur #22: Jazz war in der Nazi-Zeit streng verboten. Aber 1940 gründet  Propagandaminister Goebbels eine deutsche Swing-Band mit Namen «Charlie and his Orchestra». Sie soll für den Auslandsender «Germany Calling» spielen und im Ausland über Songtexte Nazi-Propaganda verbreiten. Dafür lässt Goebbels Musik zu, die eigentlich als entartet gilt, den Jazz. Und er stellt die besten Musiker ein, darunter auch Juden und Homosexuelle, die in der Band buchstäblich um ihr Leben spielen. So lange sie dabei sind, geschieht ihnen nichts. Eine unglaubliche und absurde Geschichte, aber sie ist wahr. Demian Lienhard ist dieser Geschichte nachgegangen und hat darüber  einen Roman mit dem Titel Roman «Mr. Goebbels Jazzband» geschrieben. Er erzählt mir, was es mit dieser Band auf sich hatte, wie er auf dieses Thema gekommen ist, und was ein fiktiver Schweizer Schriftsteller damit zu tun hat.]]></description><guid isPermaLink="false">https://api.spreaker.com/episode/53838138</guid><pubDate>Fri, 12 May 2023 21:04:24 +0000</pubDate><enclosure url="https://api.spreaker.com/download/episode/53838138/literaturpur_mit_demian_lienhard.mp3" length="77010486" type="audio/mpeg"/><itunes:author>Esther Schneider</itunes:author><itunes:subtitle>LitereraturPur #22: Jazz war in der Nazi-Zeit streng verboten. Aber 1940 gründet  Propagandaminister Goebbels eine deutsche Swing-Band mit Namen «Charlie and his Orchestra». Sie soll für den Auslandsender «Germany Calling» spielen und im Ausland über...</itunes:subtitle><itunes:summary><![CDATA[LitereraturPur #22: Jazz war in der Nazi-Zeit streng verboten. Aber 1940 gründet  Propagandaminister Goebbels eine deutsche Swing-Band mit Namen «Charlie and his Orchestra». Sie soll für den Auslandsender «Germany Calling» spielen und im Ausland über Songtexte Nazi-Propaganda verbreiten. Dafür lässt Goebbels Musik zu, die eigentlich als entartet gilt, den Jazz. Und er stellt die besten Musiker ein, darunter auch Juden und Homosexuelle, die in der Band buchstäblich um ihr Leben spielen. So lange sie dabei sind, geschieht ihnen nichts. Eine unglaubliche und absurde Geschichte, aber sie ist wahr. Demian Lienhard ist dieser Geschichte nachgegangen und hat darüber  einen Roman mit dem Titel Roman «Mr. Goebbels Jazzband» geschrieben. Er erzählt mir, was es mit dieser Band auf sich hatte, wie er auf dieses Thema gekommen ist, und was ein fiktiver Schweizer Schriftsteller damit zu tun hat.]]></itunes:summary><itunes:duration>3207</itunes:duration><itunes:keywords>autor,berlin,book,booklovers,buch,buchempfehlung,buchrezension,demianlienhard,history,jazz,lesen,literatur,literaturkritik,literaturpur,novel,podcast,roman,schweizerliteratur,talk,writer</itunes:keywords><itunes:explicit>false</itunes:explicit><itunes:image href="https://d3wo5wojvuv7l.cloudfront.net/t_rss_itunes_square_1400/images.spreaker.com/original/437831dd79226c79987d7f77b5edfd01.jpg"/><itunes:episode>22</itunes:episode><itunes:episodeType>full</itunes:episodeType></item><item><title>LiteraturPur mit Christine Brand</title><link>https://www.spreaker.com/episode/literaturpur-mit-christine-brand--53676768</link><description><![CDATA[LiteraturPur #21: Als Kind wollte Christine Brand Detektivin oder Schriftstellerin werden. Als Krimiautorin hat sie beides vereint, sowohl das Schreiben wie das Aufdecken von Verbrechen. Davon und warum sie vor ein paar Jahren ihren Job und die Wohnung gekündigt hat und seither in der Welt herumreist, erzählt sie in diesem Podcast. Auch, dass sie auf der ostafrikanischen Insel Sansibar eine neue Heimat gefunden hat. Auf Sansibar hat sie auch ihren neusten Krimi «Der Feind» fertig geschrieben. Im Krimi «Der Feind» verfolgt ihr bewährtes Ermittlerpaar Attentäter, die im Netz zum Frauenmord aufrufen. Die Spur führt zu den Incels, das sind Männer, die Frauen als minderwertige Wesen bezeichnen. Eine Szene, die es tatsächlich gibt und über die Christine Brand für den Krimi recherchiert hat. Diese Incels begehen ein Attentat in der Reitschule in Bern. Christine Brand legt aber noch eine andere Spur. Das Ermittler-Paar muss eine makabre Mordserie lösen, die nach Selbstjustiz aussieht. Bizarre Morde an Männern, die ans Bett gefesselt und mit roten Stöckelschuhen an den Füssen aufgefunden werden. Christien Brand legt in «Der Feind»"geschickt verschiedene Fährten aus, welche die Lesenden bis zum Schluss in die Irre führen und für Spannung sorgen.]]></description><guid isPermaLink="false">https://api.spreaker.com/episode/53676768</guid><pubDate>Fri, 28 Apr 2023 13:36:02 +0000</pubDate><enclosure url="https://api.spreaker.com/download/episode/53676768/literaturpur_mit_christine_brand.mp3" length="70917268" type="audio/mpeg"/><itunes:author>Esther Schneider</itunes:author><itunes:subtitle>LiteraturPur #21: Als Kind wollte Christine Brand Detektivin oder Schriftstellerin werden. Als Krimiautorin hat sie beides vereint, sowohl das Schreiben wie das Aufdecken von Verbrechen. Davon und warum sie vor ein paar Jahren ihren Job und die...</itunes:subtitle><itunes:summary><![CDATA[LiteraturPur #21: Als Kind wollte Christine Brand Detektivin oder Schriftstellerin werden. Als Krimiautorin hat sie beides vereint, sowohl das Schreiben wie das Aufdecken von Verbrechen. Davon und warum sie vor ein paar Jahren ihren Job und die Wohnung gekündigt hat und seither in der Welt herumreist, erzählt sie in diesem Podcast. Auch, dass sie auf der ostafrikanischen Insel Sansibar eine neue Heimat gefunden hat. Auf Sansibar hat sie auch ihren neusten Krimi «Der Feind» fertig geschrieben. Im Krimi «Der Feind» verfolgt ihr bewährtes Ermittlerpaar Attentäter, die im Netz zum Frauenmord aufrufen. Die Spur führt zu den Incels, das sind Männer, die Frauen als minderwertige Wesen bezeichnen. Eine Szene, die es tatsächlich gibt und über die Christine Brand für den Krimi recherchiert hat. Diese Incels begehen ein Attentat in der Reitschule in Bern. Christine Brand legt aber noch eine andere Spur. Das Ermittler-Paar muss eine makabre Mordserie lösen, die nach Selbstjustiz aussieht. Bizarre Morde an Männern, die ans Bett gefesselt und mit roten Stöckelschuhen an den Füssen aufgefunden werden. Christien Brand legt in «Der Feind»"geschickt verschiedene Fährten aus, welche die Lesenden bis zum Schluss in die Irre führen und für Spannung sorgen.]]></itunes:summary><itunes:duration>2953</itunes:duration><itunes:keywords>autorenleben,autorin,blanvalet,booklovers,books,bookworm,buch,buchblogger,bücherregal,christinebrand,crime,instabook,krimi,lesen,neuerscheinung,novel,read,roman,selbstjustiz,talk</itunes:keywords><itunes:explicit>false</itunes:explicit><itunes:image href="https://d3wo5wojvuv7l.cloudfront.net/t_rss_itunes_square_1400/images.spreaker.com/original/437831dd79226c79987d7f77b5edfd01.jpg"/><itunes:episode>21</itunes:episode><itunes:episodeType>full</itunes:episodeType></item><item><title>LiteraturPur mit Adam Schwarz</title><link>https://www.estherschneider.ch/</link><description><![CDATA[LiteraturPur #20: Mein Gast ist der jungen Schweizer Autor Adam Schwarz. Er hat sein neues Buch mit dem Titel «Glitsch» mitgebracht. «Glitsch»ist vieles: Klimakrimi, Trennungsroman und abgründiger Abgesang auf unsere Welt. Und es ist die unheimliche Geschichte eines junges Mannes, der in einen Albtraum hineinpurzelt, in eine Parallelwelt, aus der er nicht mehr herausfindet. Oder ist es gar ein Computerspiel, in das er sich verirrt hat und sich nun von Level zu Level durchkämpfen muss? Schauplatz des Romans ist ein Kreuzfahrtschiff mit über 2000 Passagieren an Bord, das irgendwann in naher Zukunft das Polarmeer durchquert. Es ist auf der Nordostpassage, die inzwischen eisfrei ist, von Europa nach Japan unterwegs. An Bord ist Léon, der oben genannte junger Mann, dem seltsame Dinge passieren. Zuerst verschwindet seine Freundin spurlos, dann funktioniert seine Kabinenkarte nicht mehr und dann ist er auch als Gast auf der Bordkartei nicht mehr registriert. Er mutiert zum blinden Passagier, wird gejagt und findet Zuflucht zuunterst im Bauch des Schiffes, in den Räumen der Crew. Was passieert da, bildet sich Léon das alles nur ein oder ist es die Réalität in einer Welt, die aus den Fugen geraten ist? Darüber rede ich mit Adam Schwarz.]]></description><guid isPermaLink="false">https://api.spreaker.com/episode/53472439</guid><pubDate>Fri, 07 Apr 2023 16:45:01 +0000</pubDate><enclosure url="https://api.spreaker.com/download/episode/53472439/literaturpur_mit_adam_schwarz.mp3" length="70255221" type="audio/mpeg"/><itunes:author>Esther Schneider</itunes:author><itunes:subtitle>LiteraturPur #20: Mein Gast ist der jungen Schweizer Autor Adam Schwarz. Er hat sein neues Buch mit dem Titel «Glitsch» mitgebracht. «Glitsch»ist vieles: Klimakrimi, Trennungsroman und abgründiger Abgesang auf unsere Welt. Und es ist die unheimliche...</itunes:subtitle><itunes:summary><![CDATA[LiteraturPur #20: Mein Gast ist der jungen Schweizer Autor Adam Schwarz. Er hat sein neues Buch mit dem Titel «Glitsch» mitgebracht. «Glitsch»ist vieles: Klimakrimi, Trennungsroman und abgründiger Abgesang auf unsere Welt. Und es ist die unheimliche Geschichte eines junges Mannes, der in einen Albtraum hineinpurzelt, in eine Parallelwelt, aus der er nicht mehr herausfindet. Oder ist es gar ein Computerspiel, in das er sich verirrt hat und sich nun von Level zu Level durchkämpfen muss? Schauplatz des Romans ist ein Kreuzfahrtschiff mit über 2000 Passagieren an Bord, das irgendwann in naher Zukunft das Polarmeer durchquert. Es ist auf der Nordostpassage, die inzwischen eisfrei ist, von Europa nach Japan unterwegs. An Bord ist Léon, der oben genannte junger Mann, dem seltsame Dinge passieren. Zuerst verschwindet seine Freundin spurlos, dann funktioniert seine Kabinenkarte nicht mehr und dann ist er auch als Gast auf der Bordkartei nicht mehr registriert. Er mutiert zum blinden Passagier, wird gejagt und findet Zuflucht zuunterst im Bauch des Schiffes, in den Räumen der Crew. Was passieert da, bildet sich Léon das alles nur ein oder ist es die Réalität in einer Welt, die aus den Fugen geraten ist? 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Der Autor, der in Liestal und Basel aufgewachsen ist, erzählt darin die Geschichte eines Geschwisterpaares, das den Kampf der Eltern mit Integration, Assimilation und Ankommen in der Schweiz miterlebt und seine eigenen Schlüsse daraus zieht. Der Autor erzählt in Bildern die Geschichte einer Kindehtie in der Schweiz. Da sind Eindrücke von heissen Sommern in Schwimmbädern, vom Spielen mit anderen Kindern. Und dazwischen immer wieder die müden, abgearbeiteten Eltern. Sie wollen es für ihre Kinder in der neuen Heimat zu etwas bringen. Aber wollen die Kinder dasselbe? Das ist eine Frage die Ralph Tharayil im Buch stellt. Im Gespräch erklärt er mir warum. Er glaubt, dass es mit den Erwartungen zusammenhängt, die mit Integration verknüpft sind. Und mit Scham und Klassenzugehörigkeit. Ralph Tharayil weiss wovon er spricht. Er ist selber ein Secondo. Seine Eltern sind aus Südindien in die Schweiz gekommen, kurz bevor er hier geboren wurde.. Er kennt den Wunsch von Eltern, ihren Kindern in der Fremde ein besseres Leben zu ermöglichen. Doch diesem Wunsch stellt er ein grosses ABER gegenüber:]]></description><guid isPermaLink="false">https://api.spreaker.com/episode/53315876</guid><pubDate>Thu, 23 Mar 2023 20:10:02 +0000</pubDate><enclosure url="https://api.spreaker.com/download/episode/53315876/literaturpur_mit_ralph_tharayil.mp3" length="75752220" type="audio/mpeg"/><itunes:author>Esther Schneider</itunes:author><itunes:subtitle>LiteraturPur #19: Integration ist immer gewaltvoll, sagt Ralph Tharayil. Denn Integration versucht zu sagen: Du bist ein Gast, du bist willkommen, ABER………Und um dieses ABER geht es im Buch «Nimm die Alpen weg». Der Autor, der in Liestal und Basel...</itunes:subtitle><itunes:summary><![CDATA[LiteraturPur #19: Integration ist immer gewaltvoll, sagt Ralph Tharayil. Denn Integration versucht zu sagen: Du bist ein Gast, du bist willkommen, ABER………Und um dieses ABER geht es im Buch «Nimm die Alpen weg». Der Autor, der in Liestal und Basel aufgewachsen ist, erzählt darin die Geschichte eines Geschwisterpaares, das den Kampf der Eltern mit Integration, Assimilation und Ankommen in der Schweiz miterlebt und seine eigenen Schlüsse daraus zieht. Der Autor erzählt in Bildern die Geschichte einer Kindehtie in der Schweiz. Da sind Eindrücke von heissen Sommern in Schwimmbädern, vom Spielen mit anderen Kindern. Und dazwischen immer wieder die müden, abgearbeiteten Eltern. Sie wollen es für ihre Kinder in der neuen Heimat zu etwas bringen. Aber wollen die Kinder dasselbe? Das ist eine Frage die Ralph Tharayil im Buch stellt. Im Gespräch erklärt er mir warum. Er glaubt, dass es mit den Erwartungen zusammenhängt, die mit Integration verknüpft sind. Und mit Scham und Klassenzugehörigkeit. Ralph Tharayil weiss wovon er spricht. Er ist selber ein Secondo. Seine Eltern sind aus Südindien in die Schweiz gekommen, kurz bevor er hier geboren wurde.. Er kennt den Wunsch von Eltern, ihren Kindern in der Fremde ein besseres Leben zu ermöglichen. Doch diesem Wunsch stellt er ein grosses ABER gegenüber:]]></itunes:summary><itunes:duration>3154</itunes:duration><itunes:keywords>autorenleben,azur,books,bookstagram,buchempfehlung,bücher,integration,kerala,kindheit,lesen,literatur,literaturpodcast,mustreads,nimmdiealpenweg,ralphtharayil,read,roman,swissliterature,voland&amp;quist,writer</itunes:keywords><itunes:explicit>false</itunes:explicit><itunes:image href="https://d3wo5wojvuv7l.cloudfront.net/t_rss_itunes_square_1400/images.spreaker.com/original/437831dd79226c79987d7f77b5edfd01.jpg"/><itunes:episode>19</itunes:episode><itunes:episodeType>full</itunes:episodeType></item><item><title>LiteraturPur mit Peter Stamm</title><link>https://www.spreaker.com/episode/literaturpur-mit-peter-stamm--52876844</link><description><![CDATA[LiteraturPur #18: Was ist real, was fiktiv? Das ist beim Schweizer Schriftsteller Peter Stamm nie so eindeutig. Seine Romane sind oft ein Gemenge aus Realem und Erfundenem und haben dadurch etwas Traumhaftes. Auch die Figuren wirken entrückt und geheimnisvoll. Das ist auch im neusten Roman mit dem Titel «In einer dunkelblauen Stunde» so. Da spielt Peter Stamm mit Dichtung und Wahrheit. Der Plot: Über den bekannten Schweizer Schriftsteller Richard Wechsler soll ein Dokumentarfilm gedreht werden. Und zwar darüber, wie er ein Buch schreibt. Aber der Autor läuft mitten in den Dreharbeiten davon. Zur gleichen Zeit, da Peter Stamm dieses Buch schreibt, wird auch über ihn ein Dokumentarfilm gedreht. Anders als seine Figur im Buch, läuft er nicht weg, sondern beendet den Film. Der Roman ist eine raffinierte Verwirr- und Verwechslungsgeschichte von Autor zu Autor. Eines ist aber klar, es ist keine Autofiktion. Im Gespräch erzählt mir Peter Stamm, wss ihn an diesem Verwirrspiel fasziniert. Weiter sagt er, dass Schreiben gefährlich sein kann, weil es ihn dazu verführt, das reale Leben zu vernachlässigen. Er verrät mir aber auch, was ihn wieder in die Realität zurückholt. Und warum er Abenteuer lieber in der Fiktion als in der Realität erlebt.]]></description><guid isPermaLink="false">https://api.spreaker.com/episode/52876844</guid><pubDate>Tue, 28 Feb 2023 13:36:04 +0000</pubDate><enclosure url="https://api.spreaker.com/download/episode/52876844/literaturpur_mit_peter_stamm.mp3" length="80170258" type="audio/mpeg"/><itunes:author>Esther Schneider</itunes:author><itunes:subtitle>LiteraturPur #18: Was ist real, was fiktiv? Das ist beim Schweizer Schriftsteller Peter Stamm nie so eindeutig. Seine Romane sind oft ein Gemenge aus Realem und Erfundenem und haben dadurch etwas Traumhaftes. Auch die Figuren wirken entrückt und...</itunes:subtitle><itunes:summary><![CDATA[LiteraturPur #18: Was ist real, was fiktiv? Das ist beim Schweizer Schriftsteller Peter Stamm nie so eindeutig. Seine Romane sind oft ein Gemenge aus Realem und Erfundenem und haben dadurch etwas Traumhaftes. Auch die Figuren wirken entrückt und geheimnisvoll. Das ist auch im neusten Roman mit dem Titel «In einer dunkelblauen Stunde» so. Da spielt Peter Stamm mit Dichtung und Wahrheit. Der Plot: Über den bekannten Schweizer Schriftsteller Richard Wechsler soll ein Dokumentarfilm gedreht werden. Und zwar darüber, wie er ein Buch schreibt. Aber der Autor läuft mitten in den Dreharbeiten davon. Zur gleichen Zeit, da Peter Stamm dieses Buch schreibt, wird auch über ihn ein Dokumentarfilm gedreht. Anders als seine Figur im Buch, läuft er nicht weg, sondern beendet den Film. Der Roman ist eine raffinierte Verwirr- und Verwechslungsgeschichte von Autor zu Autor. Eines ist aber klar, es ist keine Autofiktion. Im Gespräch erzählt mir Peter Stamm, wss ihn an diesem Verwirrspiel fasziniert. Weiter sagt er, dass Schreiben gefährlich sein kann, weil es ihn dazu verführt, das reale Leben zu vernachlässigen. Er verrät mir aber auch, was ihn wieder in die Realität zurückholt. 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Er wird gerade ziemlich auf Trab gehalten durch seltsame Bagatellfälle. Da wird ein Enkelbetrüger von einem Hund angefallen. Im Supermarkt bekommt ein rüpelhafter Drängler Prügel von rabiaten Seniorinnen. Ein ultraliberaler Politiker liegt mit einer Kopfwunde ohnmächtig am Boden. Das Wurfgeschoss war ein Handy. Und dann wird ein Jungunternehmer mitten in der Nacht in einen eiskalten Brunnen getunkt. Es sind alles kleine Vergehen, aber sie häufen sich. Ist das Zufall, frag sich Müller, oder treibt da jemand sein Unwesen. Auch der neunte Krimi von Raphael Zehnder «Müller und der Himmel über Basel» ist eine Milieustudie. Und er kommt ganz ohne Mord aus. Der Autor richtet den Blick auf die problematischen Seiten unserer Gesellschaft. Etwa die zunehmende Polarisierung in der Politik oder die Vereinsamung und Ausgrenzung von alten Menschen und solchen, die finanziell untendurch müssen. Trotz des gesellschaftskritischen Ansatzes besticht der Krimi durch seinen Humor und seinen ironischen Unterton. Eine literarische Satire vom Feinsten. Im Podcast erzählt mir Raphael Zehnder, warum es ihm um Kommissär Müller nie langweilig wird, wrdhalb er brutale Morde uninteressant findet und welche Rolle die Musik in seinen Romanen spielt.<br /><br />Raphael Zehnder: Müller und der Himmel über Basel, Emons Verlag]]></description><guid isPermaLink="false">https://api.spreaker.com/episode/52690644</guid><pubDate>Fri, 10 Feb 2023 10:22:05 +0000</pubDate><enclosure url="https://api.spreaker.com/download/episode/52690644/literaturpur_mit_raphael_zehnder.mp3" length="68440860" type="audio/mpeg"/><itunes:author>Esther Schneider</itunes:author><itunes:subtitle>LiteraturPur #17: Irgendwas ist immer, sagt Kommissär Müller von der Kriminalpolizei Basel. Er wird gerade ziemlich auf Trab gehalten durch seltsame Bagatellfälle. Da wird ein Enkelbetrüger von einem Hund angefallen. Im Supermarkt bekommt ein...</itunes:subtitle><itunes:summary><![CDATA[LiteraturPur #17: Irgendwas ist immer, sagt Kommissär Müller von der Kriminalpolizei Basel. Er wird gerade ziemlich auf Trab gehalten durch seltsame Bagatellfälle. Da wird ein Enkelbetrüger von einem Hund angefallen. Im Supermarkt bekommt ein rüpelhafter Drängler Prügel von rabiaten Seniorinnen. Ein ultraliberaler Politiker liegt mit einer Kopfwunde ohnmächtig am Boden. Das Wurfgeschoss war ein Handy. Und dann wird ein Jungunternehmer mitten in der Nacht in einen eiskalten Brunnen getunkt. Es sind alles kleine Vergehen, aber sie häufen sich. Ist das Zufall, frag sich Müller, oder treibt da jemand sein Unwesen. Auch der neunte Krimi von Raphael Zehnder «Müller und der Himmel über Basel» ist eine Milieustudie. Und er kommt ganz ohne Mord aus. Der Autor richtet den Blick auf die problematischen Seiten unserer Gesellschaft. Etwa die zunehmende Polarisierung in der Politik oder die Vereinsamung und Ausgrenzung von alten Menschen und solchen, die finanziell untendurch müssen. Trotz des gesellschaftskritischen Ansatzes besticht der Krimi durch seinen Humor und seinen ironischen Unterton. Eine literarische Satire vom Feinsten. Im Podcast erzählt mir Raphael Zehnder, warum es ihm um Kommissär Müller nie langweilig wird, wrdhalb er brutale Morde uninteressant findet und welche Rolle die Musik in seinen Romanen spielt.<br /><br />Raphael Zehnder: Müller und der Himmel über Basel, Emons Verlag]]></itunes:summary><itunes:duration>2849</itunes:duration><itunes:keywords>autor,basel,booklovers,books,buch,buchempfehlung,crime,krimi,lesen,literatur,literaturpur,milchmitsoda,novel,podcast,raphaelzehnder,reader,roman,schweizerliteratur,talk,writere</itunes:keywords><itunes:explicit>false</itunes:explicit><itunes:image href="https://d3wo5wojvuv7l.cloudfront.net/t_rss_itunes_square_1400/images.spreaker.com/original/437831dd79226c79987d7f77b5edfd01.jpg"/><itunes:season>17</itunes:season><itunes:episode>17</itunes:episode><itunes:episodeType>full</itunes:episodeType></item><item><title>LiteraturPur mit Sarah Elena Müller</title><link>https://www.spreaker.com/episode/literaturpur-mit-sarah-elena-muller--52603141</link><description><![CDATA[LiteraturPur #16: Sarah Elena Müller beschreibt in ihrem Romandebut «Bild ohne Mädchen» einen Fall von Kindesmissbrauch - ein Thema, das immer wieder Schlagzeilen macht, gerade kürzlich im Fall eines Schauspielers am Wiener Burgtheater. Oftmals schaut das Umfeld lange - zu lange - einfach weg.Das ist auch in der Geschichte von Sarah Elena Müller so. Ein Kind, irgendwo in der Schweizer Provinz, verbringt viel Zeit bei einem netten Nachbarn. Es darf bei ihm Videos schauen, was zuhause verboten ist. Der Nachbar ist Medientheoretiker und Philosoph. Er filmt das Kind und missbrauch es. Was genau passiert wird nicht geschildert. Wir erfahren nur über das Verhalten des Kindes, über seine inneren Bilder, dass etwas nicht stimmt. Die Autorin hat eine Sprache gefunden für eine beklemmende Geschichte, die den sexuellen Missbrauch des Kindes andeutet und zeigt, wie Erwachsene Warnsignale nicht sehen wollen. Es ist eine Sprache, die einfühlsam und streckenweise auch humorvoll die Sicht des Kindes auf die Erwachsenenwelt beschreibt und dabei ganz nahe an der kindlichen Realität bleibt. Ein Kind, das nicht versteht und doch merkt, dass etwas nicht stimmt.     Sarah Elena Müller ist eine politisch engagierte Künstlerin und Autorin und das Thema Missbrauch und Kinderpornographie schildert sie hier vor dem Hintergrund der antiautoritären Erziehung und Reformpädagogik, wo der freizügige Umgang mit Sexualität selbstverständlich war. Und wo man die Gefahr von Missbrauch lange nicht sehen wollte. Es ist der erste Roman von Sarah Elena Müller. Sie experimentiert aber schon lange mit Sprache, multimedial als Kolumnistin, Musikerin, Performerin und mit Virtual Reality.]]></description><guid isPermaLink="false">https://api.spreaker.com/episode/52603141</guid><pubDate>Wed, 01 Feb 2023 09:38:00 +0000</pubDate><enclosure url="https://api.spreaker.com/download/episode/52603141/literaturpur_sarah_elena_mu_ller.mp3" length="67398261" type="audio/mpeg"/><itunes:author>Esther Schneider</itunes:author><itunes:subtitle>LiteraturPur #16: Sarah Elena Müller beschreibt in ihrem Romandebut «Bild ohne Mädchen» einen Fall von Kindesmissbrauch - ein Thema, das immer wieder Schlagzeilen macht, gerade kürzlich im Fall eines Schauspielers am Wiener Burgtheater. 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Es ist eine Sprache, die einfühlsam und streckenweise auch humorvoll die Sicht des Kindes auf die Erwachsenenwelt beschreibt und dabei ganz nahe an der kindlichen Realität bleibt. Ein Kind, das nicht versteht und doch merkt, dass etwas nicht stimmt.     Sarah Elena Müller ist eine politisch engagierte Künstlerin und Autorin und das Thema Missbrauch und Kinderpornographie schildert sie hier vor dem Hintergrund der antiautoritären Erziehung und Reformpädagogik, wo der freizügige Umgang mit Sexualität selbstverständlich war. Und wo man die Gefahr von Missbrauch lange nicht sehen wollte. Es ist der erste Roman von Sarah Elena Müller. Sie experimentiert aber schon lange mit Sprache, multimedial als Kolumnistin, Musikerin, Performerin und mit Virtual Reality.]]></itunes:summary><itunes:duration>2806</itunes:duration><itunes:keywords>autorin,book,booklovers,buch,buchempfehlung,lesen,limmatverlag,literatur,literaturkritik,literaturpur,medien,metoo,missbrauch,novel,podcast,reformpädagogik,roman,sarahelenamüller,schweizerliteratur,writer</itunes:keywords><itunes:explicit>false</itunes:explicit><itunes:image href="https://d3wo5wojvuv7l.cloudfront.net/t_rss_itunes_square_1400/images.spreaker.com/original/437831dd79226c79987d7f77b5edfd01.jpg"/><itunes:season>16</itunes:season><itunes:episodeType>full</itunes:episodeType></item><item><title>LiteraturPur mit Charles Lewinsky</title><link>https://www.spreaker.com/episode/literaturpur-mit-charles-lewinsky--52413754</link><description><![CDATA[LiteraturPur #15: Ich habe den Schweizer Schriftsteller Charles Lewinsky zu einem langen Gespräch getroffen. Wir reden darüber, wie er für jede Geschichte eine eigene Sprache finden muss. Weiter erzählt er mir, dass er als Autor keine Macht hat, eine Figur zu ändern, auch wenn sie ihn nervt. Figuren, meint er, haben ein Eigenleben, deshalb lasse er sie eigenständig handeln und sei oftmals selber überrascht, welchen Weg sie gehen. Für ihn muss das Schreiben überraschend und abenteuerlich sein, sonst langweilt er sich. Und natürlich diskutieren wir über Themen, die ihn anziehen. Charles Lewinsky greift in seinen Romanen gern historische Themen auf. Bei Melnitz war es die Geschichte der Juden in der Schweiz von 1871-1945. Sein neuster Roman «Sein Sohn» spielt zu Beginn des 19. Jahrhunderts, in den Jahren nach der Französischen Revolution. Die Geschichte handelt von Louis Chabos. Ein Waise, den es aus dem Waisenhaus in Mailand mit der Armee Napoleons zuerst nach Russland verschlägt und danach in die Bündner Herrschaft. Dort erfährt er, dass er ein unehelicher Sohn des französischen Königs ist. Das treibt ihn – wen wunderts - mitten in einer Choleraepidemie nach Paris. Eine gefährliche Sache. aber Charles Lewinsky liebt das Abenteuer und seine Figur auch.]]></description><guid isPermaLink="false">https://api.spreaker.com/episode/52413754</guid><pubDate>Wed, 11 Jan 2023 17:15:44 +0000</pubDate><enclosure url="https://api.spreaker.com/download/episode/52413754/literaturpur_mit_charles_lewinsky.mp3" length="76349693" type="audio/mpeg"/><itunes:author>Esther Schneider</itunes:author><itunes:subtitle>LiteraturPur #15: Ich habe den Schweizer Schriftsteller Charles Lewinsky zu einem langen Gespräch getroffen. Wir reden darüber, wie er für jede Geschichte eine eigene Sprache finden muss. Weiter erzählt er mir, dass er als Autor keine Macht hat, eine...</itunes:subtitle><itunes:summary><![CDATA[LiteraturPur #15: Ich habe den Schweizer Schriftsteller Charles Lewinsky zu einem langen Gespräch getroffen. Wir reden darüber, wie er für jede Geschichte eine eigene Sprache finden muss. Weiter erzählt er mir, dass er als Autor keine Macht hat, eine Figur zu ändern, auch wenn sie ihn nervt. Figuren, meint er, haben ein Eigenleben, deshalb lasse er sie eigenständig handeln und sei oftmals selber überrascht, welchen Weg sie gehen. Für ihn muss das Schreiben überraschend und abenteuerlich sein, sonst langweilt er sich. Und natürlich diskutieren wir über Themen, die ihn anziehen. Charles Lewinsky greift in seinen Romanen gern historische Themen auf. Bei Melnitz war es die Geschichte der Juden in der Schweiz von 1871-1945. Sein neuster Roman «Sein Sohn» spielt zu Beginn des 19. Jahrhunderts, in den Jahren nach der Französischen Revolution. Die Geschichte handelt von Louis Chabos. Ein Waise, den es aus dem Waisenhaus in Mailand mit der Armee Napoleons zuerst nach Russland verschlägt und danach in die Bündner Herrschaft. Dort erfährt er, dass er ein unehelicher Sohn des französischen Königs ist. Das treibt ihn – wen wunderts - mitten in einer Choleraepidemie nach Paris. Eine gefährliche Sache. aber Charles Lewinsky liebt das Abenteuer und seine Figur auch.]]></itunes:summary><itunes:duration>3179</itunes:duration><itunes:keywords>armut,autor,book,booklovers,buch,charleslewinsky,cholera,diogenesverlag,geschichte,gespräch,history,lesen,literatur,literaturpur,novel,podcast,roman,schweizerliteratur,talk,writer</itunes:keywords><itunes:explicit>false</itunes:explicit><itunes:image href="https://d3wo5wojvuv7l.cloudfront.net/t_rss_itunes_square_1400/images.spreaker.com/original/437831dd79226c79987d7f77b5edfd01.jpg"/><itunes:season>15</itunes:season><itunes:episode>15</itunes:episode><itunes:episodeType>full</itunes:episodeType></item><item><title>LiteraturPur mit Eckhart Nickel</title><link>https://www.spreaker.com/episode/literaturpur-mit-eckhart-nickel--52237343</link><description><![CDATA[LiteraturPur #14: Unsere Gegenwart biete wenig Raum für das Exzentrische, findet Eckhart Nickel. Umso exzentrischer sind daher die Figuren in seinem neuen Roman «Spitzweg». Er handelt von drei jungen Menschen, die - auf der Suche nach sich selbst - aus der Realität in die Kunst flüchten und dabei fast verlorengehen. Es ist ein Roman über Kunst, aber auch über Musik und die stilvolle Art zu leben. Deshalb unterhalt ich mich mit Eckhart Nickel unter anderem über seine Liebe zu: Punk Bands wie Vampire Weekend, Bram Stoker's Dracula und Mode, die die Zeit überdauert. Dabei verrät er mir, was ihn an Löschblättern und Sockenhaltern fasziniert und warum er noch nie Hafermilch getrunken hat. Und ich erfahre, dass ihn die heutige Konsumwut zum Konservativen gemacht hat und er deshalb Kleider trägt bis sie zerfallen. Etwa seine rote Jacke aus dem Jahr 1982. Eckhart Nickel ist Autor, Lifestyle-Papst, Kunstkenner, wandelndes Lexikon, Parfumtester und ein geistreicher Gesprächspartner.]]></description><guid isPermaLink="false">https://api.spreaker.com/episode/52237343</guid><pubDate>Tue, 20 Dec 2022 15:44:47 +0000</pubDate><enclosure url="https://api.spreaker.com/download/episode/52237343/literaturpur_eckhart_nickel.mp3" length="80854875" type="audio/mpeg"/><itunes:author>Esther Schneider</itunes:author><itunes:subtitle>LiteraturPur #14: Unsere Gegenwart biete wenig Raum für das Exzentrische, findet Eckhart Nickel. Umso exzentrischer sind daher die Figuren in seinem neuen Roman «Spitzweg». Er handelt von drei jungen Menschen, die - auf der Suche nach sich selbst -...</itunes:subtitle><itunes:summary><![CDATA[LiteraturPur #14: Unsere Gegenwart biete wenig Raum für das Exzentrische, findet Eckhart Nickel. Umso exzentrischer sind daher die Figuren in seinem neuen Roman «Spitzweg». Er handelt von drei jungen Menschen, die - auf der Suche nach sich selbst - aus der Realität in die Kunst flüchten und dabei fast verlorengehen. Es ist ein Roman über Kunst, aber auch über Musik und die stilvolle Art zu leben. Deshalb unterhalt ich mich mit Eckhart Nickel unter anderem über seine Liebe zu: Punk Bands wie Vampire Weekend, Bram Stoker's Dracula und Mode, die die Zeit überdauert. Dabei verrät er mir, was ihn an Löschblättern und Sockenhaltern fasziniert und warum er noch nie Hafermilch getrunken hat. Und ich erfahre, dass ihn die heutige Konsumwut zum Konservativen gemacht hat und er deshalb Kleider trägt bis sie zerfallen. Etwa seine rote Jacke aus dem Jahr 1982. Eckhart Nickel ist Autor, Lifestyle-Papst, Kunstkenner, wandelndes Lexikon, Parfumtester und ein geistreicher Gesprächspartner.]]></itunes:summary><itunes:duration>3367</itunes:duration><itunes:keywords>autor,books,deutscherbuchpreis2022,eckhartnickel,hagestolz,kunst,kunstversteck,lesen,literatur,literaturpur,novel,originalundfälschung,piperverlag,schönerleben,shortlist,songs,spitzweg,stil,vampireweekend,writer</itunes:keywords><itunes:explicit>false</itunes:explicit><itunes:image href="https://d3wo5wojvuv7l.cloudfront.net/t_rss_itunes_square_1400/images.spreaker.com/original/437831dd79226c79987d7f77b5edfd01.jpg"/><itunes:season>14</itunes:season><itunes:episodeType>full</itunes:episodeType></item><item><title>LiteraturPur mit Shelly Kupferberg</title><link>https://www.spreaker.com/episode/literaturpur-mit-shelly-kupferberg--52056535</link><description><![CDATA[LiteraturPur #13: Isidor ist ein Dandy. Er lebt in einem 10-Zimmer Palais und gibt jeden Sonntag eine Gesellschaft für die Schönen und Reichen in Wien. Er, der aus einer sehr armen, jüdisch-orthodoxen Familie aus Galizien stammte, hat es geschafft. Er ist assimiliert, angesehen und sehr reich. Dann kommen die Nazis an die Macht, rauben ihn aus und treiben ihn in den Tod. Seinen Geschwistern gelingt in letzter Sekunde die Flucht nach Palästina. Heute, über 80 Jahre später, macht sich seine Urgrossnichte Shelly Kupferberg auf die Spurensuche nach Isidor. Sie findet Briefe auf einem Estrich, Akten in Archiven und Listen seines ehemaligen Besitztums. Und sie erinnert sich an Erzählungen ihres Grossvaters über Isidor. Daraus hat sie eine berührende Geschichte über ihre Vorfahren aus Wien geschrieben, die den Holocaust erlebt und erlitten haben.]]></description><guid isPermaLink="false">https://api.spreaker.com/episode/52056535</guid><pubDate>Wed, 30 Nov 2022 16:00:47 +0000</pubDate><enclosure url="https://api.spreaker.com/download/episode/52056535/literaturpur_shelly_kupferberg.mp3" length="78043682" type="audio/mpeg"/><itunes:author>Esther Schneider</itunes:author><itunes:subtitle>LiteraturPur #13: Isidor ist ein Dandy. Er lebt in einem 10-Zimmer Palais und gibt jeden Sonntag eine Gesellschaft für die Schönen und Reichen in Wien. Er, der aus einer sehr armen, jüdisch-orthodoxen Familie aus Galizien stammte, hat es geschafft. Er...</itunes:subtitle><itunes:summary><![CDATA[LiteraturPur #13: Isidor ist ein Dandy. Er lebt in einem 10-Zimmer Palais und gibt jeden Sonntag eine Gesellschaft für die Schönen und Reichen in Wien. Er, der aus einer sehr armen, jüdisch-orthodoxen Familie aus Galizien stammte, hat es geschafft. Er ist assimiliert, angesehen und sehr reich. Dann kommen die Nazis an die Macht, rauben ihn aus und treiben ihn in den Tod. Seinen Geschwistern gelingt in letzter Sekunde die Flucht nach Palästina. Heute, über 80 Jahre später, macht sich seine Urgrossnichte Shelly Kupferberg auf die Spurensuche nach Isidor. Sie findet Briefe auf einem Estrich, Akten in Archiven und Listen seines ehemaligen Besitztums. Und sie erinnert sich an Erzählungen ihres Grossvaters über Isidor. Daraus hat sie eine berührende Geschichte über ihre Vorfahren aus Wien geschrieben, die den Holocaust erlebt und erlitten haben.]]></itunes:summary><itunes:duration>3250</itunes:duration><itunes:keywords>autorin,book,booklovers,bookstagram,bookworm,buchempfehlung,bücher,diogenes,gespräch,history,holocaust,lesen,literatur,literaturkritik,literaturpur,novel,rezension,roman,shellykupferberg,talk</itunes:keywords><itunes:explicit>false</itunes:explicit><itunes:image href="https://d3wo5wojvuv7l.cloudfront.net/t_rss_itunes_square_1400/images.spreaker.com/original/437831dd79226c79987d7f77b5edfd01.jpg"/><itunes:season>13</itunes:season><itunes:episode>13</itunes:episode><itunes:episodeType>full</itunes:episodeType></item><item><title>LiteraturPur mit Martina Clavadetscher</title><link>https://www.spreaker.com/episode/literaturpur-mit-martina-clavadetscher--51795979</link><description><![CDATA[LiteraturPur #12: Sie liegt in anzüglicher Pose auf dem Rücken und schaut die Betrachter*innen herausfordernd an. Eine junge Frau, gemalt vom Künstler Egon Schiele. Wer ist sie? Wie heisst sie? Was hat sie für ein Leben gehabt? In welcher Beziehung stand sie zum Künstler? Das steht nicht unter dem Bild im Museum. Die Schweizer Autorin Martina Clavadetscher wollte es wissen und begann zu recherchieren. Im Buch "Vor aller Augen" lässt Martina Clavadetscher 20 Frauen aus weltberühmten Gemälden zu Wort kommen. Frauen die portraitiert wurden von Malern wie Leonardo da Vinci, Rembrandt, Raffael, Manet etc. Im Gespräch erzählt die Autorin, was sie dabei über die Lebensbedingungen von Frauen in früheren Jahrhunderten herausgefunden und was sie frei erfunden hat. Und sie verrät, welche Geheimnisse hinter gewissen Bildern stecken und warum ein Bild mehr als hundert Jahre versteckt worden ist. Der Spass am Buch "Vor aller Augen" ist: Frauen, die jahrhundertelang nur angeschaut wurden, beginnen zu reden. Und da kommt einiges auf den Tisch.]]></description><guid isPermaLink="false">https://api.spreaker.com/episode/51795979</guid><pubDate>Sun, 06 Nov 2022 09:17:35 +0000</pubDate><enclosure url="https://api.spreaker.com/download/episode/51795979/literaturpur_martina_clavadetscher.mp3" length="70478411" type="audio/mpeg"/><itunes:author>Esther Schneider</itunes:author><itunes:subtitle>LiteraturPur #12: Sie liegt in anzüglicher Pose auf dem Rücken und schaut die Betrachter*innen herausfordernd an. Eine junge Frau, gemalt vom Künstler Egon Schiele. Wer ist sie? Wie heisst sie? Was hat sie für ein Leben gehabt? In welcher Beziehung...</itunes:subtitle><itunes:summary><![CDATA[LiteraturPur #12: Sie liegt in anzüglicher Pose auf dem Rücken und schaut die Betrachter*innen herausfordernd an. Eine junge Frau, gemalt vom Künstler Egon Schiele. Wer ist sie? Wie heisst sie? Was hat sie für ein Leben gehabt? In welcher Beziehung stand sie zum Künstler? Das steht nicht unter dem Bild im Museum. Die Schweizer Autorin Martina Clavadetscher wollte es wissen und begann zu recherchieren. Im Buch "Vor aller Augen" lässt Martina Clavadetscher 20 Frauen aus weltberühmten Gemälden zu Wort kommen. Frauen die portraitiert wurden von Malern wie Leonardo da Vinci, Rembrandt, Raffael, Manet etc. Im Gespräch erzählt die Autorin, was sie dabei über die Lebensbedingungen von Frauen in früheren Jahrhunderten herausgefunden und was sie frei erfunden hat. Und sie verrät, welche Geheimnisse hinter gewissen Bildern stecken und warum ein Bild mehr als hundert Jahre versteckt worden ist. Der Spass am Buch "Vor aller Augen" ist: Frauen, die jahrhundertelang nur angeschaut wurden, beginnen zu reden. Und da kommt einiges auf den Tisch.]]></itunes:summary><itunes:duration>2934</itunes:duration><itunes:keywords>art,autorin,books,buchempfehlung,chbuchpreis,frauen,gespräch,kunst,künstlermodell,literatur,literaturpodcast,malerei,martinaclavadetscher,paintings,portrait,schweizerliteratur,swissliterature,talk,unionsverlag,writer</itunes:keywords><itunes:explicit>false</itunes:explicit><itunes:image href="https://d3wo5wojvuv7l.cloudfront.net/t_rss_itunes_square_1400/images.spreaker.com/original/437831dd79226c79987d7f77b5edfd01.jpg"/><itunes:season>12</itunes:season><itunes:episodeType>full</itunes:episodeType></item><item><title>LiteraturPur mit Philipp Theisohn</title><link>https://www.spreaker.com/episode/literaturpur-mit-philipp-theisohn--51622301</link><description><![CDATA[LiteraturPur #11: Wenn ihr in einer klaren Nacht in den Sternenhimmel schaut, fragt ihr euch da, ob es ausserirdisches Leben gibt? Fändet ihr das eher beruhigend oder bedrohlich. An der ETH gibt es neu eine Forschungsabteilung, die der Frage nach möglichem Leben nachgeht. Die Literatur tut dies schon lange. Sie reist seit Jahrhunderten ins All, auf den Mond, auf den Mars. Sei es in Raumschiffen oder über Séancen. Philipp Theisohn, Literaturprofessor an der Universität Zürich, nimmt uns mit auf eine literarische Reise ins All. Ich unterhalte mich mit ihm über sein Buch «Einführung in die ausserirdische Literatur – Lesen und Schreiben im All. Da erklärt er mir, warum wir das Ausserirdische in uns entdecken sollten. Und er stellt die These auf, dass ausserirdische Literatur nicht nur vom All erzählt, sondern, dass sie aus dem All kommt.]]></description><guid isPermaLink="false">https://api.spreaker.com/episode/51622301</guid><pubDate>Wed, 19 Oct 2022 19:29:10 +0000</pubDate><enclosure url="https://api.spreaker.com/download/episode/51622301/literaturpur_philipp_theisohn.mp3" length="80392821" type="audio/mpeg"/><itunes:author>Esther Schneider</itunes:author><itunes:subtitle>LiteraturPur #11: Wenn ihr in einer klaren Nacht in den Sternenhimmel schaut, fragt ihr euch da, ob es ausserirdisches Leben gibt? Fändet ihr das eher beruhigend oder bedrohlich. An der ETH gibt es neu eine Forschungsabteilung, die der Frage nach...</itunes:subtitle><itunes:summary><![CDATA[LiteraturPur #11: Wenn ihr in einer klaren Nacht in den Sternenhimmel schaut, fragt ihr euch da, ob es ausserirdisches Leben gibt? Fändet ihr das eher beruhigend oder bedrohlich. An der ETH gibt es neu eine Forschungsabteilung, die der Frage nach möglichem Leben nachgeht. Die Literatur tut dies schon lange. Sie reist seit Jahrhunderten ins All, auf den Mond, auf den Mars. Sei es in Raumschiffen oder über Séancen. Philipp Theisohn, Literaturprofessor an der Universität Zürich, nimmt uns mit auf eine literarische Reise ins All. Ich unterhalte mich mit ihm über sein Buch «Einführung in die ausserirdische Literatur – Lesen und Schreiben im All. Da erklärt er mir, warum wir das Ausserirdische in uns entdecken sollten. Und er stellt die These auf, dass ausserirdische Literatur nicht nur vom All erzählt, sondern, dass sie aus dem All kommt.]]></itunes:summary><itunes:duration>3347</itunes:duration><itunes:keywords>a*ds,autor,books,buchempfehlung,extraterrestrisch,literatur,literaturkritik,mars,matthes&amp;seitz,philipptheisohn,planet,rezension,sciencefiction,space,talk,uzh_ds,venus,weltall,writer</itunes:keywords><itunes:explicit>false</itunes:explicit><itunes:image href="https://d3wo5wojvuv7l.cloudfront.net/t_rss_itunes_square_1400/images.spreaker.com/original/437831dd79226c79987d7f77b5edfd01.jpg"/><itunes:season>11</itunes:season><itunes:episodeType>full</itunes:episodeType></item><item><title>LiteraturPur mit Corinna T. Sievers</title><link>https://www.spreaker.com/episode/literaturpur-mit-corinna-t-sievers--51446102</link><description><![CDATA[LiteraturPur #10: Corinna T. Sievers schreibt gern über Sex, explizit und direkt. Bisher ging es in ihren Romanen vor allem um die weibliche Lust, die sie als stark, divers und radikal beschreibt. Sie erzählte von Frauen, die ihre Lust ungehemmt ausleben, sich nehmen, was sie wollen. Im neusten Roman "Propofol" wechselt die Autorin die Perspektive und versetzt sich in den Kopf eines sexbesessenen Arztes, der Mühe hat alt zu werden. Im Gespräch erzählt mir Corinna, was sie an diesem Perspektivenwechsel reizt und was sie selber für ein Verhältnis hat zum Alter und dem Verlust der Schönheit. Zudem sprechen wir über ihr Doppelleben als Zahnärztin und Schriftstellerin und wie die Reaktionen in ihrem Umfeld darauf sind. Und sie verrät, warum sie nur nachts schreibt.]]></description><guid isPermaLink="false">https://api.spreaker.com/episode/51446102</guid><pubDate>Sun, 02 Oct 2022 20:31:25 +0000</pubDate><enclosure url="https://api.spreaker.com/download/episode/51446102/literaturpur_corinna_t_sievers.mp3" length="70163688" type="audio/mpeg"/><itunes:author>Esther Schneider</itunes:author><itunes:subtitle>LiteraturPur #10: Corinna T. Sievers schreibt gern über Sex, explizit und direkt. Bisher ging es in ihren Romanen vor allem um die weibliche Lust, die sie als stark, divers und radikal beschreibt. Sie erzählte von Frauen, die ihre Lust ungehemmt...</itunes:subtitle><itunes:summary><![CDATA[LiteraturPur #10: Corinna T. Sievers schreibt gern über Sex, explizit und direkt. Bisher ging es in ihren Romanen vor allem um die weibliche Lust, die sie als stark, divers und radikal beschreibt. Sie erzählte von Frauen, die ihre Lust ungehemmt ausleben, sich nehmen, was sie wollen. Im neusten Roman "Propofol" wechselt die Autorin die Perspektive und versetzt sich in den Kopf eines sexbesessenen Arztes, der Mühe hat alt zu werden. Im Gespräch erzählt mir Corinna, was sie an diesem Perspektivenwechsel reizt und was sie selber für ein Verhältnis hat zum Alter und dem Verlust der Schönheit. Zudem sprechen wir über ihr Doppelleben als Zahnärztin und Schriftstellerin und wie die Reaktionen in ihrem Umfeld darauf sind. Und sie verrät, warum sie nur nachts schreibt.]]></itunes:summary><itunes:duration>2921</itunes:duration><itunes:keywords>a*ds,autorin,books.,buch,buchempfehlung,corinnatsievers,erotischeliteratur,fva,lesenswert,literatur,literaturkritik,literaturpodcast,medizin,metoo,novel,roman,schreibenübersex,schweizerliteratur,talk,writer</itunes:keywords><itunes:explicit>false</itunes:explicit><itunes:image href="https://d3wo5wojvuv7l.cloudfront.net/t_rss_itunes_square_1400/images.spreaker.com/original/437831dd79226c79987d7f77b5edfd01.jpg"/><itunes:season>10</itunes:season><itunes:episodeType>full</itunes:episodeType></item><item><title>LiteraturPur mit Tom Kummer</title><link>https://www.spreaker.com/episode/literaturpur-mit-tom-kummer--51225790</link><description><![CDATA[LiteraturPur #9:  Drei autofiktionale Romane hat Tom Kummer über sich und seine verstorbene Frau Nina geschrieben. Im ersten ging es um das qualvolle Sterben von Nina. Im zweiten um die Trauer von Tom. Und im dritten, mit dem Titel «unter Strom», erzählt Tom Kummer von einer Beziehungskrise in den 90er Jahren. Als Nina für ein paar Tage abhaute und sich in eine Frau verliebte. Ein Roadtrip mit dem Töff durch die Schweiz. Bloss, was treibt Tom Kummer an, in seinen Romanen immer ganz nahe an seinem eigenen Leben entlang zu schreiben? Das ist eine Frage, die ich mit ihm im Podcast LiteraturPur diskutiere. Und dann geht es auch um Gewalt, das Trauern, den Lifestyle der 90er Jahre, die Musik und sein Bad Boy Image.]]></description><guid isPermaLink="false">https://api.spreaker.com/episode/51225790</guid><pubDate>Mon, 12 Sep 2022 07:27:03 +0000</pubDate><enclosure url="https://api.spreaker.com/download/episode/51225790/literaturpur_tom_kummer.mp3" length="65126862" type="audio/mpeg"/><itunes:author>Esther Schneider</itunes:author><itunes:subtitle>LiteraturPur #9:  Drei autofiktionale Romane hat Tom Kummer über sich und seine verstorbene Frau Nina geschrieben. Im ersten ging es um das qualvolle Sterben von Nina. Im zweiten um die Trauer von Tom. Und im dritten, mit dem Titel «unter Strom»,...</itunes:subtitle><itunes:summary><![CDATA[LiteraturPur #9:  Drei autofiktionale Romane hat Tom Kummer über sich und seine verstorbene Frau Nina geschrieben. Im ersten ging es um das qualvolle Sterben von Nina. Im zweiten um die Trauer von Tom. Und im dritten, mit dem Titel «unter Strom», erzählt Tom Kummer von einer Beziehungskrise in den 90er Jahren. Als Nina für ein paar Tage abhaute und sich in eine Frau verliebte. Ein Roadtrip mit dem Töff durch die Schweiz. Bloss, was treibt Tom Kummer an, in seinen Romanen immer ganz nahe an seinem eigenen Leben entlang zu schreiben? Das ist eine Frage, die ich mit ihm im Podcast LiteraturPur diskutiere. Und dann geht es auch um Gewalt, das Trauern, den Lifestyle der 90er Jahre, die Musik und sein Bad Boy Image.]]></itunes:summary><itunes:duration>2711</itunes:duration><itunes:keywords>autofiction,autor,badboy,booklovers,books,borderline,bücher,literatur,love,novel,punk,roadtrip,roman,stimmezumbuch,swissliterature,tomkummer,trauer,tropenverlag,writer</itunes:keywords><itunes:explicit>false</itunes:explicit><itunes:image href="https://d3wo5wojvuv7l.cloudfront.net/t_rss_itunes_square_1400/images.spreaker.com/original/437831dd79226c79987d7f77b5edfd01.jpg"/><itunes:season>9</itunes:season><itunes:episodeType>full</itunes:episodeType></item><item><title>LiteraturPur mit Rebecca Gisler</title><link>https://www.spreaker.com/episode/literaturpur-mit-rebecca-gisler--51096574</link><description><![CDATA[LiteraturPur #8: Rebecca Gisler verrät mir im Gespräch über ihren Roman «Vom Onkel», was sie an der Kult-Serie «Twin Peaks» von David Lynch so fasziniert und warum sie das Absurde und Surreale magisch anzieht. Und dann reden wir noch über Onkelfiguren in der Literatur und über Heavy Metal. Rebecca Gisler hat für ihren Debutroman «Vom Onkel» einen der Schweizer Literaturpreise vom BAK bekommen. Es ist eine wilde und verrückte Familiengeschichte rund um einen einsamen, verwahrlosten Onkel und seine Nichte und deinen Neffen, die in einer Art Wohngemeinschaft zusammenleben. Ein geheimnisvolles Buch mit doppeltem Boden.]]></description><guid isPermaLink="false">https://api.spreaker.com/episode/51096574</guid><pubDate>Wed, 31 Aug 2022 19:39:21 +0000</pubDate><enclosure url="https://api.spreaker.com/download/episode/51096574/literaturpur_rebecca_gisler.mp3" length="63063606" type="audio/mpeg"/><itunes:author>Esther Schneider</itunes:author><itunes:subtitle>LiteraturPur #8: Rebecca Gisler verrät mir im Gespräch über ihren Roman «Vom Onkel», was sie an der Kult-Serie «Twin Peaks» von David Lynch so fasziniert und warum sie das Absurde und Surreale magisch anzieht. Und dann reden wir noch über Onkelfiguren...</itunes:subtitle><itunes:summary><![CDATA[LiteraturPur #8: Rebecca Gisler verrät mir im Gespräch über ihren Roman «Vom Onkel», was sie an der Kult-Serie «Twin Peaks» von David Lynch so fasziniert und warum sie das Absurde und Surreale magisch anzieht. Und dann reden wir noch über Onkelfiguren in der Literatur und über Heavy Metal. Rebecca Gisler hat für ihren Debutroman «Vom Onkel» einen der Schweizer Literaturpreise vom BAK bekommen. Es ist eine wilde und verrückte Familiengeschichte rund um einen einsamen, verwahrlosten Onkel und seine Nichte und deinen Neffen, die in einer Art Wohngemeinschaft zusammenleben. Ein geheimnisvolles Buch mit doppeltem Boden.]]></itunes:summary><itunes:duration>2625</itunes:duration><itunes:keywords>atlantis,auteure,autorin,books,buch,bücherwurm,doncle,familiengeschichte,kampa,lesen,literatur,literaturpodcast,livre,rebeccagisler,surreal,swisslitawards,vomonkel,writer</itunes:keywords><itunes:explicit>false</itunes:explicit><itunes:image href="https://d3wo5wojvuv7l.cloudfront.net/t_rss_itunes_square_1400/images.spreaker.com/original/437831dd79226c79987d7f77b5edfd01.jpg"/><itunes:season>8</itunes:season><itunes:episodeType>full</itunes:episodeType></item><item><title>LiteraturPur mit Alain Claude Sulzer</title><link>https://www.spreaker.com/episode/literaturpur-mit-alain-claude-sulzer--50993074</link><description><![CDATA[LiteraturPur #7: Alain Claude Sulzer wäre gerne mal an einem der Salons von Prinzessin Mathilde, oder einem der anderen literarischen Salons im Paris des 19. Jahrhunderts dabei gewesen. Mal reinhören, was da geredet wurde. Aber leben möchte er in dieser Zeit definitiv nicht. Im Gespräch erzählt er mir, warum er dennoch gedanklich in diese Zeit eintaucht und das Leben der Gebrüder Goncourt und ihre Tagebücher als Vorlage für seinen Roman «Doppelleben» genommen hat. Die Goncourts, die in den Salons verkehrten und allen Gossip, den Tratsch und Klatsch zuhause in ihren Tagebüchern festgehalten haben. Sie waren gute Beobachter und Chronisten ihrer Zeit. Aber sie haben nicht bemerkt, dass ihre Magd vor ihren Augen existenzielle Dramen erlebt, schwanger wird, ein Kind gebiert und ihre Dienstherrren bestiehlt. Alain Claude Sulzer wirft einen Blick in das Paris der eleganten Salons und in das Paris der Hinterhöfe. Und ich habe ihn im Gespräch dahin begleitet.]]></description><guid isPermaLink="false">https://api.spreaker.com/episode/50993074</guid><pubDate>Mon, 22 Aug 2022 09:17:08 +0000</pubDate><enclosure url="https://api.spreaker.com/download/episode/50993074/literaturpur_alain_claud_sulzer.mp3" length="65158209" type="audio/mpeg"/><itunes:author>Esther Schneider</itunes:author><itunes:subtitle>LiteraturPur #7: Alain Claude Sulzer wäre gerne mal an einem der Salons von Prinzessin Mathilde, oder einem der anderen literarischen Salons im Paris des 19. Jahrhunderts dabei gewesen. Mal reinhören, was da geredet wurde. Aber leben möchte er in...</itunes:subtitle><itunes:summary><![CDATA[LiteraturPur #7: Alain Claude Sulzer wäre gerne mal an einem der Salons von Prinzessin Mathilde, oder einem der anderen literarischen Salons im Paris des 19. Jahrhunderts dabei gewesen. Mal reinhören, was da geredet wurde. Aber leben möchte er in dieser Zeit definitiv nicht. Im Gespräch erzählt er mir, warum er dennoch gedanklich in diese Zeit eintaucht und das Leben der Gebrüder Goncourt und ihre Tagebücher als Vorlage für seinen Roman «Doppelleben» genommen hat. Die Goncourts, die in den Salons verkehrten und allen Gossip, den Tratsch und Klatsch zuhause in ihren Tagebüchern festgehalten haben. Sie waren gute Beobachter und Chronisten ihrer Zeit. Aber sie haben nicht bemerkt, dass ihre Magd vor ihren Augen existenzielle Dramen erlebt, schwanger wird, ein Kind gebiert und ihre Dienstherrren bestiehlt. Alain Claude Sulzer wirft einen Blick in das Paris der eleganten Salons und in das Paris der Hinterhöfe. Und ich habe ihn im Gespräch dahin begleitet.]]></itunes:summary><itunes:duration>2713</itunes:duration><itunes:keywords>alainclaudesulzer,armreich,autorengespräch,booklovers,books,buch,doppelleben,galianiverlag,goncourt,history,lesen,literatur,literature,novel,paris,roman,salonkultur,swissliterature,talk,writersvoice</itunes:keywords><itunes:explicit>false</itunes:explicit><itunes:image href="https://d3wo5wojvuv7l.cloudfront.net/t_rss_itunes_square_1400/images.spreaker.com/original/437831dd79226c79987d7f77b5edfd01.jpg"/><itunes:season>7</itunes:season><itunes:episodeType>full</itunes:episodeType></item><item><title>LiteraturPur mit Thomas Hürlimann</title><link>https://www.spreaker.com/episode/literaturpur-mit-thomas-hurlimann--50905271</link><description><![CDATA[LiteraturPur #6: Ich unterhalte mich mit Thomas Hürlimann über seinen neuen Roman «Der rote Diamant» , eine geistreiche, turbulente, und verschmitzte Geschichte über das Internatsleben, den Katholizismus und  die Unsterblichkeit der Seele. Der Autor erzählt von seinem Leben als Klosterschüler im Stift Einsiedeln. Was es bedeutet, acht Jahre lang nur ein einziges und erst noch mystisches weibliches Wesen um sich zu haben, die schwarze Madonna. Das hatte zur Folge, dass er als junger Mann in einer Kneipe in Berlin fast in Ohnmacht fiel, als Frauen am Nebentisch über den weiblichen Orgasmus diskutierten. Wir haben weiter über seine Liebe zu Abenteuerromanen gesprochen und warum er Kindern empfiehlt Harry Potter Romane zu lesen. Und er äussert sich über seine politische Haltung, die Abneigung gegen Ideologien und die Gnade des Vergessens.]]></description><guid isPermaLink="false">https://api.spreaker.com/episode/50905271</guid><pubDate>Sat, 13 Aug 2022 13:19:03 +0000</pubDate><enclosure url="https://api.spreaker.com/download/episode/50905271/literaturpur_thomas_hu_rlimann.mp3" length="98453046" type="audio/mpeg"/><itunes:author>Esther Schneider</itunes:author><itunes:subtitle>LiteraturPur #6: Ich unterhalte mich mit Thomas Hürlimann über seinen neuen Roman «Der rote Diamant» , eine geistreiche, turbulente, und verschmitzte Geschichte über das Internatsleben, den Katholizismus und  die Unsterblichkeit der Seele. Der Autor...</itunes:subtitle><itunes:summary><![CDATA[LiteraturPur #6: Ich unterhalte mich mit Thomas Hürlimann über seinen neuen Roman «Der rote Diamant» , eine geistreiche, turbulente, und verschmitzte Geschichte über das Internatsleben, den Katholizismus und  die Unsterblichkeit der Seele. Der Autor erzählt von seinem Leben als Klosterschüler im Stift Einsiedeln. Was es bedeutet, acht Jahre lang nur ein einziges und erst noch mystisches weibliches Wesen um sich zu haben, die schwarze Madonna. Das hatte zur Folge, dass er als junger Mann in einer Kneipe in Berlin fast in Ohnmacht fiel, als Frauen am Nebentisch über den weiblichen Orgasmus diskutierten. Wir haben weiter über seine Liebe zu Abenteuerromanen gesprochen und warum er Kindern empfiehlt Harry Potter Romane zu lesen. Und er äussert sich über seine politische Haltung, die Abneigung gegen Ideologien und die Gnade des Vergessens.]]></itunes:summary><itunes:duration>4100</itunes:duration><itunes:keywords>68erbewegung,abenteuerroman,books,derrotediamant,harrypotter,internat,katholizismus,klostereinsiedeln,klosterleben,lesen,literatur,novel,philosophy,reader,roman,schwarzemadonna,sfischerverlag,thomashürlimann,umbertoeco,zeit</itunes:keywords><itunes:explicit>false</itunes:explicit><itunes:image href="https://d3wo5wojvuv7l.cloudfront.net/t_rss_itunes_square_1400/images.spreaker.com/original/437831dd79226c79987d7f77b5edfd01.jpg"/><itunes:season>6</itunes:season><itunes:episodeType>full</itunes:episodeType></item><item><title>LiteraturPur mit Gary Shteyngart</title><link>https://www.spreaker.com/episode/literaturpur-mit-gary-shteyngart--50457456</link><description><![CDATA[LiteraturPur #5: Gary Shteyngart sammelt Schweizer Uhren, findet die drei Buchstaben NZZ cool und hat Zürich als Schlemmer-Mekka entdeckt: Ich treffe den US-amerikanischen Literaturstar Gary Shteyngart in einem Zürcher Hotel zum Gespräch über seinen neuen Roman «Landpartie». Darin beschreibt er, wie sich eine Gruppe von Freunden in der schlimmsten Phase der Corona Pandemie auf ein Landgut ausserhalb von New York zurückzieht und in allerlei Verwicklungen gerät wie Liebesromanzen, Ehebruch und Verrat. Gary Shteyngart ist smart, charmant und vor allem sehr witzig. Jeder Satz, den er sagt, ist gespickt mit sarkastischen und witzigen Anspielungen, die manchmal bis hart an die Grenze gehen, von dem, was man sagen darf. So macht er sich lustig über Putin, der im Krieg nichts auf die Reihe kriege oder Trump, der nicht einmal wisse, wo genau die Schweiz liegt. Er ist aber auch gnadenlos mit sich selber. Ernst wird Gary Shteingart, wenn es um den Zustand unserer Gesellschaft geht. Er findet, unsere Demokratie sei in «deep shit». Sie sei auf der Kippe und man wisse nicht, auf welche Seite es geht. Und da sei Humor ganz wichtig. Humor ist für Gary Shteyngart eine Waffe, die man gegen Diktaturen und gegen Despoten anwenden kann und muss.]]></description><guid isPermaLink="false">https://api.spreaker.com/episode/50457456</guid><pubDate>Mon, 04 Jul 2022 10:20:03 +0000</pubDate><enclosure url="https://api.spreaker.com/download/episode/50457456/gary_shteyngart_5.mp3" length="69552423" type="audio/mpeg"/><itunes:author>Esther Schneider</itunes:author><itunes:subtitle>LiteraturPur #5: Gary Shteyngart sammelt Schweizer Uhren, findet die drei Buchstaben NZZ cool und hat Zürich als Schlemmer-Mekka entdeckt: Ich treffe den US-amerikanischen Literaturstar Gary Shteyngart in einem Zürcher Hotel zum Gespräch über seinen...</itunes:subtitle><itunes:summary><![CDATA[LiteraturPur #5: Gary Shteyngart sammelt Schweizer Uhren, findet die drei Buchstaben NZZ cool und hat Zürich als Schlemmer-Mekka entdeckt: Ich treffe den US-amerikanischen Literaturstar Gary Shteyngart in einem Zürcher Hotel zum Gespräch über seinen neuen Roman «Landpartie». Darin beschreibt er, wie sich eine Gruppe von Freunden in der schlimmsten Phase der Corona Pandemie auf ein Landgut ausserhalb von New York zurückzieht und in allerlei Verwicklungen gerät wie Liebesromanzen, Ehebruch und Verrat. Gary Shteyngart ist smart, charmant und vor allem sehr witzig. Jeder Satz, den er sagt, ist gespickt mit sarkastischen und witzigen Anspielungen, die manchmal bis hart an die Grenze gehen, von dem, was man sagen darf. So macht er sich lustig über Putin, der im Krieg nichts auf die Reihe kriege oder Trump, der nicht einmal wisse, wo genau die Schweiz liegt. Er ist aber auch gnadenlos mit sich selber. Ernst wird Gary Shteingart, wenn es um den Zustand unserer Gesellschaft geht. Er findet, unsere Demokratie sei in «deep shit». Sie sei auf der Kippe und man wisse nicht, auf welche Seite es geht. Und da sei Humor ganz wichtig. Humor ist für Gary Shteyngart eine Waffe, die man gegen Diktaturen und gegen Despoten anwenden kann und muss.]]></itunes:summary><itunes:duration>2896</itunes:duration><itunes:keywords>books,bücher,corona,garyshteyngart,gespräch,humour,landpartie,literature,novel,ourcountryfriends,pandemie,penguin,roman,satire,schriftsteller,talk,tschechow,writer</itunes:keywords><itunes:explicit>false</itunes:explicit><itunes:image href="https://d3wo5wojvuv7l.cloudfront.net/t_rss_itunes_square_1400/images.spreaker.com/original/437831dd79226c79987d7f77b5edfd01.jpg"/><itunes:season>5</itunes:season><itunes:episodeType>full</itunes:episodeType></item><item><title>LiteraturPur mit Eva Menasse</title><link>https://www.spreaker.com/episode/literaturpur-mit-eva-menasse--50247274</link><description><![CDATA[LiteraturPur #4: Soziale Medien vergiften unzensiert unser Hirn und sie unterhöhlen die Demokratie, sagt die österreichische Autorin Eva Menasse. Das macht ihr Sorge. Sorgen bereitet ihr auch der Krieg in der Ukraine. Aufgewachsen in der Nähe des «Eisernen Vorhangs» weiss sie um die Labilität von Grenzen. Ihr neuster Roman «Dunkelblum» spielt denn auch in einer fiktiven Kleinstadt an der österreichisch-ungarischen Grenze. Geranien blühen, alles ist putzig. Doch hinter dieser Fassade liegen Abgründe. In diesem Städtchen ist Ende des 2. Weltkrieges ein furchtbares Verbrechen geschehen. Aber im Ort will niemand etwas davon wissen, niemand hat was gesehen oder gehört. Alle schweigen. Dann taucht ein fremder Mann auf und stellt Fragen. Als dann noch ein Skelett gefunden wird und auch junge Menschen wissen wollen, was damals geschehen ist, kommt Unruhe in den verschlafenen Ort. Das fiktive Städtchen «Dunkelblum» muss sich seiner Vergangenheit stellen. Das Schweigen bricht auf. Eine Geschichte, die bis in die heutige Zeit hineinspielt. Das ist es, was Eva Menasse interessiert. Jedes Buch, das sie schreibe, beginne mit einer Frage an sich und an die Geschichte, sagt sie. Darüber rede ich mit ihr. Auch über das, was Menschen schweigen lässt, über Geschichte, die sich wiederholt und Grenzen, die trennen, was zusammengehört.]]></description><guid isPermaLink="false">https://api.spreaker.com/episode/50247274</guid><pubDate>Sat, 18 Jun 2022 10:15:56 +0000</pubDate><enclosure url="https://api.spreaker.com/download/episode/50247274/eva_menasse_def_def.mp3" length="78247437" type="audio/mpeg"/><itunes:author>Esther Schneider</itunes:author><itunes:subtitle>LiteraturPur #4: Soziale Medien vergiften unzensiert unser Hirn und sie unterhöhlen die Demokratie, sagt die österreichische Autorin Eva Menasse. Das macht ihr Sorge. Sorgen bereitet ihr auch der Krieg in der Ukraine. 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Das fiktive Städtchen «Dunkelblum» muss sich seiner Vergangenheit stellen. Das Schweigen bricht auf. Eine Geschichte, die bis in die heutige Zeit hineinspielt. Das ist es, was Eva Menasse interessiert. Jedes Buch, das sie schreibe, beginne mit einer Frage an sich und an die Geschichte, sagt sie. Darüber rede ich mit ihr. Auch über das, was Menschen schweigen lässt, über Geschichte, die sich wiederholt und Grenzen, die trennen, was zusammengehört.]]></itunes:summary><itunes:duration>3258</itunes:duration><itunes:keywords>books,bücher,evamenasse,geschichten,gespräch,grenzen,history,literatur,österreich,roman,schriftstellerin,talk,writer</itunes:keywords><itunes:explicit>false</itunes:explicit><itunes:image href="https://d3wo5wojvuv7l.cloudfront.net/t_rss_itunes_square_1400/images.spreaker.com/original/437831dd79226c79987d7f77b5edfd01.jpg"/><itunes:season>4</itunes:season><itunes:episodeType>full</itunes:episodeType></item><item><title>LiteraturPur mit Julia Weber</title><link>https://www.spreaker.com/episode/literaturpur-mit-julia-weber--50024813</link><description><![CDATA[LiteraturPur #3: Als würde jemand mit dem Schmirgelpapier die Innenseite der Gebärmutter abreiben. So empfindet die Hauptfigur in Julia Webers Buch «Die Vermengung« den Schmerz der Wehen bei der Geburt. Wenn Julia Weber die Geburtsszene vorliest, werden die Zuhörenden bleich. Eine genaue Schilderung einer Geburt ist bis heute ein Tabu und kaum ein Thema in der Literatur. Die Beziehung zwischen Mann und Frau dagegen schon. Auch darum geht es in diesem Buch. Etwa welche Erwartungen die Gesellschaft an Mütter und Väter hat und wie eine Frau Künstlerin und Mutter zugleich sein kann und sich weiterhin ein gewisses Mass an Freiheit erlaubt darf. Eine weibliche Biografie im Spannungsfeld zwischen Kunst und Mutterrrolle.]]></description><guid isPermaLink="false">https://api.spreaker.com/episode/50024813</guid><pubDate>Wed, 01 Jun 2022 13:11:03 +0000</pubDate><enclosure url="https://api.spreaker.com/download/episode/50024813/julia_weber.mp3" length="62211597" type="audio/mpeg"/><itunes:author>Esther Schneider</itunes:author><itunes:subtitle>LiteraturPur #3: Als würde jemand mit dem Schmirgelpapier die Innenseite der Gebärmutter abreiben. So empfindet die Hauptfigur in Julia Webers Buch «Die Vermengung« den Schmerz der Wehen bei der Geburt. Wenn Julia Weber die Geburtsszene vorliest,...</itunes:subtitle><itunes:summary><![CDATA[LiteraturPur #3: Als würde jemand mit dem Schmirgelpapier die Innenseite der Gebärmutter abreiben. So empfindet die Hauptfigur in Julia Webers Buch «Die Vermengung« den Schmerz der Wehen bei der Geburt. Wenn Julia Weber die Geburtsszene vorliest, werden die Zuhörenden bleich. Eine genaue Schilderung einer Geburt ist bis heute ein Tabu und kaum ein Thema in der Literatur. Die Beziehung zwischen Mann und Frau dagegen schon. Auch darum geht es in diesem Buch. Etwa welche Erwartungen die Gesellschaft an Mütter und Väter hat und wie eine Frau Künstlerin und Mutter zugleich sein kann und sich weiterhin ein gewisses Mass an Freiheit erlaubt darf. Eine weibliche Biografie im Spannungsfeld zwischen Kunst und Mutterrrolle.]]></itunes:summary><itunes:duration>2590</itunes:duration><itunes:keywords>autofiktion,autorin,books,bücher,buchtipp,gegenwartsliteratur,juliaweber,lesen,limmatverlag,literatur,literaturgespräch,literaturpur,poetry,readthis,rezensionen,romane,schweizerliteratur,swissbooks,talk,writer</itunes:keywords><itunes:explicit>false</itunes:explicit><itunes:image href="https://d3wo5wojvuv7l.cloudfront.net/t_rss_itunes_square_1400/images.spreaker.com/original/8b316c42626b602f2a51b3517cebe5cc.jpg"/><itunes:season>3</itunes:season><itunes:episodeType>full</itunes:episodeType></item><item><title>LiteraturPur mit Martin R. Dean</title><link>https://www.spreaker.com/episode/literaturpur-mit-martin-r-dean--49771186</link><description><![CDATA[LiteraturPur #2: Gibt es ein Organ, in dem das Böse sitzt? Das hat sich der Schweizer Schriftsteller Martin R. Dean gefragt, als er bei Recherchen für seinen Roman "Ein Stück Himmel" bei einer Operation dabei war und in den offenen Leib eines verletzten Menschen schaute. Mit einer Operation beginnt auch sein Roman. Ein Arzt wird zu einem Notfall gerufen. Auf dem OP-Tisch liegt sein ältester Freund. Er hatte einen Unfall und ist nun querschnittgelähmt. Der Unfall bringt die beiden Freunde wieder näher zusammen, aber sie scheitern an den Erwartungen und den Umständen. Ich rede mit Martin R. Dean über diese Freundschaft, seine Gedanken zur modernen Medizin und darüber, wie er beim Schreiben dieser Geschichte seiner eigenen Todesangst begegnet ist.<br /><br />"Ein Stück Himmel" ist im Atlantis Verlag erschienen.]]></description><guid isPermaLink="false">https://api.spreaker.com/episode/49771186</guid><pubDate>Thu, 12 May 2022 12:27:29 +0000</pubDate><enclosure url="https://api.spreaker.com/download/episode/49771186/martrin_r_dean.mp3" length="65272939" type="audio/mpeg"/><itunes:author>Esther Schneider</itunes:author><itunes:subtitle>LiteraturPur #2: Gibt es ein Organ, in dem das Böse sitzt? Das hat sich der Schweizer Schriftsteller Martin R. Dean gefragt, als er bei Recherchen für seinen Roman "Ein Stück Himmel" bei einer Operation dabei war und in den offenen Leib eines...</itunes:subtitle><itunes:summary><![CDATA[LiteraturPur #2: Gibt es ein Organ, in dem das Böse sitzt? Das hat sich der Schweizer Schriftsteller Martin R. Dean gefragt, als er bei Recherchen für seinen Roman "Ein Stück Himmel" bei einer Operation dabei war und in den offenen Leib eines verletzten Menschen schaute. Mit einer Operation beginnt auch sein Roman. Ein Arzt wird zu einem Notfall gerufen. Auf dem OP-Tisch liegt sein ältester Freund. Er hatte einen Unfall und ist nun querschnittgelähmt. Der Unfall bringt die beiden Freunde wieder näher zusammen, aber sie scheitern an den Erwartungen und den Umständen. Ich rede mit Martin R. Dean über diese Freundschaft, seine Gedanken zur modernen Medizin und darüber, wie er beim Schreiben dieser Geschichte seiner eigenen Todesangst begegnet ist.<br /><br />"Ein Stück Himmel" ist im Atlantis Verlag erschienen.]]></itunes:summary><itunes:duration>2717</itunes:duration><itunes:keywords>atlantis,autorengespräch,books,buch,buchmenschen,buchtipp,friendship,gespräch,kultur,leseglück,lesen,literature,martinrdean,medizin,novel,rezension,roman,schreiben,talk,writer</itunes:keywords><itunes:explicit>false</itunes:explicit><itunes:image href="https://d3wo5wojvuv7l.cloudfront.net/t_rss_itunes_square_1400/images.spreaker.com/original/437831dd79226c79987d7f77b5edfd01.jpg"/><itunes:season>2</itunes:season><itunes:episodeType>full</itunes:episodeType></item><item><title>LiteraturPur mit Simone Lappert</title><link>https://www.spreaker.com/episode/literaturpur-mit-simone-lappert--49584309</link><description><![CDATA[LiteraturPur #1: Unverschämt verwildern mit Simone Lappert. Ich bin Esther Schneider und unterhalte mich mit der Schweizer Schriftstellerin Simone Lappert über ihr neues Buch "längst fällige verwilderung".  Wir reden über Frauen, die nicht nett sein wollen sondern wild. Wir fragen wie das Verwildern am besten geht und wo man heute ungebremst und unverschämt scheitern kann. <br />Das Buch ist erschienen im Diogenes Verlag]]></description><guid isPermaLink="false">https://api.spreaker.com/episode/49584309</guid><pubDate>Fri, 29 Apr 2022 07:15:02 +0000</pubDate><enclosure url="https://api.spreaker.com/download/episode/49584309/podcast_literaturpur_simone_lappert.mp3" length="71071495" type="audio/mpeg"/><itunes:author>Esther Schneider</itunes:author><itunes:subtitle>LiteraturPur #1: Unverschämt verwildern mit Simone Lappert. Ich bin Esther Schneider und unterhalte mich mit der Schweizer Schriftstellerin Simone Lappert über ihr neues Buch "längst fällige verwilderung".  Wir reden über Frauen, die nicht nett sein...</itunes:subtitle><itunes:summary><![CDATA[LiteraturPur #1: Unverschämt verwildern mit Simone Lappert. Ich bin Esther Schneider und unterhalte mich mit der Schweizer Schriftstellerin Simone Lappert über ihr neues Buch "längst fällige verwilderung".  Wir reden über Frauen, die nicht nett sein wollen sondern wild. Wir fragen wie das Verwildern am besten geht und wo man heute ungebremst und unverschämt scheitern kann. <br />Das Buch ist erschienen im Diogenes Verlag]]></itunes:summary><itunes:duration>2959</itunes:duration><itunes:keywords>books,bookstagram,bücher,buchtipp,diogenes,frausein,gespräch,kultur,leseglück,lesen,literatur,literaturkritik,lyrik,poems,rezensionen,schreiben,schweizerliteratur,simonelappert,talk,verwilderung</itunes:keywords><itunes:explicit>false</itunes:explicit><itunes:image href="https://d3wo5wojvuv7l.cloudfront.net/t_rss_itunes_square_1400/images.spreaker.com/original/dfafc3243d96c5c7ae1ab7c1a84c2212.jpg"/><itunes:season>1</itunes:season><itunes:episodeType>full</itunes:episodeType></item></channel></rss>
